CT anstatt von Röntgen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kann den Neurochirurgen sehr gut verstehen, denn beim MRT wirken enorme magnetische Kräfte, eigentlich ist das bei deinem Shunt mit magnetischer Einstellung eine ungeeignete Untersuchungsmethode, denn die Risiken sind schlecht zu kalkulieren. Das MRT ist sehr gut geeignet zur Darstellung der Weichteile des Körpers. CT ist zur Darstellung der Knochen besser geeignet. Doch auch im CT können unter Kontastmittelgabe inzwischen auch solche Details sehr gut dargestellt werden, deshalb ist das CT in deinem Fall eine vergleichsweise sichere Alternative zum MRT. Beim CT werden viele Schichtaufnahmen gemacht, aus denen sich ein dreidimensionales Modell eines Organs errechnen läßt. Dasselbe passiert auch beim MRT. Der große Unterschied ist, dass im CT das Bild durch Röntgenstrahlung zustande kommt, im MRT wird das Bild durch elektromagnetische Impulse erzeugt. Die Strahlenbelastung ist im CT tatsächlich sehr viel höher als beim alten Röntgenapparat, ganz ungefährlich ist das nicht. Aber immer noch besser, als im MRT die Beschädigung des Shunts zu riskieren.

Vermutlich wie du schon sagtest kann es durch Magneten verstellt werden. Ein Mrt ist ein Magnetfeld. Da hingegen ist diese im CT nicht. Desweiteren garantiert auch die Kostenfrage. Desweiteren dauert ein Mrt viel länger als ein CT. CT ist auch angenehmer für den Patienten.

Deine Klappen im Shunt können durch Magnetfelder verstellt werden, und dann wird ein MRT gemacht? Seltsam...

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