Clean eating nach essstörung - wie den eltern erklären?

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5 Antworten

Das ist natürlich keine Essstörung. Du bezeichnest es ja auch richtig als Lebensstil.

Erzähl es einfach mal deinen Eltern und erläutere ihnen was das ist und das du dich dadurch besser fühlst. Schlage ihnen einfach mal vor es selber auszuprobieren oder mache es mit ihnen gemeinsam, je nachdem wie sie reagieren, im Zweifel bitte sie einfach darum, dass du dich selber um dein Essen kümmerst.

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Nun ja. Die Anorexia nervosa wirst Du Dein ganzes Leben lang haben. Sie ist eine chronische Erkrankung. Je nachdem wie tief sie schläft kann sie durchaus äußerst nützlich auf gesunde Weise eingesetzt werden. Da schreibe ich aus reicher Erfahrung. Mit aktuell wohl Kleidergröße 44. 

https://clean-eating.de/clean-eating-regeln/

Mit diesen Regeln habe ich die Ana zum Stillstand gebracht. Denn mir wurde bis heute jegliche fachliche Begleitung verwehrt. Ich musste mich also entscheiden: Verr ecken oder leben. Ich lebe. 

Dass Du vermutest dass Deine Eltern ein gesundes und durchaus auch als nach christlichen Maßstäben ausgerichtetes Leben als krankhaft abtun wollen mag berechtigt sein. Überzeuge sie!!! Es gibt doch nun wirklich mehr als genug Gegenargumente die durch Fakten belegt werden können. Du kannst doch die Zuständigkeit für das Abendessen übernehmen!!! Dann verschwindet das Thema von alleine .Dann züchtest Du eben Sprossen um mehrmals wöchentlich daraus eine leckere Mahlzeit zu zaubern. Und wenn Deine Eltern meckern weil solche Lebensmittel noch nie abends auf den Tisch kamen dann erkläre ihnen dass die gleichen Gerichte in Schicki-Micki-Restaurants ein Haufen Geld kosten. Warum wohl? Sie sollten lieber stolz sein wie sich ihre Tochter nach der lebensbedrohlichen chronischen Erkrankung gewandelt hat. 

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summergirl24 17.11.2015, 20:22

vielen lieben dank! dir wünsche ich auf jeden fall noch ganz viel Erfolg auf deinem Weg!

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hertajess 18.11.2015, 01:40
@summergirl24

Danke. Versuche mal Hata Yoga. Mit Workout pumpst Du nur Energie weg. mit Hata Yoga lernst Du Deine Energien bestmöglich zu nutzen, negative Energien abzubauen. Und Ana mag es nicht so sehr ihre Ungeduld nicht mehr leben zu können. Sie zieht sich dann dauerhafter zurück. - Auch wenn Du jetzt sie nicht wahrnimmst, sie ist da. Ich kenne sie jetzt schon 50 Jahre. 

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Die psychische Erkrankung Essstörung wirst du nie mehr ganz los, du kannst nur lernen damit zu leben ohne in lebensgefährliche Zustände zu kommen. Das streben nach "clean eating" ist nur eine andere Form bzw. ein anderes Ziel einer (deiner) Essstörung (das macht mich glücklich). Du merkst allein schon daran wie intensiv du dich mit dem Thema Essen beschäftigst. Geradezu fanatisch. Das du dich nicht traust mit deinen Eltern zu besprechen. Wenn du gute Argumente hast sollte das doch kein Problem sein. Du solltes ganz normal essen ohne groß darüber nach zu denken. Auch mal etwas ungesundes fast food, ohne schlechtes Gewissen.

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Sag deinen Eltern, dass es gut ist, dass du einen Weg gefunden hast dich regelmäßig zu ernähren, denn das ist es worauf es ankommt, das man als Essgestörte wieder lernt seinen Körper ausreichend zu versorgen und damit klar zu kommen ohne dauernd Panik und schlechtes Gewissen zu haben. Mit ihren Versuchen dir ihr Essen aufzuzwingen, machen sie nachher nur alles schlimmer und führen dich wieder in die Bredouille aus schlechtem Gewissen, Ängsten etc. Geh deinen Weg, hauptsache es ist ausreichend und gesund für dich :)

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Wenn es dich glücklich macht, solltest du dem auch nachgehen. Sag es deinen Eltern und bitte sie darauf Rücksicht zu nehmen. Koche dir Abends dein eigenes Gericht, oder bitte deine Mutter oder deinen Vater (jenachdem wer kocht) dir ein spezielles Gericht zu kochen. Natürlich könnten Sie es für eine Essstörung halten, aber dann musst du sie einfach vom Gegenteil überzeugen.

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