Computerwissen - woher?

15 Antworten

Hallo

wenn ich mir aber so machnes tutorial ansehe habe ich oft den eindruck ich weiß gar nichts.

Die Summe dessen was man nicht weiß wird wohl immer deutlich kleiner sein als das was es zu wissen gibt. Ich würde mir da keine "Sorgen" machen.

ruck zuck wird da völlig selbstverständlich mit zig befehlen an diverser conifgs rumgepfuscht etc

Wenn man etwas gelernt hat und es regelmäßig nutzt geht das sozusagen "in Fleich und Blut" über.

wenn man z.b. eine einfach spycam bei sich mit dem pi anbringen möchte, was da alles im voraus erst mal veranstaltet werden muss

Der RaspberryPi ist jetzt auch kein gewöhnlicher PC sondern schon ein Gerät für spezielle Einsatzgebiete. Diesen als Desktop-PC zu verwenden ist Zweckentfremdet.

aber woher zum geier soll ich das wissen bzw woher bekomme ich das wissen.

Da gibt es viele Quellen:

  • Internet (Webseiten, Wikis, Blogs ect.)
  • Bücher (auch mit Code-Beispielen und Datenträgern)
  • Manpages
  • Schulungen
  • IT-Stammtische
  • Freunde und Bekannte
auch die ganzen befehle (linux), cd, mkdir usw ok, sich herzuleiten dass das eine verzeichniswechsel und das andere lege eines an bedeuet gut, aber woher bekommt man die ganzen befehle?

Hättest Du früher auch mal mit DOS oder noch früher mit Unix gearbeitet, dann wären Dir die Grundlagen bekannt, aber wenn man nur gewohnt ist in grafischer Oberfläche herum zu klicken, dann ist das natürlich schwer. Aber nicht unmöglich.

bei mir ist das problem, dass ich nicht weiß, was ich genau lernen soll bzw wo genau ich ansetzen soll.

Das wichtigste ist in der Reihenfolge abzuarbeiten:

  1. Definiere ein Ziel.
  2. Erstelle für Dich (und für spätere Fragen) eine möglichst genaue Beschreibung des Ziels, also dessen was Du haben möchtest.
  3. Beschreibe den aktuellen Zustand, also was Du genau hast und wie es aufgebaut ist.

Merke "Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt"

Davon ausgehend wie der ist-Zustand aussieht und was der soll-Zustand ist, kann man dann den ersten Schritt definieren der gemacht werden soll.

einschlägige kanäle wie sempervideo,

Schade das "Sprecher" inzwischen kaum noch Video zu Linux macht. Okay!

ich hingegen bin jetzt aber nicht in den 70ern aufgewachsen

Ich bin inzwischen 53 Jahre als, hatte aber auch nie DOS oder Unix benutzt, aber habe mein Wissen Stück für Stück erlernt indem ich vor allem hartnäckig geblieben bin, denn man muß es wirklich wollen wenn man es gut können will.

Mein Sohn hingegen ist 1993 geboren und hat schon so viel gelernt und erprobt das ich schon das Ein oder Andere von Ihm lernen kann. Er verdient "nebenher" sein Geld mit der Vermietung von Servern, deren Dienste er administriert und entwickelt dafür Software die meist auf php basieren. Das hat er auch ohne DOS gelernt!

Linuxhase

wenn ich mir aber so machnes tutorial ansehe (...)
wenn man z.b. eine einfach spycam bei sich mit dem pi anbringen möchte, was da alles im voraus erst mal veranstaltet werden muss, ich denke mir dann ok, schön, aber woher zum geier soll ich das wissen bzw woher bekomme ich das wissen.

Ganz ehrlich, ich mag solche Tutorials nicht. Sind häufig (grundlos) auf eine bestimmte Distribution + Version zugeschnitten und werden nicht aktualisiert. Auch wird in diesen Tutorials IMHO ziemlich häufig Blödsinn gemacht.

Aber um deine Frage zu beantworten, woher du weißt, was du machen sollst: Kannst du nicht.

Ja, so einfach das ;).

Gibt leider zu viel zu viele Spycam-Projekte; aber letzendlich ist es Aufgabe des jeweiligen Projektes zu dokumentieren, wie man das Zeug nutzt. Du gehst also auf die Projektseite - und meistens ist da dann die passende Anleitung oder häufig - wenn du den Sourcecode meistens auf Github anschaust - eine README.md oder INSTALL.md, wo alles drinnen steht.

Je nach Projekt, kann die Anleitung unterschiedlich gut dokumentiert sein. Grundsätzlich hilft natürlich, wenn man schon mal bisschen Software entwickelt hat und damit einfach diese Tools, die da verwendet werden, kennt.

Wenn da z.B. steht, führe einfach

npm start

aus - gut, wenn du natürlich nicht weißt, was npm ist, müsstest du das nachschauen (Wikipedia, offizielle Homepage) und dann in Erfahrung bringen, wie du das installierst (99% Paket im Paketmanager suchen und installieren ;) ).

Aber das ist so grundsätzliches Vorgehen. Niemand kann wissen, was sich der Author von jeder Software, die geschrieben wurde, gedacht hat (also außer du macht tatsächlich Code-Review). Deshalb gibts Dokumentationen.

bücher sind einfach zentralisierter, wenn du so willst.

Das ist eine sehr gute Erkentniss, zu der ich auch gekommen bin. Hatte schon mehrfach, dass ich bereits mit irgendetwas gearbeitet habe, dachte, ich wüsste schon so, wie das funktioniert - und als ich dann Buch dazu gelesen habe kam trotzdem das Aha-Erlebniss.

Bücher wohlgemerkt immer in Kombination mit den oben erwähnten offiziellen Dokumentationen; in vielen Fällen (gerade um Grundlagen z.B. Programmieren zu lernen) sind Bücher sogar notwendig, um die Dokumentationen überhaupt verstehen zu können.

Naja, für dich würde mir da einfallen:

IT-Handbuch für Fachinformatiker von Rheinwerk Computing

Habe ich, als ich angefangen habe, auch mal reingeblättert - denke, ist durchaus brauchbar. Ungeachtet des Namens bekommst du in einem Buch eine extrem hohe Abdeckung an Praktischer Informatik:

* Theoretische Grundlagen, Hardware, Netzwerk, Betriebssystem (Grundlagen + Linux, Windows, Mac), Programmierung, Datenbanken, Sicherheit, Web

Natürlich schon auf bisschen gehobeneren Niveau - kann ich relativ schlecht beurteilen, ob das für dich passt und möchte auch nicht behaupten, dass das DER einzig wahre Literaturtipp ist; aber brauchst auch nicht sofort Geld auszugeben.

Kannst das Buch kostenlos + legal online lesen:

http://openbook.rheinwerk-verlag.de/it_handbuch/

"der Kofler" - wie er dir auch schon empfohlen wurde - ist übrigens für Linux-Fragen auch sehr gute Antwort ;).

Es ist tatsächlich nicht mehr so leicht, einen Einstieg in die IT zu finden und in höhere Sphären vorzudringen. Das verfügbare Wissen ist extrem umfangreich geworden: Ein "IT-Handbuch für Fachinformatiker" umfasst heutigentags über 1300 Seiten, ebenso "Java ist auch eine Insel". Kann mich nicht erinnern, dass es vor 25 Jahren überhaupt IT-Lehrbücher dieses Umfangs gegeben hätte. Wer sich da durcharbeiten will, braucht Jahre.

Um trotzdem in den fahrenden Zug einzusteigen sehe ich zwei Möglichkeiten:

  • Direkt auf ein Thema stürzen, z.B. "Raspberry Pi", mit Mut zur Lücke und Akzeptanz, dass man nicht auf Anhieb alles versteht. Und dann Stück für Stück die Lücken im Umfeld dieses Themas schließen. Vorteil: Geht schnell, Nachteil: beim nächsten Interessensthema fehlen erneut die Grundlagen.
  • Systematisch in die Grundlagen einarbeiten. Ich bin dabei ein Freund geordneter Curricula und Zertifizierungen, z.B. ECDL, CompTIA A+, Microsoft MTA. Vorteil: Schafft Grundlagen, kann man beruflich als Qualifikationsnachweis nutzen. Nachteil: Wenn eigentlich nur ein spezielles Thema interessiert und es nur privat von Interesse ist, ist es viel Overhead.

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