CO2-Ausstoß bei Fahrzeugen

3 Antworten

Gleicher Verbrauch bedeutet immer (in etwa) gleicher Kohlendioxidausstoß. Es gibt kein einziges Fahrzeug, das mit gleicher Kraftstoffsorte und gleichem Verbrauch wesentlich im CO2 - Ausstoß von einem in etwa gleich viel verbrauchenden Fahrzeug abweicht. Unterschiede gibt´s nur bei Benziner (geringer in Relation zur Kraftstoffmenge) und Diesel (höher in Relation zur Kraftstoffmenge) und in der Schadstoffemission (CO, HC, NOx). Abgasreinigungsanlagen (z.B. Katalysatoren, Partikelfilter) erhöhen den Kohlendioxidausstoß, da sie die Giftstoffe (Kohlenmonooxid, Kohlenwasserstoffe, Rußpartikel) u.a. zu ungiftigem Kohlendioxid verbrennen.

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Richtig, so sehe ich das auch. Aber wie kann es dann eben sein, dass bei zwei Fahrzeugen mit etwa gleichem Verbrauch beim einen 125g CO2 und beim anderen 230g CO2 pro km angegeben sind?

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7 Liter super sind immer der gleiche Co2-Ausstoß. Wenn das 7-Liter-Auto wegen z.B. üngünstiger Einsatzbedingungen das doppelte verbraucht, dann ist auch der co2-Ausstoß doppelt so hoch. Allerdings sind 7 Liter Super keineswegs das gleiche wie 7 Liter Diesel(der Diesel hätte einen höheren co2-Ausstoß).

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Zwischen Diesel und Benzin ist ein Unterschied, das ist mir klar. Aber ich rede hier von zwei Benzinern, einer neu, der andere etwas aelter, aber beide mit in etwa gleichem Verbrauch. Und ich habe bis jetzt noch keine schluessige Erklaerung dafuer, warum die CO2-Werte derart unterschiedlich sind.

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Der CO2 Ausstoß wird nicht berechnet, er wird schlichtweg gemessen. Natürlich nicht bei jedem Fahrzeug, sondern bei je einem aus einer Baureihe repräsentativ für alle.

Dabei hängt die Menge größtenteils vom Gemisch im Motor, der Verbrennung und dem Katalysator ab ...

Ich finde die Besteuerung über DO2 übrigens sehr fair, wenn wer mehr fährt, bezahlt sowieso schon mehr für Benzin.

Wenn man aber nun jemand vergleicht, der allein einen Hummer fährt, um zur Arbeit zu kommen und jemand, der mit einem hybriden Smart o.ä. zur Arbeit kommt, wird wohl der Unterschied im verursachten Umweltschaden klar sein

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Ok, aber dann wundert mich trotzdem, wie zwei verbrauchsgleiche Motoren teilweise derart unterschiedliche Mengen an CO2 erzeugen können. Das kann doch rein physikalisch-chemisch gar nicht möglich sein. 7 Liter Benzin bleiben 7 Liter Benzin. Und daraus kann bei der vollständigen Verbrennung im Idealfall nur eine bestimmte Menge an CO2 und Wasser entstehen. Je unvollständiger die Verbrennung ist, desto weniger CO2 und desto mehr andere Schadstoffe wie z.B. Kohlenmonoxid entstehen. Aber die maximal mögliche CO2-Menge ist bei gleichem Verbrauch immer konstant. Daher verstehe ich nicht, warum es hier so starke Abweichungen gibt.

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@Franz577

Naja, du solltest es nicht so sehen, dass z.B. 7L Verbrauch 120g CO2 bedeuten und andere Motoren das doppelte schaffen, sondern genau andersrum, sprich, 7L Verbrauch bedeuten 240g CO2 und manche Hersteller schaffen es durch geschickte Bauweise den CO2 Ausstoß auf die Hälfte zu senken. andere sind eben nicht so erfolgreich

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@renegade2k

Ok, und was produzieren die anderen dann noch außerdem? Rein chemisch-stöchiometrisch betrachtet muß ja bei der Verbrennung einer definierten Menge einer organischen Verbindung eine definierte Menge an CO2 entstehen. Und es ist gar nicht möglich, diese CO2-Menge "verschwinden" zu lassen, da der Kohlenstoff (C) in der organischen Verbindung (wie z.B. Benzin) nunmal vorhanden ist und sich bei der Verbrennung in irgendeiner Form mit Sauerstoff verbinden muß. Tut er es unvollständig, entsteht CO (Kohlenmonoxid), tut er es gar nicht, entsteht reiner Kohlenstoff (C), also Ruß. Von diesen drei Formen ist CO2 ja noch die beste Form. Und daß moderne Motoren weniger CO2 ausstoßen, aber dafür mehr CO oder Ruß, ist wohl auch nicht der Fall. Also wohin soll dann das CO2, welches die modernen Motoren weniger ausstoßen, verschwinden?

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@Franz577

Ist bei näherer Betrachtung wohl doch etwas komplizierter, oder? Im Übrigen bleibe ich dabei, daß ich diese Steuer in ihrer jetzigen Form unfair finde. Daß der Vielfahrer automatisch höhere Spritkosten hat, liegt ja in der Natur der Sache. Aber auch der Wenigfahrer bekommt seinen Sprit nicht geschenkt und bezahlt dafür. Darüber hinaus zahlt er aber auch noch eine im Verhältnis viel zu hohe KFZ-Steuer (sofern sie an die CO2-Emission gekoppelt ist), da er ja wesentlich weniger CO2 in die Luft bläst als der Vielfahrer. Warum kann man diese CO2-Steuer nicht einfach nach dem Verursacherprinzip regeln? Und warum soll ein Wenigfahrer unverhältnismäßig mehrbelastet werden, nur weil sein Auto eine schlechteren CO2-Emissionswert hat bzw. er sich keinen Neuwagen leisten kann?

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