Citalopram, Depression, Rückfall?

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Schätze auch, daß die Medis zu abrupt abgesetzt wurden. Setz Dich bitte wieder mit Deinem Arzt in Verbindung. Glaube mir, Du bist nicht die einzige, die in der Psychiatrie arbeitet und eine Depression hat. Es wird nur nicht überall zugegeben. Auch wenn Dir die Arbeit sehr viel Spaß macht, es ist auf Dauer emotional sehr anstrengend und nicht zu unterschätzen. Selbst wenn Du in Zukunft ohne Cita. nicht mehr auskommen solltest, ist das allemal besser, diese kleine Tabl. als immer wieder Rückschläge zu haben. Alles Gute und weiterhin gutes Gelingen bei Deiner Arbeit.

Vielleicht noch eine Frage: Du schreibst, Du hättest nach Rücksprache mit der Ärztin die Tabletten abgesetzt. Dann wieder schreibst Du, Du hättest ein Jahr lang nur Rezepte abgeholt ohne persönlichen Beratungstermin. Warst Du denn zum Schluss zum Gespräch da oder war das telefonisch oder wie?

Hallo Padri, ich war ein Jahr lang nur fürs Rezept da, dann aber vor 7 Wochen doch mal wieder zum Gespräch, in dem wir beschlossen haben, die Tabletten zu reduzieren, weil es mir zu dem Zeitpunkt schon lange gut ging (sonst hätt ich auch nicht ein Jahr ohne persönliche Betreuung gemacht...)...sie hat mich auf die gefahr aufmerksam gemacht, dass man einen Rückfall bekommen kann, und ich sollte ihr versprechen, dass ich auch wirklich auf der Matte stehe, wenn ich merke, es geht mir schlecht... Verständlicher? GLG

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ich bin ehrlich gesagt ein wenig erschrocken, dass eine Frau, die beruflich im Bereich der Psychiatrie tätig ist, eine so schräge Einstellung zu den Krankheiten hat, mit denen sie therapeutisch umgeht, und über deren Hintergründe sie theoretisch doch einiges wissen müsste. Würdest Du es auch als ehrenrührig ansehen, Medikamente einzunehmen, wenn nach dem Klimakterium Deine Östrogenproduktion nachlässt und Du wegen der Übergangssymptomatik nicht schlafen kannst? Depressionen werden unterhalten durch Störungen der Neurotransmitter, egal, wodurch sie letztlich ausgelöst wurden. Diesen Zustand medikametös zu bessern ist doch kein Zeichen der Charakterschwäche! Wie würden sich denn die Patienten fühlen, die Du betreust, wenn ihnen das mit der "falschen Seite" zu Ohren käme? Natürlich haben neurotrope Substanzen Nebenwirkungen, und ich kann auch verstehen, dass Du nicht lange Zeit Tabletten nehmen willst. Ich selber habe mein a priori niedrig dosiertes Citalopram ca. 1 Jahr genommen (wegen Beziehungstraumas mit massiven Schlafstörungen) und habe es vor ein paar Wochen abgesetzt. Natürlich bin ich jetzt labiler, näher am Wasser gebaut etc. Ich versuche erstmal, mit meinem "wahren" Zustand zu leben, aber wenn sich herausstellt, dass es gar nicht funktioniert, hätte ich keine Hemmungen, den chemischen "Krückstock" wieder zu akzeptieren. Du selbst spürst am besten, wieweit Du zurechtkommst und solltest Dir, unterstützt von Deiner Therapeutin, eine ganz individuelle Strategie des guten Überlebens erarbeiten. Dazu wünsche ich Dir Kraft und Mut. Sei nicht böse über meine Äußerung am Anfang. Ich bin nur immer wieder geschockt, mit welchen selbstgemachten Lasten sich Menschen das Leben schwermachen. Alles Gute!

Hallo,

also: Wenn ich mir mit "selbstgebauten Lasten das Leben schwer mache"- dann hast du nicht ganz verstanden, was es heißt, wenn man Depressionen hat....dann FÜHLT man einfach so, sieht Dinge als Schwäche bei sich selber, die logisch gedacht keine sind. Aber du kannst depressiv einfach so viel logisch denken wie du willst, es fühlt sich anders an. Das Gefühl dazu wirst du nicht einfach los, es ist eben da. Natürlich weiß ich rein theoretisch die meisten Dinge am allerbesten und sehe diese bei anderen Menschen auch logisch so- betrifft es einen selber, spielt aber immer die momentan sehr gestörte Gefühlswelt eine große Rolle und hindert einen schon. Nun ja, habe Arzttermin am Montag, mal schauen. LG dir

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@Franzisfrauchen

Nochmal, ich wollte Dich nicht verletzen; meine Formulierungen waren zu hart. Ich glaube, Depression fühlt sich bei jedem etwas anders an; da bei einem andern einzusteigen, ist nicht ganz einfach. Auf jeden Fall Alles Gute Dir.

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Ich habe Angst meinem Arbeitgeber meine Krankmeldung mitzuteilen?

Hallo zusammen,

ich habe meine Arbeitsstelle zum 15.08. gekündigt und mein Arbeitgeber wollte mich erst mal überreden, dass ich zum 31/07 eine neue Kündigung schreibe, da er mich nicht beschäftigen wollte. Ich habe aber dann nachgehakt. Da er sagte er lässt mich zwei Wochen nicht beschäftigen. Es wäre für die Kinder, die eingewöhnt werden verwirrend. Ich habe ihm dann gesagt, dass er mich freistellen muss, wenn er mich nicht arbeiten lässt und anteilig bezahlen muss. Das hat er nicht unterschrieben und mit einem Anwalt darüber gesprochen und erfahren, dass ich richtig gekündigt habe. Gestern habe ich aus dem Grund neue Arbeitszeiten erhalten, die ich nie hatte, damit die neuen Kinder mich nicht kennenlernen sollen. Ich sollte immer von 10:30/11:00/12:00-16:30 Uhr arbeiten. Vom 01.08-10.08.! Das wären angeblich 30 Stunden. (Montags frei. )Ich habe es nochmal ausgerechnet und habe festgestellt dass es 37 Stunden sind. Die Vereinbarung habe ich auf gar keinen Fall gestern unterschrieben und war heute beim Arzt und habe eine Krankmeldung bis zum 03.08. und soll am 03.08. kommen um eine Krankmeldung bis zum 15.08. zu erhalten. Da ich mich dort überhaupt nicht wohl fühle und abschalten kann, ausgegrenzt werde sogar von der Abschiedsfeier ausgegrenzt wurde und beim Gruppenfoto wurde ich nicht fotografiert und sollte ein Foto von den Kindern und meinem Arbeitgeber machen. Er würde mir angeblich die restlichen Stunden von den 50 Stunden schenken, wenn die mich allerdings brauchen sollte ich einspringen.

Ich traue mich jetzt nicht die anzurufen und mitzuteilen, dass ich bis zum 03.08. krank gemeldet bin. Die werden mir das nicht glauben. Die Ärztin hat zu der Diagnose: psychischen druck, stress Ausgrenzung, Einschlafprobleme, Kopfschmerzen und Erschöpfung geschrieben.

Ich fühle mich ja nicht wohl dort und wiede immerhin klein gemacht und habe eine neue Arbeitsstelle.

Ich habe Angst, dass die mir am Telefon Druck machen und sagen, ich habe das extra gemacht. Ich habe gestern auch vorschlagen, ob wir einen Aufhebungsvertrag machen können, da ich mich nicht mehr wohl fühle.

Darf ich trotzdem zu meiner Therapeutin, da ich krank geschrieben bin? Das glaube ich schon, also falls die mich draußen erwischen, Oder in die Stadt. Meine Ärztin hat gesagt. Sie sind nicht bettlägerig und sind nicht arbeiten, wegen Stress Bedingungen, weil sie sich dort nicht wohl fühlen und dürfen natürlich raus.

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