D- Dimere erhöht. Wert bei 547 muss ich mir sorgen machen?

1 Antwort

Der Wert kann auch z. B. wegen des Abheilens einer verletzungsbedingten Wunde erhöht sein. Es gibt auch noch einige andere Dinge, die zu erhöhter Fibrinolyse führen, im Zuge derer die freigesetzt werden.

Generell ist das ein Parameter, der gut für die Ausschlußdiagnostik verwendet werden kann, aber beim "Ausschlagen" nicht spezifisch ist für eine ganz konkrete Erkrankung. D. h. wenn Du kaum D-Dimere hast, dann ist ziemlich sicher, dass Du keine tiefe Beinvenenthrombose o. ä. hast. Wenn der Parameter aber über den Schwellwert ausschlägt, dann heißt das zunächst nur, dass weitere Werte genommen werden müssen, um eine zielgerichtete Abklärung vorzunehmen, was nun eigentlich los ist.

Frage am Rande: Du bist nicht zufällig gerade schwanger? Da ist der Wert nämlich gelegentlich auch erhöht, und dann ist das quasi "normal".

6

Nein bin ich nicht. Konnte denn bei einer so leichten Erhöhung eine thrombose bzw. Embolie vorliegen oder sind dann die werte weitaus höher

0
40
@emilysn

Sagen wir's mal anders herum: die 500er-Grenze ist erstmal eine relativ willkürliche Festlegung. Da spielen zwei Dinge rein: einmal will man vermeiden, dass man zu viele "false positives" bekommt. Zum anderen sollte man im Hinterkopf halten, dass bei speziell diesem Wert der "Idealwert" bei nahe null liegt.

Bedeutet bezogen auf deinen 547er-Wert: irgendwas ist in Deinem Körper schon im Busch. Was, kann man allein aus diesem Wert aber nicht sehen. Das kann schlimm sein und auch harmlos. Allerdings ist der Wert nicht hoch genug, dass Du jetzt "kurz vor Notfall" allein deswegen wärest.

Bedeutet unterm Strich: geh' zu Deinem Arzt, lass' ihn weiter abklären. Und bleib' erstmal ruhig. Ich halte den Wert nicht für einen Grund, in Panik auszubrechen. Aber komplett ignorieren würde ich dieses Warnsignal auch nicht.

0

Angst vor einer erneuten Thrombose, bitte um Rat.

Hallo ihr Lieben,

ich hatte Ende Juni letzten Jahres eine tiefe Beinvenenthrombose im linken Unterschenkel, mit der ich bis ca. Anfang Oktober noch zu tun hatte (heißt für mich täglich spritzen).

Nachdem ich sie überstanden hatte, habe ich nach Absprache mit meinen Ärzten begonnen die Pille zu nehmen, eine reine Gestagenpille, da alles andere zu riskant gewesen wäre.

Dennoch wurde mir damals ganz deutlich gesagt, dass ich keine weiteren Risiken eingehen darf; würde ich beispielsweise rauchen, hätte ich sofort wieder eine Thrombose (die Worte meines Arztes).

Nun habe ich vor Kurzem von meinem Hautarzt ein Cortisonpräparat zur täglichen Einnahme bekommen und dieses Über eine Woche lang auch genommen. Inzwischen schleiche ich es aus, da die Nebenwirkungen zu stark wurden. Aufgrund dieser las ich auch die Packungsbeilage und musst schockiert feststellen, dass das Präparat das Thromboserisiko erhöht.

Ich habe meinen Hausarzt bereits darauf angesprochen, allerdings kann ich erst morgen nachmittag dorthin. Muss ich mir Gedanken machen? Der Rat meines Arztes damals klang sehr eindringlich, darum sorge ich mich nun doch sehr. Häufig habe ich auch Schmerzen in den Beinen, doch ich kann nicht einschätzen, ob es vielleicht nur Phantomschmerzen sind, die durch meine Angst hervorgerufen werden.

Nun aber meine Frage: Ist es wahrscheinlich, dass die Gefahr einer Thrombose wieder besteht? Sollte ich auf eine Überprüfung der D-Dimere bestehen (hierzu ist vielleicht wichtig zu wissen, dass ich an Spritzenphobie leide, weshalb die Blutabnahme eine ziemliche Überwindung für mich wäre) ?

Ich hoffe, ihr versteht mein Wort-Wirrwarr und ich bin dankbar für jede Antwort, ob sie mich nun ruhig oder unruhig schlafen lässt, ich bin mental lieber aufs Schlimmste vorbereitet.

Liebe Grüße

Caiwen

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?