CL500 unterhalt?

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7 Antworten

Hallo!

Der Kaufpreis ist hier nicht das Thema, aber die Folgekosten sind es ---> die sind kaum abschätzbar. Meist wird so ein alter Mercedes CL500 aus x-ter Hand abgegeben, der originale Kilometerstand und die Wartungshistorie bzw. die Erledigung der letzten Inspektion bleiben fast immer im Dunkeln. Liegt doch die ganze Vita vor und ist der Wagen gut in Schuss, ist es durchaus kein Schnäppchen & für einen guten kann man durchaus 15000 Euro hinlegen.

Der Fairness halber: Gemessen an englischen oder japanischen Exoten dieser Klasse ist der Mercedes CL500 zwar im Unterhalt relativ "preiswert" und kann bei jedem Mercedes-Händler gewartet werden, aber dennoch ist es eben auch heute noch das S-Klasse Coupé im Wert von damals über 120000 D-Mark. Reparaturen und Kundendienste sind bei diesem Modell sehr teuer und gehen ins Vierstellige. Damit sind sie zwar billiger als bei Hightech-Exoten, aber es ist immer noch enorm viel Geld!

Genau das ist das Hauptproblem vieler am Markt angebotener Autos -------> die sind tlw. verlockend billig zu bekommen, aber meistens wurde da seit Jahren nix mehr erledigt was über einen ATU-Ölwechsel rausgeht, weil die Besitzer sich fachgerechten Service und Reparaturen nicht leisten können/konnten. Entsprechend fertige Bastelkisten sind das dann auch in der Regel & die Folgekosten eines solchen Fahrzeugs sind nicht abschätzbar. 

Meistens zeichnet sich ein Wartungsstau jenseits gut und böse ab, was bei einem unter 10000 Euro angebotenen Mercedes durchaus mal die Hälfte des Kaufpreises in Anspruch nehmen kann oder sogar mehr. Kaum eines dieser Autos wird vom Erstbesitzer abgegeben & wenn das in der Preisklasse unter 10000 Euro der Fall ist, hat so einer 500000 Km auf der Uhr und sein Leben eigentlich gelebt. 

Ich sage mal: Wer sich den heute als Youngtimer holt, muss so viel Geld haben, dass er sich den damals auch als Neuwagen hätte kaufen können. 

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Es gibt zwei Gründe dafür, daß der Wagen in der Anschaffung so billig ist: Der Unterhalt ist teuer, und eine Reparatur reisst Löcher ins Portemonnaie, wo du das Auto drin verstecken kannst. Rechne mit gut 500 € Unterhalt im Monat und bete, daß nix kaputt geht.

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Steuern biste locker bei 300€/jahr, kannst du aber auch genau im Internet eingeben und herausfinden..

Verischerung kommt ganz drauf an wie viel Prozent du hast... Aber ich denke mal unter 1000€/Jahr kommst du nicht davon. Einfach mal Anfragen bei der Versicherung.

-Reperaturkosten sind natürlich nicht zu verachten, die ziehen ein ordentlich kohle weg wenn was großes mal kaputt geht kann das ordentlich viel kosten.

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Inspektion und Reparaturen dürften schnell im 4 bis 5stelligen Bereich liegen. So ein Fahrzeug kann man nur fahren, wenn man die entsprechenden Rücklagen hat. Von irgendwelchen "kostengünstigen" Basteleien würde ich abraten.

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Selbst Steuern und Versicherung sind nicht wirklich das Problem.

Das Problem ist, dass an einem 17 Jahre alten Auto zwangsläufig mal dies oder jenes kaputt geht bzw. verschlissen ist und ersetzt werden muss. Insbesondere gilt das für Fahrzeuge, die vollgestopft sind mit allerlei technischen Gadgets.

Wenn es dann mal was zu reparieren gibt, dann liegen die Preise für Ersatzteile halt auf dem Niveau, das bei Autos üblich ist, die mal 180.000 Mark gekostet haben. Bloß weil das Fahrzeug alt ist, bekommt man die Teile nicht günstiger.

Erkundige dich doch einfach mal, was ein Satz Reifen oder Bremsbeläge für ein solches Auto kostet - das sollte schon reichen, um dich davon Abstand nehmen zu lassen.

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http://www.autokostencheck.de/Mercedes/Mercedes-CL-Klasse/CL-500/cl-500-215_15084.html

Ohne weitere Infos 150 Euro Versicherung bei SF4 und 28 Euro Steuern pro Monat.

Aber .... die Karre schluckt fast 16 Liter??

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Kommentar von Gianlucabraa
07.08.2017, 03:15

Ja verdammt aber wirklich verdammt viel, deswegen will ich schauen, wenn die Versicherung ebenso hoch ist dann keine gute idee🖓

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Kommentar von Hunterallstar99
07.08.2017, 12:14

Autokostencheck ist nichts weiter als ein ganz, ganz grober Richtwert. Reparaturen und Co. sind da (verständlicherweise) gar nicht erst dabei - aber das ist eigentlich genau das, was hier ins Geld geht...

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