Da A strafunmündig ist, macht sich V als mittelbarer Täter wegens Hausfriedensbruchs strafbar jura?

Der Fall - (Jura, Strafrecht, Gutachten)

3 Antworten

Diese Frage ist ganz eindeutig eine Übung für Jurastudenten.

Bei meiner Antwort garantiere ich also für nichts, und setze nur einmal meinen gesunden Menschenverstand ein.

Wer ein strafunmündiges Kind bewusst als "Tatwerkzeug" einsetzt, um eine Straftat zu begehen, der macht sich auch schuldig.

Man kann schließlich auch nicht mit einem Ball eine Fensterscheibe einschießen und dann dem schuldunfähigen Ball dafür die Verantwortung dafür zuschieben. Ebensowenig darf man seinen Hund auf jemanden hetzen und dann argumentieren, man selbst hätte ja niemanden gebissen.

Analog wäre es, wenn man ein Kind dazu bringt, eine Sachbeschädigung zu begehen.

Entschuldbar wäre es nur, wenn man das Kind im eigenen Garten spielen lässt und das Kind dann ohne Wissen und Duldung der Eltern den Ball aus dem Garten des Nachbarn zurückholt. Man kann nicht von den Eltern verlangen, dass sie ein fünfjähriges Kind in einem umzäunten Garten pausenlos unter den Augen haben.

Nett das wenigstens im letzten Satz der Übung steht das es in Österreich ist. In der Frage es direkt zu erwähnen ist natürlich vollkommen überflüssig.

Der Fall ist nach dem deutschen Strafgesetz zu prüfen.

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Aus der Frage ergibt sich bereits, dass nach deutschem Recht zu prüfen ist. § 123 öStGB ist nämlich Auskundschaftung eines Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisses. Und das kommt hier doch eher nicht in Betracht.

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Dann solltest Du den letzten Absatz einfach weglassen.

Begehen Polizeibeamten Hausfriedensbruch im Mieterkeller, wenn der Vertreter/Bote/Zeuge/Ehemann der Vermieterin lügt und behauptet, es gäbe "viele" Mieter?

Wir leben in einem schönen Weinanbau-Ort in Rheinland-Pfalz, ca. 60 km von Köln entfernt. Am 27.08.2015 hatte unser Vermieter einen schwachsinnigen Einbau von Wasseruhren in unserem Keller (unser Keller!!! aber: ausgestattet mit Versorgungsleitungen für Wasser und Gas für das Reisebüro und für uns ALS EINZIGE MIETER!!!!!!!!!!!!!!!!!!! - mehr private Mieter gibt und gab es nie) befohlen. Ein "Termin" stand schließlich für 9:00 Uhr fest. Um kurz VOR 9:00 Uhr dringen Vermieter, Handwerker und ZWEI POLIZEIBEAMTE in unseren Keller ein. Wir werden darauf aufmerksam, da wir einen Bewegungs-Ton-Melder in unserem Keller installierten. Wir konfrontieren Polizeibeamte und den Vermieter mit dem Hausfriedensbruch. Schließlich bitten wir die Staatsanwaltschaft um Prüfung zum Straftatbestand über einen Hausfriedensbruch ALLER PERSONEN, die in den Keller eindrangen (die Tür wurde nicht nur gewaltsam geöffnet, sondern vollständig entfernt!!!!!!!!!). Vor wenigen Tagen erhalten wir Nachricht darüber, dass das Verfahren wg. Hausfriedensbruch (in diesem Fall zuerst nur) gegen die Polizeibeamten eingestellt wird. Ausrede soll sein: Es wäre nicht erwiesen, dass sich die Polizeibeamten des Hausfriedensbruchs nicht strafbar gemacht hätten, weil die armen Jungs ja gar nicht riechen können, ob der Vermieter darüber lügt, dass "irgendein Mieter" den Keller per abgeschossener Tür besetzt hätte... Fakt ist aber, dass es gar nicht "irgendeinen" Mieter gibt, sondern das Wohngebäude per se nur eine Mieteinheit (derzeit wir) besitzt. Fakt ist, dass schließlich gar keine "Notsituation" bestand, die gerechtfertigt hätte, dass Polizeibeamten per se einen Hausfriedensbruch "fördern und begleiten".

Wie würdet Ihr vorgehen...??

Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte keine Ergüsse, wie "eh, red doch mal mit dem Vermieter..." oder ähnliches. Ich schrieb das Forum mit meinen Ausführungen in Kurzfassung an!! Details würden jeglichen erdenklichen Rahmen sprengen. Was das "Eingreifen der Polizei" betrifft, sind grundsätzlich relevanten Ausführungen von mir getätigt worden. WIR BRAUCHEN DEUTSCHAND... (grundsätzlich: wer ist interessiert daran, unsere GANZE Mietgeschichte zu erzählen????) (Grundsätzlich haben wir viel, viel, viel, viel, viel mehr zu erzählen...! Kennt jemand SERIÖSE KONTAKTE, um unsere "zahlende, ordentliche Mieter in Deutschand verlieren Mietrechte, Grund- u. Datenschutzrechte-Geschichte, Ruf der Mieter ist beschmutzt, Mieterin erleidet Ellenbogenbruch durch Vermieter, Mieterin bricht bei Verhandlung zusammen..." zu hören?) (wer glaubt, dass schon die Geschichte von "Kalle in Köln-Agnes-Viertel" interessant war, hat nicht annähernd eine Ahnung davon, was in "Miet-Deutschland" möglich ist!!!!!!!!!!!!!!!)

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