Codein keine körperlichen Entzugserscheinungen?

1 Antwort

Hallo masongotaque,

ich persönlich habe so etwas noch nie genommen. "lediglich" Cannabis konsumiert. Was von "Suchtfaktor" ähnlich ist denke ich. Es gab Zeiten in denen ich auch nur Abends mal was geraucht habe, dann wieder Wochen und Monate gar nicht. Dann aber Wochenenden an denen ich schon morgens anfing und das ganze dann 3 Tage lang... Also eher mal so mal so. Ich würde von mir selbst auch behaupten, dass ich es nicht unbedingt brauche, aber auch kein Problem hätte, es nie wieder zu tun (was jedoch nicht der Fall sein wird).

Zu den Nebenwirkungen würde ich einfach mal einen Arzt deines Vertrauens fragen. Die haben Schweigepflicht und kennen sich bei solchen Sachen aus.

Dennoch würde ich schon vermuten, dass dein Körper sich in den letzten Jahren an die Einnahme "gewöhnt" hat und die Anzeichen noch kommen.

Hey, danke für deine Antwort :) Ja , ich werde sehen was die nächsten Tage noch so mit sich bringen. Aber es geht mir gut bisher :). Du triffst es irgendwie auf den Punkt mit deinem Post. Ich konsumiere nämlich noch Cannabis nebenbei, das brauche ich, ich sehe es aber für mich als Medizin an ( Es hilft mir wirklich sehr, alleine schon für meinen Magen, mit dem ich schon immer Probleme hatte ( Reflux als Kind ) und meine Psyche ( depressionen ) Es wirkt bei mir eben antidepressiv, . Codein aufzugeben würde für mich garkein Problem darstellen, wie gesagt, ich brauche es nicht.  

Wäre dann beim Weed wieder anders. Aber das ist ja ein anderes Thema. Theoretisch kann alles süchtig machen habe ich das Gefühl, es kommt nur auf das Individuum an. Sowieso ein sehr sehr sehr großes Thema welches ich sehr Interessant finde.

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@masongotaque

Gerne doch :)

ich finde solche Themen auch sehr interessant und befasse mich gerne damit/ rede und schreibe gerne darüber.

Bei mir ist es oft ein Wechsel zwischen: "brauche ich nicht" und "wenn es da ist, wird es geraucht" ^^ ich könnte mir zum Beispiel keine 5g auf "Vorrat" holen, da ich so lange rauchen würde, bis es weg ist. Deswegen besorge ich mir meist nur was für nen 10 übers Wochenende und Montags ist alles weg und die Woche kann losgehen. Anders ist es für mich auch "anstrengend" geworden.  Ich sag mal so... ich merke schon eine Veränderung in der Zeit in der ich rauche. Ich bin träge und Lustlos, "gammel" nur zu Hause rum und bekomme nichts geregelt (meist sitze ich dann das ganze Wochenende vorm Pc und zocke^^, was ja auch echt schön ist und Spaß macht)

Dennoch brauche ich auch die "Normalität"... heißt, Montah Morgen wieder zur Arbeit, Alltag regeln etc.

ich hatte eine Zeit (ist jetzt ca 2Jahre her) da habe ich Monate lang täglich geraucht. Rückwirkend betrachtet hat mich diese Zeit echt runter gezogen. Ich hatte keinen Job, keine sozialen Kontakte und war nur zu Hause. Bin nur zum Einkaufen mal raus und selbst das war mit zeitweise zu viel. Das Zeug beeinflusst einen schon und ich finde es sehr wichtig sich das klar zu machen! Seitdem ich wirklich nur noch gelegentlich am Wochenende mal kiffe (dann halt wirklich schon morgens und das ganze Wochenende durch) und danach wieder meinen "normalen Alltag" leben kann, geht es mir super. Ich habe eine Beziehung und einen festen Job und das Bedürfnis nach Marihuana lässt immer mehr nach (dennoch würde ich nie wirklich damit aufhören).

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@Schluri007

:) wieder eine sehr gute Antwort. Das Thema ist so komplex! Ich muss dir vollkommen Recht geben, das Cannabis rauchen, gerade am Anfang und dann auf Dauer sehr träge machen kann etc. Manche Menschen können damit besser umgehen manche schlechter. Manche entscheiden sich dann damit aufzuhören, anderen machen weiter , haben es aber nicht unter Kontrolle und verlieren alles und andere kommen super damit zurecht, gehen normal arbeiten, verdienen gutes Geld und sind glücklich.

Es stimmt aber das man seinen Schweinehund öfter überwinden muss, da man sonst lieber mal ne Runde chillt.

Ich persönlich handhabe das so:

Wenn ich weiß, ich muss arbeiten, oder habe einen wichtigen Termin, dann rauche ich aufkeinenfall vorher was. So Zeiten sind vorbei. Ich möchte ja zu 100% da sein und meinem gegenüber auch in die Augen schauen können ohne gleich Paras zu bekommen :).

Man muss halt lernen das es im Leben Prioritäten gibt.
Mir fällt grad wieder soviel zu dem Thema ein weil es einfach so verdammt interessant ist.

Ich rauche übrigens seit 5 Jahren, bin jetzt 22 .

Klar am Anfang gab es auch mal Zeiten wo man es übertrieben hat etc. aber ich habe daraus gelernt , ich weiß was ich möchte.

Aber seitdem ich mich generell mit dem Thema Sucht ( bestimmt seit einem Jahr ) befasse, komme ich granicht mehr hinterher. Öffnet mir teilweise richtig die Augen. Ich habe noch nie so ein komplexes Thema behandelt. Welches so vielseitig ist.

Bei mir gab es damals in der Jugend halt auch viel Stress.

Eltern geschieden, Gewalt daheim, richtige Mutter und Vater nicht gekümmert. Gemobbt worden in der Schule, auffällig gewesen etc.

Ich weiß das solche Menschen sooooo viel mehr Suchtgefährdet sind wie andere Menschen die kaum negative Erfahrungen gemacht haben.

Freut mich mal mit jemand darüber zu schreiben. ;)

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@masongotaque

Ich bin jetzt 31 und habe auch sehr früh angefangen (17 oder so) auch bei mir war die Kindheit nicht ganz leicht - Eltern beide Alkoholiker, erster Freund (ich 13 er 17) gewalttätig, mit 15 schwanger geworden und und und ... Ja, solche Menschen neigen dazu. Meinen Bruder hat es leider "schlimmer" erwischt. Er konsumiert täglich mehrfach Cannabis und hat auch schon andere Sachen genommen. Er ist ein Jahr jünger als ich und hat es allgemein nicht wirklich leicht. Naja, die macht der Drogen...

Ich komme mittlerweile echt gut damit klar. Ich weiß dass ich (zumindest wenn es im Haus ist) "süchtig" danach bin und es nicht lassen kann, bis alles weg ist. Deswegen treffe ich halt "Schutzmaßnahmen" die mich davor schützen nicht wieder in so ein tiefes Loch zu fallen. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich schon noch recht tief drin stecke. Bin auch in Psychologischer Behandlung aufgrund meiner Vergangenheit. Ist halt ein Prozess mit dem man sich auseinandersetzen muss und sollte. Man kann seine Vergangenheit nicht einfach vergessen. Das habe ich (auch wenn es sehr lange gedauert hat) endlich gelernt.

Ich schreibe hier von der Arbeit aus und habe gleich Feierabend. Dann mache ich mich auf den Weg nach Frankreich zu meinem Freund. Wenn ich heute Abend angekommen bin, gehe ich gerne noch etwas auf die Thematik ein. Vielleicht hast du ja auch noch ein paar Fragen. Kannst mir auch gerne ne pn schicken.

Dir schon mal einen schönen Start ins Wochenende :) und bis später

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