Collage aus Internetbildern darf ich das?Zweite Frage

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4 Antworten

Das wären dann gleich 2 Verstöße gegen das UrhG - einmal die nicht genehmigte Verwendung und on-Top noch die nicht genehmigte Bearbeitung!

Um ein neues Werk entstehen zulassen bedarf es mehr als deas Bild nur zu verfremden oder die Farben zu ändern - ein bischen EBV ist nicht gleich ein neuer eigenständigre Inhalt der es zu einem neuen Werk machen würde.

Natürlich ist nicht jedes Bild automatisch durch das UrhG geschützt, dazu bedarf es einer gewissen Schöpfungshöhe - 70% der Bilder im Netz haben die nicht oder nur im Ansatz. Hat es denn keinerlei künstlerisch-erkennbaren "Wert" - dann kannst du damit machen was du lustig bist - außer es sind Personen darauf zu sehen - die haben da ein Wort mitzumelden

Eine solche Collage zählt als Gemeinschaftswerk, und das kann nur mit Zustimmung sämtlicher Miturheber veröffentlicht werden.

Lösungsvorschlag:

Guck mal auf http://commons.wikimedia.org Dort gibt es viele schöne Bilder unter freien Lizenzen. Such dir einfach ein paar Bilder raus, die unter der gleichen Lizenz stehen und veröffentliche das Ergebnis wiederum unter dieser Lizenz.

Bei Public-Domain-Bildern (z.B. von der NASA) oder Bildern unter CC0 (Creative Commons Zero) brauchst du gar nichts bechten.

Das Urheberrecht verbleibt bei demjenigen der das Foto geschossen hat, auch wenn du die Farbe oder ähnliches veränderst. Die grundlage bleibt ja immer noch die Gleiche.

nein. die bilder unterliegen dem urhaberrecht. das kann teuer für dich werden. was du damit privat auf deinem pc damit machst kann keiner nachvollziehen aber ins netz stellen, egal ob verändert oder nicht, darfst du nicht wenn du nicht urheber bist. das verändern kann sogar noch teurer werden.

Wenn jemand ein Bild verändert, dann ist er sehr wohl der Urheber, des neuen Werkes - doch ob er dazu werden durfte steht auf einem anderen Blatt - Stichwort Schöpfungshöhe. Ein Werk darf so verändert werden, dass eine neues entsteht, dazu bedarf es keiner Erlaubnis - nur das gelingt seltenst, so dass das neue Werk auch als solchen anzuerkennen wäre

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