Computerspiele Sucht?

9 Antworten

Therapie machen. Genug Motivation dürfte bei dir ja da sein - wenn du irgendwann mal Sanktionen (bis 30 Prozent ist aktuell ja erlaubt) kriegst ... und dadurch es weniger angenehm wird, zu spielen. Das geht sicher auf Dauer auch in die Stromkosten und ein Computer könnte mal kaputt gehen und ersetzt werden müssen.

(Obwohl ... wenn es sich auf das eine Spiel beschränkt und das nicht sehr anspruchsvoll ist bei Hardware ... dann wäre das hier weniger ein Problem.)

Die Sucht ist wohl sehr stark darauf begründet, der Realität zu "entfliehen". Was man speziell daran nochmal sieht, dass du dir ne eigene andere Realität suchst, die der eigentlichen Realität ähnelt.

Im Gegensatz zu Fantasy-Welten willst du aber nicht ganz weg/verdrängen. Du wärst vermutlich gern erfolgreich in unserer Realität. Daher das Spiel, welches ähnlich ist - wo der Erfolg aber viel leichter kommt.

Da es mit dem Mädl nicht klappte hast du jetzt wohl das Problem erkannt. Du hast ne bestimmte Vorstellung von Mädchen/Frauen im Real Life - die deiner Vorliebe entsprechen. Aber die werden vermutlich eher nicht diese Spiele spielen oder auf Kerle stehen, die Spiele spielen permanent - ohne Erfolg im Real Life. Und die virtuellen Beziehungen scheinen dir nicht zu reichen.

Der Weg ist logisch/klar: Entweder du bleibst bei den virtuellen Games und kriegst eventuell keine Frau die deinen Vorlieben entsprichst.

Oder du versuchst den langen harten Weg einer Therapie (später eventuell mit harten Helfer-Jobs als Einstieg ... oder auch auf Dauer) ... mit dem möglichen Ziel auch außerhalb des Spiels erfolgreich zu sein.

Es gibt durchaus auch andere Süchtige bzw. solche die aus andern Gründen spielen. Da ist die Motivation aber oft geringer. (Zum Beispiel Leute die aus Verdrängung komplett in Fantasy-Welten gehen und da "abschalten" und gar nicht mehr da weg wollen. Die mit ihren Online-Beziehungen dann rein schon zufrieden sind und sich nicht treffen, etc.)

Edit: Und bei dir ist es der einfache Erfolg - die Sucht danach in einem virtuellen Real Life (ähnlich unserer Welt) die ziemlich ähnlichen Sachen erleben zu können, die du hier im tatsächlichen Real Life gar (manche Sachen pack halt nicht jeder) nicht oder nur mit viel Aufwand erreichen könntest.

Hi, ich habe früher auch sehr viel am PC gezockt.

Mittlerweile mache ich dass nicht mehr ich denke immer so:

Will ich in ein paar jahren zurückschauen und sehen dass ich nichts erreicht habe?

Ich will doch später mal meinen Kindern erzählen können wie cool unsere Zeit war was wir mit Freunden für Blödsinn getrieben haben.

Beim Zocken hat man kaum Verbindungen oder Erinnerung an diese Zeit.

Ich bin mittlerweile zum Autoschrauber geworden und restauriere alte Fahrzeuge.

Dann kann ich später sagen dass Auto habe ich komplett selber zusammengebaut und kann stolz auf meine Vergangenheit sein.

Hoffe konnte dir helfen.

Viele Grüße und Viel Glück

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Erstmal welchen Game war das und wie oft zockst du es? Aber ja ich denke es zählt schon als Sucht wenn man sogar die Ausbildung dafür abbricht. Am besten machst du vielleicht eine Pause von Games und konzentrierst dich auf das Reallife nicht nur virtual Life scheint so als hättest du einiges nachzuholen. Viel Glück :)

Es ist ein Multiplayer von GTA SA nennt sich Vio Reallife

0

Löschen das Spiel oder wenn du es selbst nicht kannst beauftrage einen Freund oder Bekannten damit! Lerne mach eine Ausbildung und such dir ein Job der dir auch SPAß macht wo du weit weg von deinem Computer bist ! Oder such dir einen Job der was mit Computerspielen zu tun hat !

Auf jedenfall solltest du mal zu einer Therapie gehen oder deine Familie um Hilfe und/oder Rat bitten!!!!

LG Zitrapfel

PS: Bei nachfragen gerne nachfragen ;-)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Problem erkannt? Ja.

Problem gebannt? Nein.

Mach dich auf zu einer Suchtberatungsstelle und lass dir dort Wege aufzeigen, wie du von deiner Sucht loskommst. Ich bezweifle allerdings momentan deinen echten Willen, hier etwas zu ändern, denn im Sessel ist es halt sehr bequem.

Und auf dem Prinzip, im Internet kennen zu lernen und im Real Life diese Bekanntschaft dann zu vertiefen, basiert jedes mehr und auch weniger erfolgreiche Datingportal.

Was möchtest Du wissen?