Coriolis-Kraft - Erklärung

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2 Antworten

Ich benutze immer folgendes Beispiel: Wenn du in einem fahrenden Zug/Auto sitzt, bemerkst du die gefahrene Geschwindigkeit mit, da du dich in einem geschlossenen System befindest., Wenn nun sich Luft, die ja auch so ein geschlossenes system ist, sagen wir mal vom Äquator nordwärts bewegt, dann besitzt sie die Anfangsgeschwindigkeit von ca 1600 km pro Stunde (40 000 km Erdumfang geteilt durch 24 Stunden, in denen sich die Erde einmal um sich selbst dreht.). Wenn nun diese Luft in weiter nördliche Gebiete der Erde kommt, dann ist dort die Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde langsamer (am Nordpol ist sie dann Null); die Luft hat aber noch die 1600 km/h Tempo drauf, sie ist daher nördlich des Äquators schneller als die sich unter ihr drehenen Erde, die Luft wird also nach Osten abgelenkt und so zum Westwind.

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Schau mal Wikipedia rein. Es Ist wohl schwer zu erklären, aber einfach gesagt sind es Kräfte die beim Mitdrehen entstehen bzw. wirken.

Die Corioliskraft gehört zu den Schein- oder Trägheitskräften. Sie tritt in rotierenden Bezugssystemen zusätzlich zur Zentrifugalkraft auf, wenn eine Masse innerhalb des rotierenden Bezugssystems nicht ruht (also wenn sie nicht einfach nur „mitrotiert“), sondern sich relativ zum Bezugssystem bewegt. Benannt ist sie nach Gaspard Gustave de Coriolis, der sie 1835 erstmals mathematisch herleitete.

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