Citalopram vergessen. Verschlechterung?

5 Antworten

Aus der Ferne wird dies niemand abschliessend beurteilen können, nur soviel: Citalopram ist ein Antidepressivum aus der Gruppe der SSRI. Wie jedes Antidepressivum muss Citalopram täglich eingenommen werden damit es wirkt. Ansonsten macht die Einnahme keinen Sinn.

Wenn das Medikament 1x vergessen geht ist dies in der Regel keine Katastrophe, da der Spiegel im Blut und im Gehirn nicht so schnell auf null ist (Halbwertszeit 36 Std.). Vergisst man es jedoch regelmässig kann die Substanz keine Wirkung entfalten.

Wenn du es jetzt wieder regelmässig nimmst kann es wiederum einige Wochen dauern, bis die volle Wirkung da ist.

Hier mehr Infos zu Citalopram: http://deprimed.de/98-2/

Citalopram ist ein SSRI-Antidepressivum. Diese Wirkstoffgruppe hat ein spezielles Problem. Man wird, ganz deutlich gesagt, abhängig davon. Beim Weglassen/Vergessen/Absetzen kommte es zum so genannten SSRI-Absetzsyndrom, das man getrost auch als Entzug bezeichnen kann.

Das ist ziemlich sicher. SSRI-Antidepressiva wie Citalopram erzeugen beim Absetzen das so genannte SSRI-Absetzsyndrom, ein ziemlich unangenehmer Zustand, der mit einem Drogen-Entzug vergleichbar ist, aber weil Antidepressiva nicht süchtig machen(dürfen), nennt man es eben anders.

Wann wieder Alkohol trinken nach absetzen von Antidepressiva (Citalopram)?

Hallo Leute,

ich habe vor 2 Monaten mit der Einnahme von Citalopram begonnen aufgrund ständiger Panikattacken. Ich hatte oft das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Mitlerweile nehme ich mit Rücksprache meines Arztes 20mg jeden Morgen eine Tablette ein. Ich habe jedoch das Medikament vor 5 Tagen abgesetzt und und wollte gerne Mal wieder etwas trinken. Da ich großen Respekt vor Alkohol und Medikamenten habe, würde ich gerne wissen:

Wann ist der Wirkstoff von Citalopram aus dem Körper, sodass ich ohne Angst wieder ein paar Bierchen mit Freunden trinken kann? Bitte nur auf die Frage bezogene Antworten. Danke schonmal im Vorraus.

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Citalopram macht mich platt

Hallo,

nehme seit knapp 2 Monaten Citalopram wegen meiner Antriebslosigkeit und Müdigkeit, die nach einer langen Tramadol Abhängigkeit kamen. Allerdings wirkt das Medikament eher konträr zu den Problemen weswegen ich es eigentlich nehme; heißt, ich bin müde, kaputt und absolut müde.

Habe auch schon versucht die Einnahme auf abend zu verschieben und statt der verordneten 20mg, 30mg zu nehmen. Hilft alles nichts.

Außerdem ist mein Arzt erst wieder in 2 Wochen da, die Symptome belasten mich jedoch täglich mehr, gerade jetzt wo ich leistungsfähig sein muss.

Was tun? :(

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Muskelzuckung ab wann zum Arzt?

Der ein oder andere kennt vielleicht das leichte Zucken des unteren Augenlids. Was für andere garnicht sichtbar ist, für den betreffenden jedoch deutlich spürbar. Etwas ähnliches habe ich seit Wochen immer wieder im äußeren Rippenbereich oder an den Oberschenkeln außen.

Es fühlt sich wie ein leichtes Zucken der Haut, oder auch ein leichtes, schnelles pulsieren an.

Was kann dafür die Ursache sein und ab wann sollte man zum Arzt?

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Wer hat Erfahrung mit der Einnahme von Antidepressivum Mirtazepin und Citalopram dura?

Da ich seit längerem Schlafstörungen habe wurde mir dagegen heute Mirtazepin vom Arzt verschrieben und zusätzlich Citalopram dura als Serotoninaufnahmehemmer.

Ich habe den Arzt gefragt welche Nebenwirkungen diese Medikamente haben, er meinte aber dass beide Medikamente keine Nebenwirkungen haben. Aber da ich bereits in der Vergangenheit von einem Arzt Medikamente verschrieben bekommen habe und ich dann unter den Nebenwirkungen litt, der Arzt aber nichts davon gesagt hat, habe ich dem Ganzen nicht so getraut.

Derzeit schlafe circa. 3 - 5 Stunden, schlafe nicht durch und es dauert 2 - 3 Stunden bis ich einschlafe, habe auch ab und an Albträume. Seelisch geht es mir auch nicht so gut. Bin wegen des geringen Schlafs auch schon sehr gereizt, habe Kopfschmerzen.

Ich habe mich dann nach den Nebenwirkungen erkundigt bei Mirtazepin stand: Zittern, Übelkeit, Hautausschlag, Angst, Schlafstörungen, Albträume, Suizidgedanken, Verschlechterung der Depression,

Bei Citalopram dura stand: Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, aussetzender Herzschlag, vermehrtes Schwitzen, Angst, Migräne, Zittern, Nasennebenhöhlenentzündung, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Menstruationsbeschwerden, Gewichtszunahme.

Die Nebenwirkungen sind die die eher häufiger auftreten, die ich gerade aufgezählt habe.

Was meint ihr, wäre es ratsam dann die Medikamente zu nehmen? Denn ich habe da so meine Zweifel.

Oder was habt ihr schon ausprobiert und hat gut geholfen, wenn möglich mit Medikamenten mit weniger starken Nebenwirkungen.

Danke im Voraus.

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Frage zu Citalopram und Dosiserhöhung?

Hallo zusammen,

seit November 2009 nahm ich Citalopram in einer Dosis von 20mg. Dies habe ich immer sehr gut vertragen. Dieses setzte ich im Juni 2017 innerhalb von 14 Tagen ab. Seit August 2017 jedoch ging es mir wieder schlecht, sodass ich wieder begonnen habe Citalopram zu nehmen. Jedoch nur 10mg. Leider ist meine körperliche Symptomatik bis heute nicht besser geworden. Im Gegenteil. Doch bislang habe ich mich leider nicht getraut wieder auf meine damalige Dosis von 20mg zu erhöhen. Daher habe ich einige Fragen.

  1. Angenommenen man nimmt eine zu geringe Dosis (in meinen Fall 10mg) kann ea da sein dass man nur Nebenwirkungen verspürt? Und das über einen Zeitraum von über einen halben Jahr?

  2. Habe die Tabletten ja jahrelang sehr gut vertragen, nie bewusst irgendwelche Nebenwirkungen verspürt. Kann es dann sein das man ein Medikament auf einmal nicht mehr verträgt?

  3. Können (ernsthafte) Nebenwirkungen bei einer Dosiserhöhung auftreten?

  4. Kann sich eine Unverträglichkeit auch erst bei einer Dosiserhöhung bemerkbar machen?

Über eine Antwort freue ich mich sehr.

MfG

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