Copy trading

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3 Antworten

Schneller Reichtum mit Devisen, Rohstoffen oder Edelmetallen! „Traden wie ein Experte – ohne einer zu sein!“ Das versprechen beispielsweise Internetportale wie etoro oder copycattrader. Alles was man dafür tun muss: sich registrieren, sein Geld auf ein Händlerkonto transferieren, den Order-Tipps der „Experten“ folgen und kaufen und verkaufen. Das Gefährliche dabei: Ahnungslosen Kleinanlegern wird auf fahrlässige Art und Weise der große Reibach versprochen. Die enormen Risiken werden dagegen glattweg verschwiegen! So funktioniert die Masche Der Psycho-Trick dieser Portale: Dem Kunden wird vorgegaukelt, dass er quasi zum Börsenhändler wird, zu einem Insider, sobald er sich auf dem Portal registriert hat. Alles, was er dann nur noch tun müsse, ist, den Anweisungen der – anonymen – Experten zu folgen und genau die Tradings zu tätigen, die diese vorschlagen. Daher auch die Bezeichnung: Copy-Trading. Der Kunde macht nur das nach, was ein vermeintlicher Profihändler vorgibt. Schnell können so an einem Tag jedoch mehrere zehntausend Euro unwiederbringlich verloren gehen. Dafür tragen dann weder die „Experten“ Verantwortung, noch die Copytrading-Portale etoro oder copycattrader. Anlegerschutz: Fehlanzeige! Den ahnungslosen Geldanlegern wird vielmehr eindrücklich suggeriert, dass der Investmenthandel eine große, virtuelle Spielwiese sei, auf der man mit ein paar Klicks ein Vermögen machen könne. Was viele Kunden jedoch nicht wissen: Börsenspezialisten, Broker und Investmenthändler haben viele Jahre Wirtschaftsstudium hinter sich mit einer anschließenden, hochspezialisierten Ausbildung im jeweiligen Investmentbereich. Nur mit diesem Know-how ist man in der Lage, eine Marktdynamik zu erkennen und mit komplexen Handelsstrategien darauf zu reagieren. Das ZDF-Magazin „wiso“ hat ermittelt, dass es nicht das Ziel der Experten ist, das Kapital der Portalskunden zu vermehren, sondern dass deren Auftrag darin besteht, sie möglichst lange bei der Stange zu halten. Dafür bekommen die „Experten“ satte Boni und das Portal verdient an den Gebühren und bekommt nebenbei noch wertvolle Daten und Adressen von vielen tausend privaten Geldanlegern. Firmensitz im EU-Ausland Der Bundesaufsicht für Finanzdienstleistung BaFin sind indes die Hände gebunden, da Portale wie etoro oder copycattrader als grenzüberschreitende Finanzdienstleister agieren, deren Firmensitze gerne auf Zypern oder Malta liegen. Und sobald ein Dienstleister in einem EU-Land zugelassen wurde, darf er seinen Geschäften automatisch auch in den übrigen EU-Ländern nachgehen.

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habs mir mal duchgelesen...

an deiner stelle wäre ich vorsichtig. duchaus möglich über warscheinlich bis hin zu höchstwarscheinlich wäre es, dass da was gehyped wird.

sprich, das alles besser dargestellt wird, als es in realität ist...

wenn du intresse an seriöser Geldanlage hast, such dir selbst ein paar unternehmen aus, von denen du auch weißt was sie machen etc...

lg, Anna

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Dinge zu tun, von denen man keine Ahnung hat, ist in der Regel alles andere als lukrativ.

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