Commodore 128DCR , Befehl vorm spielen eingeben!

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2 Antworten

Das ist kein PC in dem Sinne. Es handelt sich zwar um einen "Personal Computer", mit PC meint man aber das System von IBM was sich über Generationen weiter entwickelt hat und heute noch ANwendung findet. Daher ist der C128 also eher als "Homecomputer" zu verstehen.

Der C128 besitzt drei Betriebsmodi:

  • C64 Modus um das große Softwareangebot des C64 zu nutzen
  • C128 Modus, mehr Leistung, mehr RAM, dafür inkompatibel zum C64
  • CP/M Modus um Programme aus dem damaligen Profibereich zu nutzen, CP/M war aber damals schon zugunsten des IBM PC am Aussterben.

Bei den meisten C128 Programmen reichte es die Diskette einzulegen und das Laufwerk zu schließen, das Programm wurde dann Vollautomatisch geladen und gestartet.

Für Programme vom C64 muss man den Computer zuerst in den C64 Modus umschalten. Das geht durch gedrückt halten der Commodoretaste (links unten) beim einschalten oder bei einem Reset (Kleiner Knopf neben dem Stromanschluß) oder durch Eingabe des Befehls "GO64".

Bei C128 Programmen die nicht automatisch starten oder bei allen C64 Programmen muß man das Programm "per Hand" laden. Dazu

LOAD"*",8,1

eintippen und RETURN drücken. Das Sternchen bedeutet der erste Dateiname den er findet. ",8" ist für das erste Diskettenlaufwerk

  • 0 Tastatur/Bildschirm
  • 1 Datasette
  • 4 erster Drucker
  • 5 zweiter Drucker
  • 8 erstes Diskettenlaufwerk
  • 9/10/11 zweites, drittes, viertes Laufwerk

Und ",1" wurde ursprünglich dazu benutzt um bei Doppeldiskettenlaufwerken das erste oder zweite Laufwerk auszuwählen, beim C64/128 bedeutet es "Absolut" laden, also da in den Speicher zu laden wo es hin möchte, ohne wird es immer in den BASIC Speicher geladen.

ISt das Programm geladen muss man es mit "RUN" starten - sofern es sich nicht eines Tricks bedient und sich selber beim Laden schon startet.

Um sich anzugucken was alles auf der Diskette ist, kann man das Inhaltsverzeichnis aufrufen. Dazu lädt man einfach die Datei "$", hier aber nur LOAD"$",8 benutzen, absolut geladen (,8,1) würde es in den Bildschirmspeicher geschrieben, erzeugt nur Chaos. Ohne ",1" wird es dann in den BASIC SPeicher geladen und kann mit dem LIST Befehl wie jedes BASIC Programm auch angeguckt werden. Ist die Liste zu lang für den Bildschirm, kann man die Ausganbe durch gedrückt halten von CONTROL verlangsammen und/oder mit "Run/STOP" anhalten.

Dann kann man den Cursor auf die Zeile stellen die man laden will (Shift+Up/DN), die Zahl am ANfang (Dateigröße) durch "LOAD" ersetzen und den Zusatz PRG (steht für Programm, gibt auch USR und SEQ für reine Datenfiles) mit ",8,1" überschreiben und Return drücken zum laden. Ist das Programm geladen muss man dann runter in eine leere Zeile um RUN eingeben zu können oder man schreibt einfach "RUN:", der Doppelpunkt trennt Befehle, sorgt also dafür, dass das RUN erkannt wird auch wenn was dahinter steht.

Ups, Hab einen Fehler gemacht, bei den Geräteadressen gibt es keine "0", die wird automatsich zur "1".

  • 1 Datasette
  • 2 Tastatur/Bildschirm
  • 3 RS232
  • 4 Drucker

usw.

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oh Wow , danke für deine Antwort :)

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Hui, der 128er war seinerzeit purer Luxus, hattel leider "nur" den C64. Die Befehle dürften aber gleich sein: Also mal im Gedächtnis kramen: Verzeichnis der Diskette aufrufen: load"$",8

Dann Load " Name des Programms" ,8,1

Nach dem Laden: run

Man konnte nach dem Laden auch "List" schreiben und die SYS-Nummer eingeben die dann erscheint. War früher immer ein Tipp wenn das Spiel nicht lief. Ich glaub das war Quatsch, aber probiert habe ich es immer. :-)

Nach dem LOAD"$",8 noch "LIST" eingeben zum anzeigen.

Der SYStembefehl startet ein Maschinenspracheprogramm von angegebener Adresse, spielt keine Rolle ob man dann RUN eingibt oder den Befehl dann selber eingibt. Bei BASIC Programmen kann dann das vollständige Programm bei LIST.

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