COPD - Was ist so das aktuellste an Medikamenten/Sprays?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Der Arzt wirds richten ;) Zudem gibt es oftmals Medikamente, die den gleichen Wirkstoff, aber einfach nur andere Namen haben. Nicht jeder Patient verträgt den Wirkstoff so gut, wie ein anderer Patient. Darum gibts auch oftmals unterschiedliche Medikamente.

Leute, bei COPD ist nicht zu spaßen. Das ist eine sehr schwere Krankheit die im Endstadium zum Tot führt. Es gibt 4 unterschiedlich Schweregrade. Bei 3 und 4 ist auch die körperliche Belastungsfähigkeit so minimiert, dass man kaum noch gehen kann. Es soll ja Menschen geben, die trotz COPD weiter Rauchen. Das ist ein Irrsinn. Denn hauptsächlich nur das Rauchen führt zur COPD. Es gibt auch andere giftige Substanzen die die Lunge schädigen. Auch genetische Krankheiten können zur COPD führen. In Deutschland sind fast 5 Millionen Menschen davon betroffen. Weltweit fast 200 Millionen. Das Problem ist nicht das Einatmen sondern das Ausatmen. Der verbrauchte Sauerstoff wird somit nicht mehr ausgetauscht. Die Lunge überbläht dann und das noch gesunde Gewebe kann sich nicht mehr ausdehnen. Das ist ein ganz blöder Zustand und führt dazu, dass man immer einatmen möchte aber es nicht funktionieren kann weil man die verbrauchte Luft nicht ausatmet. Deshalb dann immer ausatmen. Das kann man üben. Erst dann kommt auch wieder Sauerstoff in die Lunge. Es gibt auch ein ganz neues Medikament. Es ist nur für COPD - Patienten entwickelt worden. Onbrez - Breezhaler von der Firma Novartis. Es hilft aber nur bei langfristiger Einnahme. Einige Menschen berichten recht positiv über Onbrez. Ich nehme es seit 5 Tagen. Deshalb kann ich noch nicht viel dazu sagen. Aber so ein Gefühl nach der Einnahme sagt mir, dass es wirklich hilft. Ich bekomme etwas mehr Luft. Aber die richtige Wirkung ist erst nach 3 Wochen bis 3 Monaten spürbar - sagen andere aus der Lungenklinik wo ich jetzt bin. Aber ein erfahrener Lungenarzt kann sicher mehr dazu sagen. Oder im Internet mal googeln.

[zitat]so kannst Du nicht an die Sache ran gehen.

COPD ist zum einen ein Sammelbegriff für einige Krankheiten die alle das Atmungssystem betreffen.

Das bedeutet, dass die Menschen die deine Om kennt vielleicht auch an einer COPD leiden, aber sie vielleicht eher eine chronische Bronchitis haben und deine Oma eher Asthma.[/zitat] das stimmt so nicht!! Macht euch doch mal schlau was COPD ist. Hinter der Abkürzung COPD verbirgt sich der englische Begriff "Chronic Obstructive Pulmonary Disease", auf Deutsch: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung. COPD wird als Sammelbegriff für die chronisch obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem verwendet. Aber sicher nicht für Asthma. Ich wundere mich das man trotz Beanstandung das so zu gelassen hat. LG Jutta http://www.lungenemphysem-copd.de/pages/oeffentlich/pages/anmeldungen/anmeldungen.php

ich muss dir einerseits recht geben, andererseits aber stimmt es schon! Meine Oma meint, in ihrer COPD-Gruppe seien Leute, die Lungenemphysem hätten, aber auch Leute mit anderen Sachen wie eben z.B. Asthma, das ebenfalls zu einer COPD führen kann. aber trotzdem danke für deine antwort!

0
@Ferrari2011

Vielleicht Beanstandest Du nicht einfach oder benutzt einfach ein Zitat aus meiner Antwort, sondern gehst mit mir in die Diskussion.

Ich denke die WHO hat das schon richtig definiert http://kuerzer.de/lAtBiBqEA Diese Definition ist für mich bindend.

0
@Wolpertinger

Asthma KANN COPD werden ja ,das stimmmt. Aber Asthma ist keine COPD. Du musst mir nichts über COPD beibringen und Dein Beitrag der WHO sagt auch nicht das Asthma COPD ist. Was mich hier wundert das es hier Leute geben soll die mehr als ein Arzt wissen . wer masst sichdas an ?

0
@COPDJutta

ich Maße mich gar nichts an, ich gebe nur mein Wissen weiter und dieses Wissen habe ich z.B. von Ärzten und Fachbüchern.

Woher hast Du deins, wenn Du die Definition der WHO nicht verstehst?

Zudem ging es in der Frage nicht um eine Definition von der COPD, sondern um die Behandlung.

So ist deine Antwort keine Hilfreiche Antwort, da sie die Frage nicht beantwortet und somit regelwidrig.

0
@Wolpertinger

Liebe/r COPDJutta und Wolpertinger,

in einer Community kann es immer wieder zu Missverständnissen und unterschiedlichen Meinungen kommen. Wir sind der Meinung, die Community ist groß und demokratisch genug für unterschiedliche Ansichten und Meinungen.

Herzliche Grüße

Ben vom gutefrage.net-Support

0
@COPDJutta

Ich glaube nicht, dass wir beide irgend wie auf einen Nenner kommen.

Deine Argumentation (z.B. ich würde niemals Rat wegen einem MEdikament erteilen) haben keinerlei Bezug auf etwas was ich gesagt oder getan habe.

Von daher würde ich diese für mich sinnlose Diskussion gerne beenden.

0

Also das richtige Spray (Notfall und Dauermedikation) kann nur der behandelnde Lungenfacharzt verschreiben, denn häufig leidet man ja nicht nur an COPD, sondern hat auch noch andere Erkrankungen! Und nein, Asthma bronchiale und COPD sind nicht dieselbe Erkrankung und führen auch nicht von einem zum anderen!!!

Über die ausgezeichnete Antwort von Wolpertinger hinaus noch eine kurze Anmerkung von mir: Die Formulierung "aktuellste/beste" ist gefährlich. Bei aller Begeisterung für moderne Arzneimittel darf man nicht vergessen, dass manchmal die "Klassiker" bei gleichem therapeutischen Wert ein besseres Nutzen-/Risiko-Verhältnis haben. Und ... was wir gerade bei COPD-Patienten (bzw. Patienten mit anderen Erkrankungen des Respirationstraktes) oft erleben: Das Problem liegt oft nicht in der Wahl des Arzneimittels, sondern vielmehr in der Person des Patienten ... indem nämlich die Medikamente falsch oder gar nicht genommen werden. Alles Gute ;-)

Hallo , wenn das meine Oma wäre, würde ich Ihren Arzt befragen. Es gibt sicher einige neue Medikament, aber ob sie für Deine Oma richtig sind,das sollte Ihr Arzt entscheiden.

Spiriva-Respimat ist immer noch aktuell.

Alles Weitere erzählt Dir Dein Arzt oder Apotheker.

So kannst Du nicht an die Sache ran gehen.

COPD ist zum einen ein Sammelbegriff für einige Krankheiten die alle das Atmungssystem betreffen.

Das bedeutet, dass die Menschen die deine Om kennt vielleicht auch an einer COPD leiden, aber sie vielleicht eher eine chronische Bronchitis haben und deine Oma eher Asthma.

Dann wäre die Behandlung sehr unterschiedlich.

Außerdem gibt es nicht das beste Medikament auf den Markt.

Die Medikamente müssen zum Pat. passen, also zu seiner Erkrankung, zu seinen evtl. Begleiterkrankungen und anderen Medikamenten.

Wenn deine Oma sorge hat, dass sie nicht gut eingestellt ist, sollte sie mit ihren Arzt sprechen oder sich zum Lungenfacharzt überweisen lassen.

Meine Oma hat genauso wie ihre Bekannten ein Lungenemhypsem. Sie nimmt das oben genannte "Spiriva-Respimat" und "Foster". Sie bekommt 24h Sauerstoff. Sie vertraut ihrem Arzt schon, aber Ärzte gehen nicht immer auf Weiterbildungen etc und sind nicht immer auf dem neusten Stand. Deshalb wollte ich wissen ob sie damit noch immer gut bedient ist oder ob es schon etwas besseres gibt!

0
@Ferrari2011

Naja aber wie gesagt kannst Du dass so isoliert nicht betrachten.

Die Wahl der Medikamente ist sehr kompliziert und man muß viele Faktoren berücksichtigen.

Und ein Arzt ist schon seit geraumer Zeit verpflichtet regelmäßig zu Fortbildungen zu gehen und Fachliteratur zu lesen.

Klar gibt es schwarze Schaffe, aber vielleicht sollte man ersteinmal nicht vom schlechtesten ausgehen.

0

Wie wärs mit einem Gespräch beim Arzt?

ja vielen dank, hab ich vergessen zu erwähnen, dass ich völlig verblödet bin? -.- es ging darum, dass es hier vllt ein paar leute gibt, die in dem bereich tätig sind, und deshalb vllt mehr wissn, als ein Arzt...

0

COPD 24 Stunden beatmete Patienten haben meist als psychisches Lebensthema: Angst und meist eine heftige Suchtstruktur (Nikotin, Alkohol) und meist die Sorge, nicht genug zu bekommen, nicht mit dem Besten versorgt zu sein, immer mehr haben zu wollen, unersättlich zu sein. Auch mal in diese Richtung denken. Gruss Magiks :-)

natürlich wirst du jezz denken: der nimmt seine oma in schutz, aber: sie sagt, sie ist lieber froh, wenn sie bei nem anfall stirbt, als dass sie dann als pflegepatient endet. sie raucht nicht und trinkt sehr wenig (als sie bei uns im URLAUB war, hat sie ein bis zwei bier pro tag getrunken) nicht mit dem besten versorgt zu sein, ist nicht ihr angst, denn bei uns wird immer für sie gesorgt un alles, un wir laden sie andauernd ein, aber sie kommt leider sehr selten. außerdem war sie mit den antworten, dass der arzt es schon wissen, eig zufrieden. Übrigends meinte sie die frage etwas andres, sie benutzt nämlich schon seit einigen jahren das Spiriva, allerdings bringt es ihr jetzt immer weniger, als ob ihr körper sich daran gewöhnt hätte, deshalb wollte sie halt wissn, ob das wirklich noch aktuell ist. ich werde ihr die von dir genannten medis mitteilen. vielen dank auch dir!

0

Gängiges Spray für Langzeit beatmete COPD Patienten: Berodual. Inhalieren kann die Oma mit Atrovent, Salbutamol, Mucosolvan. Was jedoch richtig für die Oma ist, weiß der Pulmologe. Gruss Magiks :-)

Was möchtest Du wissen?