Corona-App: Wie kommt es zu den Kosten von rund 20.000.000€?

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16 Antworten

Die enorme Summe entsteht auch durch die Lizenzkosten.

Nur Mal ein Beispiel.

Auf meiner Arbeit ein Rechner, Brauch aufgrund seiner Wichtigkeit, eine Zulassung von einen Bundesamt. An diesem Rechner hängen Menschenleben.

Die Hardwarekosten betragen ca 300 euro.

Die Lizenzkosten betragen 60000 euro.

Diese hohen Lizenzkosten, kommen aus Tests, Entwicklung, Gewinn der Firmen, ...

Wenn du so eine App, staatlich entwickeln lässt, ist das teuer.

Deshalb sollte man auf ein Open source Projekt setzen. Dadurch wird der Quellcode auch viel besser uns sicherer, da sich wirklich jeder den Quellcode anschauen kann und nicht nur ein Entwicklerteam.

da sich wirklich jeder den Quellcode anschauen kann, und nicht nur ein Entwicklerteam.

Ob das die App sicherer macht, sei mal dahingestellt.

Diese hohen Lizenzkosten, kommen aus Tests, Entwicklung, Gewinn der Firmen, ...

Kannst du das ein bisschen ausführen? Was muss lizensiert werden? Und zu welchem Preis?

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@Willibergi

Das ist ein Fakt. Wenn Millionen Augen auf den Quellcode achauen, wird er besser als wenn es 20 tun. Das ist ein unumstößlich er und auch logischer Fakt.

Bugs in proprietärer Software sind zwar versteckt, aber werden meist entdeckt, wenn sich ausgenutzt wurden. Also zu spät. Außerdem ist die Software stabiler im Support, da kein kommerzielles Unternehmen daran hängt. Open source hat enorm viele Vorteile. Und fast keine Nachteile.

Nein genauer sag ich das nicht, um was es da geht.

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@Willibergi
Ob das die App sicherer macht, sei mal dahingestellt.

Macht es. Tausende sehen mehr als 10.

Was muss lizensiert werden?

Alleine eine Entwicklungsumgebung kann tausende Euros im Jahr kosten. Pro Entwickler. Testsoftware auch nochmal. Pro Server der läuft ein paar tausend Euro. Das summiert sich.

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@Dontknow0815

esist kein fakt . haben auch millionen auf viele bugs geguckt die ann irgendwann 20 jahre später ausgenutzt wurden , sowas wie printf befehl bei c code . oder bei apple java ohne blocks ... gutes opens ource projekt garantiert einem aber eher das schneller updates kommen und probleme halt nciht aus wirtschaftlichen gründen repariert werden. beides ist aber anfällig für diverse probleme , bei open source haste keine garantie auch sind die audits aufwendiger , denn quasi muss jeder jeden überprüfen und so kann es schon mal passieren das durch strohmänner die NSA gerne ihre auffassung von lösungen mit einbringt :).

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@RakonDark

Jup. Und ein anderer Entwickler sieht, was die NSA einschläußt und löscht es weg oder veröffentlicht es. Open source Projekte, werden oft in der Freizeit entwickelt. Dh da steht kein geld dahinter.

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@Dontknow0815

wenn das so leicht wäre , lol , dazu mussu erstmal rausfinden ob es da überhaupt eine angriffsmöglichkeit gibt , wie z.b. bei den verschlüsselungsalgorithmen oder andere complexe sachen , du glaubst doch nicht das bei jeder open source software diverse programmierer ihre zeit opfen um sich gegenseitig zu prüfen ? ne ne , das ist wunschdenken , meist macht das einer und die vielen anderen merken da gar nichts wenns nicht gerade auffällt . gibt genug dinge wo in debian einfach das paket nicht weiter genommen wurde weil halt z.b. bei phpmyadmin bugs waren oder das so verquer programmiert wurde das man es eher als unsicher betietelte . NIX garantiert bei OPEN SOURCE irgendwas , immer auf eigene gefahr . Das einzige ist das du selber nachgucken kannst oder es jemand geben kannst der nachgucken könnte , wenn er den auch ahnung in dem bereich hat . bringt nix physik engine zu analysieren bzw datenbank engine wenn man nciht genau darinn vollprofi ist.

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Das könnten tatsächlich die Lizenzkosten sein. Ich Entwickle auch gerade ein Plugin für einen Kunden, die Entwicklungszeit an sich ist deutlich niedriger als die Kosten die der Kunde dafür am Ende bezahlt.

Das liegt aber auch nur daran, dass er mit dem Plugin dann machen kann was er will. Umgedreht könnte ich das Plugin auch in den Store stellen und der Kunde hätte nur die reinen Entwicklungskosten und das Nutzungsrecht daran.

Es ist ja auch ein Unterschied ob du bei einem Programm / Plugin / App einfach ein Nutzungsrecht hast oder ob das tatsächlich dir gehört und dieses "Nutzungsrecht" lassen sich viele teuer bezahlen.

ich habe in der pause nebenbei ein tool programmiert für eine fluggesellschaft das auf apollo und amadeus aufbaut. Hat 12 usd gekostet. Was für eine "Lizenz" soll die komische opensource java app da denn bekommen müssen? die bundestrolllizenz für steuergeldmissbrauch höhstens.

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@xxfistexx

Steht doch alles da, Eigentum und Nutzungsrecht sind 2 paar Schuhe. 12 USD, so so, da haben die wohl ein Deppen gefunden ;)

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Halte ich auch für völlig überzogen und eine Verschwendung von Steuergeldern. Zum Teil lässt sich das dadurch nachvollziehen dass hier die Kosten für die Lobbyarbeit wieder reingeholt werden müssen. Der Rest wird als Gewinn eingestrichen.

In den Kosten sind auch die Ausgaben für das Marketing (siehe TV Werbung für die App), die Schulungen der Callcenter Mitarbeiter und die 19% Märchensteuer (ca. 3,8 mio Euro).
Ob der Preis von 20 Mio Euro gerechtfertigt ist, wag ich dennoch zu bezweifeln.

Die Lizenzkosten wurden ja bereits erwähnt.

Des weiteren musst Du wissen, dass Softwarefirmen die Entwicklung und Betreuung von Software für ihre Kunden mehrere Jahre im voraus planen und damit auch Manpower binden.
Niemand hält Personal vor, weil mal kurzfristig jemand was wegen einer Pandemie programmiert haben möchte.

Kurz: Schon alleine aus der Umpriorisierung und Dringlichkeit der Umsetzung entstehen Kosten - z. B. auch, weil andere Softwareprojekte dadurch verlangsamt werden oder vorübergehen ganz zum Erliegen kommen.

Generell ist ca. 20.000.000 € für ein Projekt dieser Größenordnung nichts, was ich nicht schon bei anderen Projekten in der Softwareplanung gesehen hätte.
Der Unterschied ist halt: Als Kunde siehst Du solche Kosten nicht und bekommst sie jetzt ausnahmsweise mal mit, weil der Bund der Auftraggeber ist. 😉

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