Citalopram ist fürn A****

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo! Citalopram wirkt so, dass Dein körpereigenes Serotinin länger zwischen den Nervenzellen gehalten wird, indem es später abgebaut wird. Daher wirkt es nur bei depressiven Problemen, die durch Serotoninmangel verursacht sind. Es soll Dich nicht "glücklich" oder "high" machen. Bei psychisch Gesunden sollte es sogar gar keine Wirkung haben, da die ja genug Serotonin haben und mehr als 100% geht ja nicht. Die meisten Wirkungen in den ersten Wochen sind also Erwartungs- und/ oder Placebo-Wirkungen. Erst nach 3-4 Wochen stellt sich allmählich eine Wirkung ein. Leider werden Antidepressiva häufig bei Stimmungsschwankungen verschrieben, die ihre Ursache in intrapsychischen Problemen und nicht in körperlichen Problemen (Serotoninmangel) haben. Da können die nicht helfen. Sprich mit Deinem Psychiater darüber und mach ggf. eine Psychotherapie, das hilft wahrscheinlich besser. Alles Gute!

Du hast absolut recht der A**** hat mir gleich bei der ersten SItzung das Zeug verschrieben reden, das tue ich nur und der Affe sagt ständig nur ja ja ja verstehe ich der kann mich mal. Vielen Dank für deine Antwort.

0
@reisreisreis

Deinem Psychater geht es warscheinlich nur ums geld von deiner Kasse.

Wie lief dein erster Besuch ab? Fragebogen ausfüllen, 5-10minuten Gespräch-> diagnose: depressionen (deine gadanken dazu: na toll erzähl mir was neues) Rezept mit Citalopram -> fertig.

Solche massenabfertigungen gibt es häufig, gerade weil es zu wenig psychater gibt. Bei einem privat versichertem patient sieht so ein besuch schon etwas anders aus, da nimmt sich der onkel doc idr. etwas zeit :S

0

"Bei psychisch Gesunden sollte es sogar gar keine Wirkung haben, da die ja genug Serotonin haben und mehr als 100% geht ja nicht"

Doch, das geht, man ist dann nicht glücklich, sonder euphorisch. irgendwann kommt es bei extremer überdosierung zum serotonin syndrom.

ansonsten eine sehr schöne antwort.

ergänzung: ein termin bei einem psychologen zwecks psychotherapie ist nicht so leicht zu bekommen, und ein (teil-)stationärer aufenthalt in einer klinik kommt für viele nicht in frage. bis zum termin beim psychologen kann das citalopram schon eine hilfe sein, seinen alltag besser zu bewältigen (allerdings kann citalopram in einigen fällen die depressionen auch verschlimmern, du musst bei der behandlung genau auf deine stimmungen achten und ggf mit deinem psychater über die nebenwirkungen sprechen). Bei mir hat die Droge am anfang auch nicht richtig geholfen, und mein zustand verschlechterte sich, ich bin dan recht schnell auf anderer substanzen umgestiegen, die dan letztendlich auch geholfen haben.

0
@LordWorm

ps das serotonin-syndrom tritt idr. auf, wenn man zusätzlich zum serotoninwiederaufnamehemmer (wie citalopram oder ritalin) noch substanzen gbraucht, die eine, im erhöhten maße, ausschüttung von serotonin in den synaptischen spalt bewirken.

und achte unbedingt auf deine symptome, unter dem einfluss des medikamentes besteht u.A. u. u.U. ein erhöhtes selbstmordrisiko.

(ich will dir jetzt keine angst machen, aber so ist es halt)

0

Dein Körper hat sich noch nicht daran gewöhnt, allerdings finde ich ist man zu schnell zu dieser Dosierung gekommen, wenn man zuerst langsam mit Tropfen eines Antidepressivas beginnt und die richtige Dosierung gefunden hat, kann man gut auf Tabletten umsteigen. Die meisten Probleme mit diesen Mittel entstehen weil man zu schnell ein- und aussteigt. An die Dosierung muss man sich herantasten, damit man es gut verträgt. Deshalb rate ich immer, sich solche Medikamente nur von einem Psychiater verschreiben zu lassen, die haben damit die besseren Erfahrungen.

Hallo reisreisreis, ich habe Citalopram 20mg fast 3 Jahre angenommen. Ich muss sagen, dass ich keine Depression hatte, sondern sehr reizbar war und nicht mit alltäglichem Stress klar kam. Ich würde dir empfehlen erstens Cit. abends zu nehmen und zweitens vielleicht auf 10 Mg für ungefähr eine Woche runter setzen, damit diese Nebenwirkungen etwas weniger werden. Und nein es wird dir nicht immer so beschießen gehen! Aber was sehr wichtig ist, außer Tabletten sollst du auch eine Psychotherapie machen! Es hat mir sehr geholfen! Allein Medikamente bringen natürlich eine Erleichterung aber sie beheben die Ursache nicht! Also ein Psychotherapeut aussuchen und eine Therapie machen. Warum gebe ich dir Empfehlungen? Ich studiere Psychologie und habe eine große Erfahrung mit Psychischen Störungen und Citalopram. Du sollst natürlich mit dein Arzt eine Absprache halten und es schnellst möglichst klären.

Johanniskraut bei leichten Depressionen - schwankende Wirkung möglich?

Ich nehme seit einiger Zeit Johanniskraut auf Anraten meines Arztes für leichte depressive Verstimmung und um ruhiger bezüglich gewisser Angst/Stressituationen zu sein. Es gibt ja gemischte Ergebnisse was die Wirksamkeit von Johanniskraut im Allgemeinen betrifft, aber ich wollte es einmal ausprobieren ob ich nach ein paar Wochen eine Besserung merke.

Diese Besserung trat bei mir schon nach 11 Tagen ein, ich war deutlich ruhiger und weniger angespannt/bedrückt und das für 5 Tage. Am sechsten Tag (also Tag 17 nach Beginn der Einnahme) habe ich plötzlich weniger von der Wirking verspürt und es fühlte sich eher wieder so an wie vorher.

Meine Frage ist, ist so eine schwankende Wirklung bei Johanniskraut normal, vielleicht am Anfang der Behandlung? Oder hab ich mir den positiven Effekt vielleicht nur eingebildet (bin mir eigebntlich sehr sicher dass er da war)? (Gehe auf jeden Fall noch mal zum Arzt und frage nach).

...zur Frage

Citalopram (10mg) und omeprazol (20mg)?

Hallo, ich nehme schon seit längerem 10mg citalopram und nun aufgrund Magenproblemen 1x täglich omeprazol 20mg. Meinem Arzt waren keine Wechselwirkungen damit bekannt, aber im internet steht, dass das omeprazol den Abbau von citalopram im Blut bremsen und auch das Risiko in Kombination für Herz Rhythmus Nebenwirkungen erhöhen soll.. Gilt das auch für diese niedrige dosis von 10mg citalopram? Weiß jemand ob ich das so bedenkenlos nehmen kann?

...zur Frage

Citalopram gegen dauerschwindel

Hallo,

ich habe von meinem neurologen citalopram verschrieben bekommen, wegen meinen panikattacken. Ich nehme citalopram jetzt seit dem 11.1, bis zum 20.1 habe ich 10mg genommen und seit dem 21.1 nehme ich 20mg. Leider habe ich, außer den nebenwirkungen, noch keine wirkung bemerkt.

Hat jemand erfahrungen mit citalopram gegen panikattacken in form von schwindel und übelkeit ? Wenn ja, wielange hat es gedauert bis ihr eine Wirkung bemerkt habt ? und wie merkt man dass es wirkt ? Verschwinden die Panickattacken ?

Hoffe mir kann jemand helfen :-)

Liebe Grüße :-)

...zur Frage

Citalopram von 30mg auf 40mg?

Hallo

ich hatte nun diese Woche am Montag endlich einen Arzttermin. Ich hatte vor ca. zwei oder mehr Wochen von 20mg auf 30mg selbstständig erhöht. Mein Arzt meinte das war vollkommen richtig, dass ich auf 30mg erhöht habe. Leider ist die Wirkung von Citalopram bei mehr relativ kurzfristig. Wenn sie weg ist, geht es mir wieder extrem schlecht. Ich mache zwar eine Psychotherapie, aber ohne Antidepressiva könnte ich wahrscheinlich gar keine Ratschläge umsetzen. Nun meinte eben mein Arzt noch, ich könnte diese Woche von 30mg auf 40mg erhöhen, falls die Wirkung eben wieder "nachlässt". Seit gestern merke ich schon, dass es mir einfach nur noch "neutral" geht. Ich spüre keine Freude mehr, einfach nichts. Sollte ich jetzt schon erhöhen? Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Danke schon mal für ernsgemeinte Antworten! Grüße, serebro

...zur Frage

Mir geht es nicht gut und es wird nicht besser?

Hallo zusammen,

habe seit knappen drei Monaten tägliche Beschwerden die einfach nicht besser werden. Weiss nicht mehr was ich tun soll.

Es fing an dass ich im Juli mein Anidepressiva (Citalopram) nach 8 Jahren abgesetzt habe. Mir ging es blendend und machte mir keine Gedanken. Dann einen Tag auf der Arbeit spürte ich ein Stechen im Rechten Arm. Leider bekam ich darauf hin starke Schweißausbrüche und schliesslich eine Panikattacke. Ich versuchte mich davon nicht unterkriegen zu lassen und machte die Tage darauf einfach wie gewohnt weiter. Doch ich fühlte mich immer total unwohl, von jetzt auf gleich kamen immer starke Schweißausbrüche und Schwindel. Also machte ich auf dem Weg zum Arzt. Dies war ein neuer Hausarzt da ich umgezogen bin. Er machte ein EKG und hat den Blutdruck gemessen wobei alles in Ordnung war. Als es ein paar Tage später nicht besser wurde besuchte ich ihn nochmal, er nahm mir Blut ab und am nächsten Tag bekam ich die Ergebnisse. Auch da war alles in Ordnung. Ich erzählte ihm dass ich im juli das Citalopram abgesetzt habe. Von da an war ich unten durch und alles wurde seit dem auf die Psyche geschoben. Seit disem Tag nehme ich das Citalopram wieder. Ein paar Wochen später ging es mir noch immer nicht besser und ich habe leider einen Stromschlag bekommsn worauf ich direkt in die Notaufnahme gefahren wurde. Blutwerte und EKG war abermals völlig in Ordnung.

Trotzdem geht es mir bis heute absolut nicht besser. Meine aktuellen Symptome sind die folgenen:

-Fühle mich unfit, schlapp, wie gerädert -Fühle mich neben der Spur, unkonzentriert -Druck/Stechen/Schmerz in den Oberschenkeln, Schultern, Schlüsselbeinen, Arme, Brustbein - Übelkeit, Rumoren und Druck im Bauch -ständiges aufstoßen -„druck“ an den Augenlidern

all das bereitet mir grosse Angst, da ich mich auch nicht mehr ernst genommen fühle.

Zusätzlich ist mir vor einigen Wochen aufgefallen dass bei bestimmten Bewegung und bei Berührung eine Bestimmte stelle an der BWS weh tut.

Habt ihr vielleicht eine Idee was es sein könnte oder was ich tun kann?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?