CO-Pilot Germanwings Absturz?

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7 Antworten

Das tiefer liegende Problem ist, dass wir hier im Westen uns naiv der Illusion hingeben, es könne so etwas wie "absolute Sicherheit" geben. Das wird natürlich auch vom Establishment angeheizt, das diese gesellschaftliche Illusion prima ausbeuten kann, um die eigene Macht zu erhalten und seinen Reichtum zu mehren.

Es ist aber naiv anzunehmen, dass neue Sicherheitsmechanismen nicht zugleich neue Risiken mit sich brächten. Hier in diesem Fall die von innen hermetisch verschließbare Cockpit-Tür. Selbstmord ist kein neues Phänomen und es war auch bei WEITEM nicht der erste Pilotenselbstmord, bei dem zahlreiche Passagiere mit in den Tod gerissen wurden.

Ähnlich sieht es mit den teils lächerlichen Auflagen für Flugpassagiere aus, was sie an Bord bringen dürfen und was nicht. Und diese ganzen Sicherheitskontrollen mit Schuhe aus und dergleichen bringen ebenfalls nichts außer gefühlter Sicherheit.

Nach der spektakulären Notlandung von Sullenberger damals auf dem Hudson war da ein so'n Rettungsfloß mit einem Seil am Flugzeug befestigt und es hatte natürlich niemand auch nur ein Taschenmesserchen, um es durchzuschneiden. Wenn so was auf hoher See passiert statt quasi mitten in New York City, und halt nicht in wenigen Minuten zahlreiche Schiffe zur Rettung vor Ort sind, dann könnte auf diese tragikomische Weise die heldenhafteste Notlandung ad absurdum geführt werden. Intakt gelandet - alle Passagiere aufs Floß evakuiert - Floß säuft mit Flugzeug ab - nicht ertrinkende Überlebende sind paar Stunden später erfroren.

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Was ist schief gelaufen? Man hat dort oben an einer Stelle eine absolut undurchdringliche Tür eingebaut, an der eine solche Tür nie hätte sein dürfen. Schon an 9/11 haben sich die Terroristen im Cockpit verschanzt, und die Passagiere/Crew versuchten vergeblich, mit einem Servierwagen die Tür wieder aufzubrechen. 

Trotzdem hat man diese Tür weiter verstärkt und eine Notöffnung unmöglich gemacht, auch dann, wenn man den Code kannte. Ganz klar ein Designfehler. 

Außerdem haben die vielen Ärzte, bei denen der Copilot war, ihm nicht geholfen und ihm nur irgendwelche Medikamente verschrieben. 

Eines dieser Medikamente soll gegen Depressionen wirken, aber unter den Nebenwirkungen steht zu Beginn "erhöhte Suizidalität". Tolles Medikament ... das ist ja fast so gut wie das Zeug gegen MS, das als Nebenwirkung "Myelosuppression" (= Schäden am Rückenmark) hat. 

Vielleicht sollte dieses Medikament gar nicht auf dem Markt sein. Auf alle Fälle sollte man es keinem Piloten verschreiben!

Den Rest der Hausaufgabe musst du schon allein machen. Schau mal auf www.stern.de die haben einen aktuellen Artikel (kostenlos) über diese Sache.

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Kommentar von SpitfireMKIIFan
17.03.2016, 20:11

Die Terroristen am 11. September sind überhaupt erst ins Cockpit gekommen, weil die Türen seinerzeit so ausgelegt waren, dass sie im Notfall zerbrechen. Da gabs Vorfälle, da hatte das Vorteile, aber im Falle von 9/11 war es einfach ein Nachteil.

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Hallo, 

halte Dich an die offiziellen Fakten, statt Dich hier auf das mehr oder weniger nichtssagende Geschwätz der GF-Flugunfall-"Experten" zu verlassen - oder auf die Medienberichte in NICHT-Fachzeitungen und -Zeitschriften. 

1) Eine Zusammenfassung des Abschlussberichts seitens der BFU auf deutsch: 

http://www.bfu-web.de/DE/Aktuelles/Nachrichten/Aktuell/160313_Presseerklaerung_deutsch.html;jsessionid=E925135EFBA8B9EAFFA434AC67F3B7F0.live2051?nn=223436

2) Den ausführlichen Abschlussbericht der BEA in der deutschen Übersetzung: 

https://www.bea.aero/uploads/tx_elyextendttnews/BEA2015-0125.de-LR_07.pdf

3) Die Präsentation der BEA auf englisch: "Présentation du rapport final EN (pdf)" unter 

https://www.bea.aero/uploads/tx_elyextendttnews/2016_03_15_D-AIPX_Presentation_Presse_EN_03.pdf

Wenn Du der französischen Sprache mächtig bist, solltest Du die Berichte unbedingt im Original lesen. Bei der BEA kannst Du auch nach den Zwischenberichten suchen. 

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1. Suizid

2. Weil er psychisch krank was, ihm wurde von dem Arzt -ich glaubs- zwei Wochen zuvor auch geraten nicht zu fliegen, er flog trotzdem.

3. Was sollen sie erwarten? Keine Piloten mehr? Oder bessere Ausführungen und nachweisen -sprich Gutachten- von Ärzten, Psychologen und evtl. noch Amtsärzten, dass man besser abgesichert ist. Ganz sicher kann man aber nie sein, man kann innerhalb von Sekunden diese Gedanken haben und schon lässt man die Maschine abstützen...

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Berichten zufolge hatte der Pilot psychische Probleme, sprich eine Depression. In seiner Verzweiflung sah er keinen anderen Ausweg als sich das Leben zu nehmen. Ihm schien es, dass ein Flugzeug, was gegen eine Felswand fliegt, eine schnelle und sichere Methode ist, um sich das Leben zu nehmen. Dabei dachte er nicht an das Leid der Passagiere und vor allen Dingen der Hinterbliebenen. Und niemand in seinem Umfeld hat es gemerkt!

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1: Die Gefahr, die von dem Piloten ausging wurde unterschätzt.

2: Weil die Gefahr unterschätzt wurde

3: Die Fluggesellschaft hatte Vertrauen in den Piloten und ging von wahrheitsgemäßen Aussagen bezüglich des Gesundheitszustandes des Piloten aus. Die Ärzte gingen von Verantwortungsbewusstsein und Mitteilung des Gesundheitszustandes des Piloten an die Fluggesellschaft aus.

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Das war vor fast einem Jahr, und die Hintergründe des Absturz sind schon lange bekannt, daher solltest du die Frage eigentlich selbst beantworten können.

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Kommentar von krishna9
17.03.2016, 10:30

Für ein Kind ist das aber schwer! Die Lehrer stellen aber auch blöde Fragen. Blöde Menschen stellen eben blöde Fragen/Hausaufgaben. Womit mal wieder bewiesen wäre, wie hirnlos die Spezies Lehrer daherkommt.

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