Braut sich das was zusammen - oder übertreibe ich nur (Islamfeindlichkeit = Judenfeindlichkeit, Klimawandel, Brexit..)?

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19 Antworten

Zunächst einmal ist mir nicht ganz klar, was Du für einen Zusammenhang zwischen politischen Entscheidungen in Bezug auf die Flüchtlingsfrage und dem Klimawandel siehst. Das sind zwei Themen, die recht wenig miteinander zu tun haben.

Einerseits muss ich Dir recht geben, denn egal ob man eine Religion abschafft, so würden deren Anhänger mit Sicherheit auch andere Gründe finden, um andere leiden zu lassen oder gar zu töten. Andererseits hingegen macht die Verschiedenheit der Deutung einer schriftlichen Grundlage einer Religion besonders heute am Islam deutlich, wie unterschiedlich diese ausgelegt und entsprechend gelebt wird. Wie Du schon schreibst, gibt es das auch im Christentum. Ich weiß nicht, wie es mit dem Koran ist, aber in der Bibel, genauer in den Evangelien, steht klar enthalten, was der christlichen Lehre entspricht und Kindesmissbrauch ist ein klares Beispiel entgegen der christlichen Lehre.

Was den Klimawandel angeht, so geht es um Fakten an vielen Fronten, von denen aber nur die wenigsten wissen. Viele denken dabei auch nur an den lokalen Maßstab, nur muss man beim Klima jedoch im globalen Maßstab denken. Früher wurde vor allem der Kohlendioxidausstoß angeprangert, wohingegen man mittlerweile weiß, dass Methan in der Atmosphäre weitaus schlimmer ist. Die Abnahme der Eis- und Gletscherflächen bewirkt, dass mehr Sonnenenergie in Wärme umgewandelt wird, anstatt als Licht reflektiert zu werden. Durch die größere Erwärmung der Atmosphäre werden die Meere stärker erwärmt ebenso wie der Erdboden beispielsweise in Permafrostgebieten, wodurch sowohl aus Permafrostboden als auch am Meeresgrund gebundenes Methan freigesetzt wird und in den Ozeanen die Meeresströmungen nachlassen. Das ist auch der Grund für die milderen Sommer in Mitteleuropa und die stärkeren Winter in den USA, eben weil der Golfstrom bereits schwächer geworden ist.

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Kommentar von realsausi2
02.07.2016, 19:14

nur muss man beim Klima jedoch im globalen Maßstab denken.

Du fragst, was Klimapolitik mit Flüchtlingen zu tun hat. Hier gibst Du quasi die Anwort.

Eine einfachere ist, dass natürlich Klimaveränderungen auch Lebensgrundlagen für viele Menschen verändern. Und wer seine Kinder verhungern sieht, wird sich auf den Weg machen.

Komplizierter wird es aber bei eben tatsächlich politisch implizierten Fluchtursachen. Und hier müssen wir eben, wie auch beim Klima, global denken.

Wenn die EU den Export von Milchpulver nach Nordafrika subventioniert, so das die lokalen Milchbauern dort ihr Produkt nicht mehr loswerden, hat das was mit Fluchtursachen zu tun.

Wenn wir als drittgrößter Waffenexporteur der Welt  die Plündern und Brandschatzer der Welt ausrüsten, hat das was mit Fluchtursachen zu tun.

Wenn unsere Fischereiflotten historischen Fischerkulturen die Bestände vor den Netzen wegfangen, hat das was mit Fluchtursachen zu tun.

Wer Flucht nicht in globalen Zusammenhängen begreift, wird sie nie begreifen.

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Du wirfst hier allerhand Dinge in den Raum. Natürlich ist die Welt, unser Leben, Veränderungen unterworfen. Das war nie anders und wird immer so sein.

Manchen machen Veränderungen Sorgen, anderen nicht. Manche Veränderungen werden als Bedrohung wahrgenommen, andere sind welche.

Menschen, die auf komplizierte Fragen einfache Antworten suchen, werden immer Gefahr laufen, zu kurz zu springen.

Wer den Islam als Bedrohung empfindet, kann das nur tun, weil er falsche Vorstellungen vom Islam hat. Zumal es eben "den Islam" als homogene Erscheinung gar nicht gibt.

Ebenso auf dem Holzweg sind aber jene, die der einfachen Antwort anhängen, die Bombenleger wären keine Muslime.

Generell würde ich Dir zustimmen, dass wir eine verstärkte Akzeptanz von einfachen Antworten haben. Das öffnet Populisten wie Pegida und AfD das Tor, ihre lebensfeindlichen Ansichten zu verbreiten.

Ich behaupte mal, dass das auch was mit der heutigen Informationsbeschaffung zu tun hat. Früher gab es wenige, aber dafür in der Regel gut recherchierte Quellen für Information.

Heute kann jeder seinen verquasten Unsinn in die Welt posaunen und findet immer seine Zuhörer, die dann unreflektiert, ohne eigene Prüfung des Wahrheitsgehaltes, dieses übernehmen und damit verstärken. Bestes Beispiel ist das eines angeblich vergewaltigten russischen Mädchens letztes Jahr. Ein Szenario, dass so niemals stattgefunden hat, aber selbst den russischen Außenminister veranlasst hat, sich zum Affen zu machen.

Ebenso der dumme Austritt der Briten aus der EU. Die Initiatoren der Austrittskampagne haben gelogen, verschleiert und emotionalisiert. Nun ist das Wehklagen groß und immer mehr erkennen, wie tief die Grube ist, in die die Dampfplauderer den Karren GB gefahren haben.

Auch hier sind sie einfachen Antworten auf den Leim gegangen.

Grundsätzlich halte ich Vergleiche mit dem Holocaust für überaus fragwürdig. Nichts desto trotz ist der Schoß noch immer fruchtbar und es gilt, die Augen und Ohren offen zu halten, um Entwicklungen in Richtung Entmenschlichung rechtzeitig entgegen zu treten.

Das gilt auf für die Flüchtlingssituation in Europa. Wer Menschen nur als Problem betrachtet und ihnen als Phänomen der Masse ihre Individualität abspricht, landet irgendwann wieder in Vernichtungslagern.

Wer meint, Fluchtursachen hätten nicht auch was mit uns zu tun, geht wieder einfachen Antworten auf den Leim.

Wer meint, wir müßten Autos schadstofffrei bekommen, aber ohne Ende Steaks essen, wird das Ziel einer Vermeidung von bösen Folgen der Klimaveränderungen verfehlen.

Die Welt ist komplex. Niemand hat auf jedes Problem eine Antwort parat. Wer aber einfache Antworten hat, kann nur falsch liegen.

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Nehmen wir zuerst das leichtere Thema, Klima. Ja das ist normal. Das hat es schon immer in Deutschland so gegeben, und dazu bedarf es keiner Beunruhigung.

Thema Islam.

Der Islam hat eine 1400 jährige aggressive Expansion hinter sich. Da ist nie was friedlich abgelaufen. Der Islam ist mit seinen Expansionen an der westlichen Kultur gescheitert. Siehe hierzu die Mauren in Spanien, sowie die Osmanen auf dem Balken, bis vor Wien. 

Diese Reduzierung und Verharmlosung von den paar extremistischen Islamisten ist folglich nicht richtig.

Was den Islam in den letzten hundert Jahren begünstigt hat, der Westen benötigte Arbeitskräfte und Ressourcen (Erdöl). Daraus entstanden Einwanderungen in die westliche Welt.

Unter dem Deckmäntelchen der Religionsfreiheit konnte der Islam sich dann in der westlichen Welt festigen.

Was dann erfolgte war die schleichende und kaum merkliche Anspruchnahme des Islam in den jeweiligen Ländern. Dies hat man auch über Jahre hinweg geduldet, und im Rahmen der Religionsfreiheit zugesprochen.

Nun greift der Islam in diversen Ländern auf dem zivilen Weg aber direkt die kulturellen, gesetzlichen und politischen Gegebenheiten an. Beziehen wir dies nur mal auf Deutschland:

  •  die Anzahl der hier bestehenden Moscheen soll drastisch erhöht werden.
  • die Imame in den Moscheen werden in fundamentalistischen Universitäten im islamischen Kernland ausgebildet. Imame die zum Beispiel in Münster an der theologischen Fakultät ausgebildet wurden, bekommen hier in Deutschland keine Anstellung von den muslimischen Gemeinden. 
  • Die Wertegemeinschaft wird unterwandert, indem man zwischen Ungläubigen der gar Frauen differiert. Das Thema mit dem Händeschütteln hatten wir ja erst kürzlich. Da missachtet man unsere Gleichberechtigung und Kultur, mit dem Verweis, die Frau wird im Islam nicht berührt.
  • In den Schulen verhalten sich muslimische Schüler insbesondere in den minder schwierigen Schulwegen (z.B. Hauptschule) destruktiv, da eine Akzeptanz gegenüber Lehrern und insbesondere Lehrerinnen gar nicht gegeben ist.
  • Das Bild der Muslime in der Gesellschaft ist gleichsam konträr, da wir in jeder mittleren bis größeren Stadt Parallelgesellschaften zu verzeichnen haben. Ob das jetzt Düsseldorf mit dem "Maghreb-Viertel", Duisburg-Marxloh, Essen-Altenessen oder Berlin ist, ist dabei unerheblich. Es ist überall so.
  • Zusätzlich haben wir dann in den Parallelgesellschaften eine überproportional starke Kriminalität. Klammert man die Gewalttaten aus, und beschränkt man sich nur auf Rauschgift-, Eigentums- oder Rotlichtdelikte, so sind auch hier wachsende Tendenzen gegeben.
  • Weiterhin haben wir dann die Probleme, dass der Islam eine Veränderung und Erweiterung der Gesetzgebung anstrebt, und zwar im Rahmen muslimischer Vorstellungen. Schächten, Scharia oder Polygamie gehen nicht mit unseren Vorstellungen konform.
  • Dabei braucht man auch nur lapidare Beispiele zu nehmen, wie zum Beispiel die Schwimmbadordnung. Muslima benötigt nun einen Burkini zum Baden, und es sollen islamische Badetage eingeführt werden. 
  • Dann haben wir noch die salafistischen Probleme, die insbesondere unter orientierungssuchenden   Kinder und Jugendlichen missionieren, und diese dann radikalisieren. Die Anzahl von konvertierten Jugendlichen in Deutschland, die dann radikalisiert in den nahen Osten zur Ausbildung in Terrorcamps ziehen, oder sogar in den Dschihad, ist erschreckend.

Der Islam ist zudem auch durch Äußerungen von muslimischen Politikern unangenehm aufgefallen. Ich erinnere hierzu nur an den Ausspruch von Herrn Erdogan auf einer türkischen Wahlveranstaltung hier in Deutschland:

Der Islam ist nur solange säkular wie er in der Minderheit ist.

Dies sagt eigentlich schon alles aus.

Betrachtet man die Situation in der westlichen Welt grobflächig, so erscheint der Eindruck, der Islam versucht eine zivile Okkupation.

Da dies in der gesamten westlichen Welt so wahr genommen wird, stößt der Islam auf eine wachsende und breite Ablehnung.

Dies hat nach meiner Ansicht auch nichts mit einem Vergleich zum Antisemitismus zu tun, sondern vielmehr mit dem Erhalt der demokratischen Errungenschaften und der westlichen Kultur.

Betrachten wir den Islam außerhalb der westlichen Kultur, sehen wir den wahren Islam. Weltweit sind 100 Millionen Christen auf der Flucht, maßgeblich vor dem Islam. In Ägypten wurden alleine letzte Woche nach dem Freitagsgebet mal eben 80 Häuser von Christen gebrandschatzt und geplündert. Die Türkei enteignet orthodoxe Christen und mauert Kirchen zu. Der gesamte islamische Raum ist eng verbunden mit der Gewalt.

Wenn ich das alles nicht will, dann bin ich bei Gott weder Rassist, Nazi, Antisemit oder gar Islamophob. Ich bin nach meinem Empfinden einfach nur ein Mensch der an seinen Werten festhält, und der sich zudem einer faschistischen Religionsideologie verweigert. 

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Kommentar von Fuchssprung
03.07.2016, 10:38

Applaus, Applaus!!!

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Kommentar von hummel3
19.07.2016, 07:54

Völlig sachlich und korrekt beschrieben! DH

Indem solche Antworten bei GF "beanstandet" werden - in diesem Fall zum Glück vergeblich, ist ebenfalls erkennbar, wie "der Islam" und seine politischen Vertreter versuchen, in unsere Meinungsfreiheit einzugreifen.

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Kommentar von shukriyaaa
23.08.2016, 22:42

Man kann es auch andersrum sehen - Die westliche Kultur ist mit seiner Expansion an der orientalischen gescheitert. Du nennst die Mauren in Spanien und die Osmanen vor den Toren Wiens. Auf der anderen Seite gibt es da aber die Kreuzzüge in der Vergangenheit, den Kolonialismus und in der heutigen Zeit die unter dem Deckmantel der Demokratie geführten imperialistischen Kriege (Libyen, Irak, Syrien), die erwiesenermaßen auf Lügen (Stichwort Chemiewaffen) basieren oder in denen ein Vorwand benutzt wird, um den wahren Grund (Stichwort Petrodollar) zu verschleiern. Die betroffenen Regionen werden gezielt destabilisiert, um einen Sturz der Regierenden herbeizuführen. Die Doppelmoral des Westens wird sichtbar, wenn man sich die Beziehungen zu Saudi-Arabien anschaut und dann mit ebenjenen zu den kriegsgebeutelten Staaten oder zum Iran vergleicht, der sich nicht der Weltpolizei USA und deren Marionetten in Europa beugt. Wie man hieraus erkennt, ist der Westen bis heute leider ebenso gewalttätig wie der Islam.

Um auf deine Punkte zu Deutschland einzugehen:

- Wenn keine weiteren Moscheen mehr gebaut werden sollen, dann muss das Grundgesetz geändert werden und der Bau islamischer Gotteshäuser verboten werden.

- Die Tatsache, dass viele Imame hier von ausländischen Regierungen beeinflusst werden und politischen Einfluss ausüben möchten, kann man nicht gutheißen und ist ein Problem, das angegangen werden muss.

- Es zeugt tatsächlich von einer gewissen Arroganz vieler Muslime, andere Menschen als Ungläubige zu bezeichnen. Dass man als Mann aber einer fremden Frau nicht die Hand gibt, ist vollkommen legitim. Hier werden keine Werte unterwandert, sofern der Respekt gegenüber der Frau gegeben ist. Jemand, der das trotzdem verurteilt, ist genauso intolerant wie jemand, für den nicht-Muslime Ungläubige sind.

- Die Probleme an Schulen mit einigen muslimischen Schülern existieren leider. Du schreibst es aber selber schon, in den niedrigeren Bildungswegen sind sie häufiger. Daraus lässt sich ableiten, dass nicht der Islam, sondern fehlende Bildung für dieses Übel verantwortlich ist. Dem ließe sich z.B. mit Islamunterricht entgegenwirken, in dem ein richtiges Islamverständnis gelehrt wird, wo Respekt und Toleranz vermittelt werden.

- Die Parallelgesellschaften sind Folge einer Segregation, die religiösen Fanatismus begünstigt. Wenn nun ein integrationswilliger Muslim aufgrund seines Glaubens von der deutschen Gesellschaft abgelehnt wird, führt das dazu, dass er immer weiter in eine Parallelgesellschaft abdriftet. Das ist ein altbekanntes Muster von Konflikten einer Mehrheitsgesellschaft mit einer Minderheit. Zu einer gelungenen Integration gehören immer zwei Seiten. Es wird von Populisten aber immer so dargestellt, als Läge die Schuld für ihr Misslingen ausschließlich und immer bei den Muslimen.

- Kriminalität ist eine Folge mangelnder Bildung.

- Scharia und Polygamie sind eine Folge islamischer Parallelgesellschaften. Die gilt, wie oben ausgeführt, zu verhindern.

- Islamische Badetage halte ich auch für kontraproduktiv. Jedoch gibt es an einem Burkini an sich absolut nichts auszusetzen.

- Der Salafismus muss bekämpft werden. Am besten geschieht dies, indem man jungen Menschen eine Perspektive gibt, damit sie gar nicht erst für so ein faschistisches Weltbild empfänglich sind.

Du sagst der Islam ist durch Äußerungen Erdoğans z.B. unangenehm aufgefallen. Ich sage DEN Islam gibt es nicht und Erdoğan rückt aber alle Muslime in ein schlechtes Licht. Darunter auch die Friedlichen, Toleranten und Weltoffenen.

Leider ist es so, dass der Islam in den meisten Ländern, in denen er in der Mehrheit ist, ziemlich rückwärtsgewandt interpretiert wird. Dies führt dann zu Übergriffen auf religiöse Minderheiten. Deswegen aber den Islam als ganzes zu verurteilen, ist falsch. Fanatismus ist immer schlecht und führt fast immer zu Gewalt, das ist nicht nur im Islam so, sondern auch bei Nationalsozialisten, überzeugten Kommunisten und anderen ideologischen Gruppen. Bis vor kurzem waren die Staatsordnung in der Türkei und dessen Verhältnis zum politischen Islam ein Vorzeigebeispiel. Das ändert sich leider zurzeit.

Der Post ist schon alt, aber ich wollte trotzdem mal eine Diskussion anstoßen.

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"Schuldig" sind, aus meiner Sicht, sehr oft die Medien. Positive Meldungen, es gibt sie, wo Menschen verschiedener Religionen einander helfen, hört man praktisch kaum. 

Zähl mal die Orte und Vorfälle, bei der Islamfeindlichkeit in den USA und in England vorkommen. Oder suche nach entsprechenden Statistiken. Ich wage zu behaupten, dass es im Vergleich zur Größe der Länder sehr wenig vorkommt. 

Weit öfter und meist recht radikaler sind Uebergriffe auf Christen in muslimischen Ländern. Aber auch dort ist die überwiegende Mehrheit der Bewohner friedlich. 

Der Vergleich mit dem Antisemitismus ist völlig daneben. Hier nur ein kleiner Hinweis

 http://forge.fh-potsdam.de/~SWABD/gesetze.htm 

Von solchen Verhältnissen sind wir noch meilenweit entfernt. 

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Also zwischen Politik und dem Klimawandel sehe eigentlich keinen Zusammenhang...

Aber ich finde auch, dass die Islamfeindlichkeit erheblich steigt. Ich habe manchmal selbst Angst in Zukunft aufgrund meiner Religion stark benachteiligt zu werden. Alle meine Freunde meinen, ich würde überreagieren, aber ich fühle mich immer sehr unwohl, wenn jemand schlecht über Moslems redet. Ich sehe auch absolut keinen Zusammenhang zwischen dem IS und Moslems. Ich kenne gar keinen Moslem, der für so einen radikalen Sche*ß ist. Leider gibt es sehr, wirklich sehr viele Menschen, die sich von den Medien beeinflussen lassen. Ich finde es schon dreist genug, meinen Bruder zu fragen, ob er Leute vom IS kennt, nur weil er Moslem ist?! Was für Vorurteile.
Ich habe wirklich Angst irgendwann in meiner Heimat Deutschland mich nicht mehr zu Hause fühlen zu können, nur weil ich eine andere Religion habe

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Jain, es ist so, dass momentan viele menschen mit der schnellen entwicklung der welt/gesellechaft nicht hinterherkommen und das macht ihnen angst, angst führt zur wut! Sie sind wütend auf die EU, auf den islam, auf die linken etc. Dank internet und co finden sie leicht andere wütende und schließen sich zusammen, es gibt sicherlich parallelen, wobei der judenfeindlichkeit ja auch wieder steigt! Aber diese menschen sind eine minderheit und befinden sich auch an orten mit wenigen ausländern, weit aus mehr menschen verurteilen diese haltung und wissen es besser! Damals war es aber so, dass der nationalismus überall irgendwie total angesagt war und auch wenn damals die judenfeindlichkeit vllt nicht so verbreitet war wie man heute denkt, waren die tore dennoch offen! Daher gibt es also auch unterschiede! Aber es existiert auch kein globales moslem bashing, moslems werden auch nirgens systematisch unterdrückt, es ist alles im grünen bereich, auch wenn momentan die falschen ihre 15 minuten ruhm bekommen in den medien! Joa das wetter ist schlecht und anders als sonst, das ist richtig, die gründe dafür sind ja auch erforscht und bekannt!

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Ob sich da etwas zusammenbraut, wird die Zukunft zeigen. Es gibt Tausende Muslime in unserem Land, die friedlich sind und nicht auffallen. Wenn aber Anschläge von verirrten IS Anhängern passieren, dann entsteht eine Feindlichkeit. Oft neigt die Gesellschaft dazu, nicht zu unterscheiden zwischen den gewaltbereiten und den friedlichen Moslems. Da wrid eben mit dem Finger auf die Moslems generell gedeutet. Dann die Salafisten die gegen die Christen, also die Andersgläubigen hetzen. Oder Imane in den Moscheen die als Hassprediger auftreten. Koranschulen die schon den Kindern beibringen, dass Christen Ungläubige sind, Toleranz nicht gelten lassen. Das prägt freilich diese Menschen, denen gelehrt wird, dass ihre Religion die einzig richtige sei. Das schafft Probleme in einem Land, dessen Kultur und Religion eben eine andere ist. Zudem wird versucht, dass man unsere Gesellschaftsordnung unterwandert. Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit braut sich etwas zusammen, deren Ausmasse bereits erkennbar sind. Wir haben unsere Gesetze die für uns verbindlich sind. Für Moslems gilt die Sharia und somit haben andere Gesetze Gültigkeit. Im Islam ist es erlaubt, dass ein Mann bis zu 4 Frauen heiraten darf. Bei uns gitl die Einehe. Auch die Rechte der Frauen sind im Islam andere, als bei uns. Der Mann darf seine Frau züchtigen, so sie ihm nicht willens ist, Koran Sure 34. Möchte das nicht weiter vertiefen. Tatasache ist, dass uns Welten trennen und der Islam niemals ein Teil Deutschlands sein oder werden kann. Da müssten wir Vieles aufgeben und uns dem Islam anpassen, wenn dem so sein sollte. Es wird immer ein Unruhepotential geben. Parallelgesellschaften haben sich bei uns schon etabliert. 

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Ob das, was du vorträgst, normal ist, wird sich im weiteren Verlauf der kommenden Zeit erweisen. Nur deine Beispiele sind begrenzter Art, Wenn du in dieser Liga zu spielen gedenkst, empfehle ich dir, den "Untergang des Abendlandes" von Oswald Spengler zu lesen. Der Inhalt desselben wird dich zu einer Sichtweise führen, die Tiefe hat und nicht mit plakativen pseudowis-senschaftlichen Wahrnehmungen operiert. Insbesondere deine "meteorologi-schen "Einlassungen" bedingen des Hinweises, dass es derartige Wetter-phänomene zu allen Zeiten der Evolution gegeben hat. Doch jeder hat seine eigene Meinung, die diesseits respektiert wird. 

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warum vermischt du alles zu einem lustigen brei?............

wo grundlos Menschen einer Religion vernichtet wurden.

gerade im islam ein selbst praktiziertes übel......... und zudem bekämpfen sich die muslime seit dem tod von moahemd selbst gegenseitig........ die meisten deash-terroristen sind sunniten, die seit tausdenen jahren einen glaubenskrieg gegen schiiten führen und die vor allem in den besetzten gebieten alle andersgläubigen abgeschlachtet haben........... der islam ist nun mal leider eine kriegerische und mörderische religion, denn nicht umsonst sind die meisten terroristen dieser welt muslime...........sie nutzen die eigenen schriften und legen sie so aus, wie sie es brauchen, überzeugen damit auch andere muslime..........also ist dass KEIN grund der amerikaner oder sonstiger länder.......sie mischen dann nur mit, aus interessengründen...genau wie der russe auf der anderen seite........... der kampf in syrien aber ist im grunde genommen ein glaubenskrieg zwischen muslimischen stämmen, denn es gibt auch in syrien mindestens 3 oder 4 verschiedene muslimische stämme, die sich gegenseitig bekämpfen.........

das england aus der eu ausgetreten ist, hat einen anderen grund und darüber denken die in england gerade selbst heftig nach.......ich bezweifle übrigens, dass die englische regierung wirklich den antrag formell stellen wird (nur mit dieser antrágstellung wird es auch wahr)....wahrscheinlicher ist es sogar, dass sie den austritt zurück nehmen..............

der wetterumschwung oder auch klimawandel hat zwei gründe.........1. leben wir gerade in einer tauperiode/warmzeit zwischen zwei eiszeiten, die immer in bestimmten zeitabständen alle paar 10- oder 100-tausender jahre auftritt, (seit 12.000 jahren leben wir jetzt in dieser tauperiode) und 2. beschleunigen wir menschen selbst diese periode durch unsere "nebenprodukte" der zivilisation.............

DAS alles hat aber bitte WAS mit WAS zu tun?.............:)

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Der Klimawandel hat mit den derzeitigen Fluchtbewegungen nichts zu tun. Die derzeitigen Flüchtlinge sind Kriegsflüchtlinge.
Was Du beschreibst nennt sich Wetter, nicht Klima.

Dass Christen und Islam nicht koalitionsfähig sind ist keine neuzeitliche Erscheinung, das währt schon schon etwas länger.

Das all dieses politisch instrumentalisiert wird, bis hin zur jeweiligen Ideologie muss eine Demokratie aushalten können und Antworten darauf entwickeln.

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Wenn man die Welt und das jeweilige Geschehen beobachtet, dann "braut sich da ständig etwas zusammen". Das war noch nie anders in der Geschichte der Menschheit und wird auch nie anders sein.

Um aber auf deine diversen, höchst unterschiedlichen Punkte einzugehen, könnte man seitenlang referieren, oder auch stundenlang mit dir diskutieren. Vieles könnte man dabei auch in deiner eigenen Wahrnehmung, als vermutlich noch sehr junger Mensch, berichtigen und korrigieren. - Das macht hier allerdings, aufgrund des Umfangs wenig Sinn!

Allein in einem Punkte möchte ich dennoch Stellung nehmen, weil sich die Antwort schnell zusammenfassen lässt:

Wenn du Mitleid mit dem Islam und seinen Angehörigen hast, dann bedenke, dass "der Hass" von dem du sprichst, nicht von der freien Welt ausgeht, in welcher du das Glück hast, leben zu dürfen, sondern vom Islam, der Lehre dieser Religion und Ideologie. - Das aber wirst du vermutlich nicht wissen, weil du dich mit dem Islam noch nicht näher befasst hast. Ein Grund es nun zu tun.

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"Es erinnert mich total an den zweiten Weltkrieg und den Holocaust, wo grundlos Menschen einer Religion vernichtet wurden."

Ich bezweifle, dass du dich an den Holocaust erinnern kannst.

Man kann ihn nicht mit der heute grassierenden Ablehnung des Islam vergleichen. Letzteres liegt am Verhalten auffälliger Muslime und hat keine Entsprechung mit dem Verhalten der jüdischen Deutschen, die Opfer des Holocaust geworden sind.

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Was mir Sorgen bereitet sind Moslems, die vor 30 oder 40 Jahren hier geboren sind, die sämtliche Freiheiten unseres Grundgesetzes kennen und nutzen gelernt haben, diese Werte aber dennoch ablehnen, obwohl sie selbst davon profitieren. Sie können ihren Glauben nahezu uneingeschränkt ausleben, jubeln aber Erdogan, dem Diktator und Unterdrücker vom Bosporus zu.

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Du bringst da eine Menge durcheinander. 

Moslems können in unseren nichtmoslemischen Ländern frei leben und  bauen Moscheen, während in keinem einzigen islamischen Land Nichtmoslems Religionsfreiheit haben. Dort wirst du ausgepeitscht, wenn du eine Bible im Koffer hast. 

Terroranschläge gibt es nur von islamischer Seite, nie von christlicher, buddhistischer etc. Der Grund liegt im Koran und im Leben Mohammeds. Lies das nach. Getötet werden Nichtmoslems oder Moslems, die nach Meinung der Täter nicht radikal genug sind. 

Der Antisemitismus ist bei Moslems wesentlich höher als bei Christen, das zeigen alle Untersuchungen, z. B. die Koopmans-Studie von der Freien Uni Berlin. 

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Kommentar von geheim007b
02.07.2016, 09:12

", nie von christlicher, "

öhm, da gibts schon so einige... die sind naturgemäß aber nicht in Europa aktiv von daher gibts hier kein Medienecho. Religiöße fundamentalisten haben allgemein einen an der klatsche, egal welchem Gott sie jetzt gerade hinterher jagen.

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Kommentar von alphonso
02.07.2016, 09:54

Klar gibt es auch Christen, die radikal sind - aber setze die mal ins Verhältnis zu den radikalen Moslems....

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"nur weil es radikale dieser religion gibt die sich in die luft sprengen" aehem sie sprengen auch andere menschen in die luft und zwar nicht wenige. ich finde das waere schon ein grund. oder wie viele christen kennst du du die sich in menschenmengen sprengen?

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es braut sich was zusammen und wie immer muss es schuldige geben. Wer das ist ist letztendlich egal, Religion eignet sich immer gut dafür... die meisten Leute verstehen allerdings sowiso nicht was um sie herum passiert und suchen eben einfache Antworten... im prinzip ist das auch eine art religion... man hinterfragt nicht und glaubt einfach.

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Kommentar von bastianprimus
02.07.2016, 09:31

genau meine meinung

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Ja

Es fällt nur vermehrt auf weil jeder permanent online ist und sich solche Nachrichten rasch verbreiten.
Siehe auch sämtliche Schwachsinnsblogs, YouTube Vids und sonstiges.
Das gab es früher alles nicht, da gab es Zeitung und den Rundfunk und das wars.

Das Schreckliche gab es immer, es hat sich einfach nicht so schnell verbreitet.

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Du vergißt die nächsten drei Weltuntergänge,die in ehemaligen Kronen-Brauerei zu Lüneburg am Anfang der Brauphase stehen. 

Leider kann sich der Anstich verschieben. weil die Unheilssuppe andernorts nicht nicht ausgelöffelt ist..... 

Näheres und Spekulatius satt gibt es bei GF

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Ich sollte eins aufklären diese Terrorristen bezeichnen sich als Moslems. Auch wenn es welche von Geburt aus sind. Das da was die machen das sind dann ab dem Zeitpunkt bei dem die zur ISIS gehen sind die keine Moslems mehr. Wie gesagt sie bezeichnen sich nur als Moslems.

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