Contra Argumente für folgende Frage?

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8 Antworten

Hallo, 

ausser für den Hersteller gibt es keine. Es kann sein, dass die Ware mit solchen Kennzeichen nicht mehr gekauft wird bzw. das die Nachfrage sinkt. Das bedeutet auch, dass der Hersteller weniger Geld bekommt, ggf auch keine Abnehmer mehr findet, da vielleicht dann nur noch BIO-Produkte in den Markt kommen würden. Dementsprechend würden Tierprodukte auch teurer werden, was es mir persönlich auch wert wäre. Für andere mag das evtl ein Nachteil sein. 

Die Frage ist dann aber auch, wie man Tiere halten muss, damit es den Kunden Recht ist, denn da hat jeder eine andere Vorstellung. Ich persönlich würde mir wünschen, dass die Tiere ein artgerechtes Leben führen, was heißt: Offenstallhaltung mit entsprechend gestaltetem Lebensraum (Kühe - Weide, Schweine - mit Schlammsuhlen usw). Anderen hingegen reicht dann ein sauberer Laufstall, wo die Tiere sich bewegen können. Und wieder rum anderen reicht die jetzige Nutztierhaltungsverordnung. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Soll eine Kennzeichnungspflicht für Fleisch aus Massentierhaltung eingeführt werden ?

Nein, da kein Mensch weiß was diese ominöse Haltungsform seien soll.

Das ist ein Laienbegriff für Fachfremde. Nirgends ist definiert was diese ominöse Haltung sein soll. Und bevor das nicht geschieht kann man auch nicht messen ob dies und das aus irgendwelcher ominösen Massentierhaltung kommt.

Außerdem wehre ich mich zusätzlich gegen eine solche Kennzeichnung, weil der Begriff belastet ist mit haufenweise Schwachsinn:

  • Verleumdung der Landwirte als Tierquäler
  • Verleumdung der Landwirte als Antibiotikamissbraucher
  • Verleumdung für schlechtes Futter
  • Verleumdung für Nichteinhaltung der Düngeverordnung
  • usw.

An diesem Begriff klebt haufenweise Unsinn! Und sowas will ich nicht auf meiner Nahrung haben!

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Kommentar von plohmann
03.02.2017, 11:26

Also Omnivore, man kann ja unterschiedlicher Meinung zur Kennzeicnung haben, aber Deine Argumente kommen aus der Kategorie Fakten ignorieren, welches Du selbst Veganern vorwirfst.

Laienbegriff für Fachfremde: Wir sprechen hier von Endverbrauchern, Und diese haben offensichtlich ein hohes Interesse an Transparenz. Das solltest Du akzeptieren!

Hier wird kein Landwirt verleumdet! Wenn ich wissen will wieviel Zucker in der Cola ist, verleumde ich nicht den Konzern!

Es gibt in der industriellen Tierhaltung häufig zu hohe Abgaben an Antibiotika. Leider gibt es häufig ein Zusammenspiel der Tierpharmazie, den Tierärzten und wenig verantwortungsbewussten Landwirten.

Futter kommt häufig als Soja aus Südamerika. Sinnvoll?

Überdüngung ist ein echtes Problem.Z.B. Gülle wird aus den Niederlanden nach Deutschland verkauft und verbracht. Und Gülle wird auch aus Südsoldenburg(der Hochburg der industriellen Tierhaltung) in weniger belastete Gegenden verbracht.

Artgerechte Tierhaltung hast Du noch vergessen! Wieso soll der Verbraucher keine Transparenz darüber bekommen? Möglicherweise muss der Begriff noch präzisiert werden.

Fahr bitte mal nach Südoldenburg und schau dir die Monokultur und die Folgen der industriellen Tierhaltung an.

Eine Frage an Dich: Wo endet bei Dir die bäuerliche Haltung und wo beginnt die industrielle Tierhaltung?

Bei Eiern aus Käfighaltung hat die Kennzeichnung eine Kehrtwendung der Tiermisshandlung eingeläutet. Erinnerst Du Dich noch an Pohlmann?

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Bei Kauf von Eiern kann ich wählen, zwischen Bio, Bodenhaltung und Freilandhaltung. Dafür gibt es differenzierte Preise.
Bei Fleisch würde ich mir das auch wünchen:
1. Massentierhaltung
2. Bäuerliche Haltung: artgerechte Haltung, Futter vom Hof(Möglicherweie rigionale Zukäufe), individuelle Zusatzinformation z.B "aus der Region" oder Schweinerasse x
3. Bio

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Massentierhaltung wird über die Medien so beschrieben dass ALLES was nicht Bio ist Massentierhaltung ist. DAHER kommt auch die Zahl 98% des Fleisches kähme aus dieser angeblichen Massentierhaltung zustande.

DAS ist den Konsumenten verarscht weil Massentierhaltung nicht definiert ist und man dem Mensch dem kopfkino überlässt. Somit gibt es bereits eine Kennzeichungspflicht für Fleisch aus "nicht Massentierhaltung" und zwar das Bio siegel was natürlich völliger humbug ist aber es gibt eben Konsumenten die übers ohr gehauen werden wollen...

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Genaue Definition von Massentierhaltung fehlt leider bis heute.

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Kommentar von ApfelTea
02.02.2017, 17:48

Hättest den Link auch mal öffnen sollen. Da steht mehrfach Massentierhaltung (Intensivtierhaltung). Bist du etwa blind?

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Gibt es das durch die gekennzeichnet Herkunft denn nicht schon?

KAfD: Keine Alternative für Deutschland.

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Wir können doch locker davon ausgehen, dass billiges Fleisch auch von günstigen Haltungsweisen kommt.

Wenn du bereit bist mehr zu zahlen, dann höre auf die Stimmen, denn die Einzeltierhalter lassen dich gerne wissen, was du hören willst.

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Kommentar von Bitterkraut
02.02.2017, 14:13

Und das sind deine Argumente gegen eine Kennzeichnung? 

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Keine. 

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