Citalophram Entzugserscheinungen?

4 Antworten

Liebe Samson!

Es fällt mir schwer zu glauben, dass Dein Arzt zum abrupten Absetzen ein OK gegeben hat.

Citalopram ist ein Medikament, was abhängig macht und einen langsamen Entzug benötigt.

Falls Dein Arzt Dir das genau so empfohlen hat, umgehend wechseln.

Zu Deinen Entzugserscheinungen: Jetzt geht die Wirkung langsam runter!

Solltest Du Suizidgedanken haben, geh sofort ins Krankenhaus, bzw. ruf den Notarzt. (Euphorie und dann Tief)

Da Du bereits beim 3. Tag bist, würde ich Dir zu folgendem raten:

Wenn Du mit den physischen Entzug nicht klar kommst, solltest Du 1/2 Citalopram nehmen. Die nächste Halbe allerdings dann erst wieder wenn wieder solche Symptome auftauchen. Der Abstand sollte sich vergrößern ohne weitere aufkommenden Probleme. Alles Liebe

Ja .. wie gesagt ich bin bei sowas unsicher und halte mich an das was meine Psychologin mir sagt .. auch mit dem Alkohol .. manche sagen vielleicht das es nicht so schlimm ist wenn man mit antidepressiver Alkohol trinkt nur war das für mich in der Zeit ein no Go ... vielleicht bin ich da zu penibel . Nur hätte ich nicht gedacht das es Nebenwirkungen gibt .. und war verunsichert und wollte wissen ob es vielleicht anderen genau so geht ... 

Nein alles gut . Mir geht es ja so weit gut . Nur finde ich dieses Gefühl sehr unangenehm ... ich habe keine Tiefs im Gegenteil .. 

ganz lieben Dank ! 

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@Samson95

daran halt dich auch mit dem Alkohol das kann gefährliche wechselwirkungen haben.....

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@Samson95

Umso sicherer hätte Dich Deine Psychologin dadurch begleiten sollen. Jedes Antidepressivum macht abhängig.

Alkohol wirkt nur stärker als üblich, zu Citalopram.

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@hans3434

Ja mir macht das nichts aus :) solange ich nicht auf schokolade verzichten muss ist alles super :') :D 

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@Samson95

Lass dir deine schokolade schmecken und wechsel lieber zu jemandem der sich mit dem thema auskennt... wie hier schon gesagt neurologe und psychater....

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@cudepuppy

Das war meine Angst ... ich dachte das es nach der kurzen Zeit nicht so "große" Auswirkungen hat ... hätte ich das gewusst hätte ich vielleicht abgelehnt ... nur zu dem Zeitpunkt war ich froh das mir jmd. Hilft und habe einfach auf das vertraut was mir gesagt wurde .. 

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@Samson95

Die Wirkung, die Citalopram mit der ersten Einnahme erzielt, lässt eigentlich nur diesen Schluss zu.

Aber ich kann mich nur wiederholen, die Aufklärungspflicht liegt da bei Deiner Psychologin. Du hast jetzt Glück gehabt. Aber beobachte Dich ruhig noch ein paar Tage.

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@cudepuppy

Danke das werde ich ... 

wo ich angefangen habe bin ich am ersten Tag schon mit 20mg eingestiegen bis mir meine Freundin gesagt hat das ich langsam anfangen soll . 

Nur wurde mir das so gesagt .. wenn ich mir hier eure Kommentare durchlese Zweifel ich an meine Psychologin ob es so richtig ist was sie da tut ... und ob ich nicht hätte ganz darauf verzichten können ...

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@Samson95

unabhängig von der Menge, es muss immer langsam ausgeschlichen werden, da es u.a. die o. e. Entzugserscheinungen geben kann.

Die heutigen Antidepressiva sind allerdings nicht mehr soooo schädlich wie früher. Aber es sind halt Drogen mit den entsprechenden Auswirkungen.

Wenn es Dir geholfen hat und Du diese auch nur über einen kurzen Zeitraum genommen hast, würde ich mir nicht allzu viele Gedanken, über die Einstiegsmenge, machen. Es ist bereits passiert.

Wir sind in einer bequemen Zeit. Selbst der Therapeut mag nicht mehr reden. Da ist so eine Pille willkommen. Für die Zukunft wünsche ich Dir eine liebevollere Betreuung und Schokolade hat doch auch was;-)

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@cudepuppy

Ich danke dir sehr für deine Antworten . An alle hier die sich so schnell gemeldet haben !! :) ich bin am Mittwoch wieder bei ihr ich kann ja mal berichten was sie dazu sagt . 

Ich hab echt immer so ein Pech :D als ich mit der Pille angefangen habe und ich nach 3 Monaten Einnahme 13 Kilo zugenommen hab hat meine damalige Frauenärztin mir gesagt das es normal ist o.O' ja meinen Arzt habe ich gewechselt :D echt schlimm ... da fragt man sich wem man noch vertrauen kann ... klar Ärzte sind auch nur menschen aber bei so eindeutigen Sachen muss man doch merken das etwas nicht Oke ist .... 

Vielen Dank ! Ja das stimmt :) für die Zukunft ohne antidepressiver habe ich mir Sport für meine Tiefs vorgenommen :)

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@Samson95

Lass Dich nicht entmutigen! Manchmal rennt man eine halbe Ewigkeit rum, vielleicht nur um einen guten Arzt schätzen zu können. Sport ist sehr gut, aber Eiscreme ist auch nicht zu unterschätzen;-)

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@cudepuppy

Nein :') es ist einfach nur nervig :D 

Da gebe ich dir recht :D eine gesunde Kombi aus beidem hat noch nie jmd. Geschadet :) 

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Das ist schlichtweg Falsch. Citalopram macht nicht abhängig. Es gibt einen grossen Unterschied zwischen Entzug und Absetzsydrom. Erst informieren, dann schreiben!

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@samm1917

Bin informiert und habe es selbst genommen.

Jedes Antidepressivum macht abhängig!

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Deine Beschwerden sind klassisch für ein sogenanntes SSRI-Absetzsyndrom. SSRI's machen wie alle Antidepressiva nicht abhängig, doch es kann zu Absetzsymptomen kommen. Der Unterschied zwischen Entzug und Absetzen ist, dass kein aktives verlangen nach der Substanz vorhanden ist. Folglich gibt es auch keine Rückfallgefahr. Zudem gehen die Absetzsymptome schneller vorbei als ein Entzug und ist weit weniger stark ausgeprägt.

Zu den möglichen Absetzsymptomen gehören:

  • Kreislaufbeschwerden, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen bei Kopfbewegungen wie Drehen des Kopfes oder horizontale Bewegungen der Augen (Blick nach links oder rechts).
  • Empfindungsstörungen wie Schwindel, Höhenangst und Empfindungen, die an leichte Stromschläge erinnern und meist ausgehend von der Mitte des Körpers in die Extremitäten ausstrahlen oder auch am ganzen Körper auftreten („Brain zaps“) und Tinnitus.
  • Motorische Störungen (Zucken, Tics) und Schwierigkeiten bei alltäglichen Bewegungen (aufstehen, gehen).
  • Schlafstörungen, lebhafte Träume, Müdigkeit, Tagschläfrigkeit (das Gefühl, plötzlich einzuschlafen).
  • Verdauungsstörungen (Durchfall, Verstopfung), körperliches Unwohlsein(Kopfweh, verstopfte Nase, Abgeschlagenheit, Knochen- und Gelenksschmerzen, fieberartige Zustände).
  • Stimmungsschwankungen, Muskelkrämpfe, Zittern, aggressives Verhalten, Manie, Rückfall in die  Depression und Suizidgedanken.
  • Post-SSRI-bedingte sexuelle Dysfunktion

Diese Symptome sollten relativ schnell wieder vorbeigehen. Durch das langsame Ausschleichen können die stärksten Absetzerscheinungen meist (nicht immer) minimiert werden.

Vielen Dank für deine Antwort :) es beruhigt mich sehr das es anscheinend "normal" ist ..

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Grundsätzlich hat eine Psychologin keine Kompetenz Medikamente zu verschreiben oder die Dosierung zu verändern.

Psychologen sind keine Ärzte!

Antidepressiva müssen langsam ausgeschlichen werden. Nicht nur, dass du jetzt Entzugserscheinungen hast, mit denen dein Gehirn nicht klar kommt, hat man mit einem schnellen Absetzen den Behandlungserfolg kaputt gemacht.

Richtig, richtig falsch gelaufen.

da bin ich 100% deiner meinung! durch solche aktionen macht man alles nur noch schlimmer...

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Ich hab mir nur an die Vorgaben meiner Psychologin gehalten :( 

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@Samson95

Die Vorgaben sind eben fahrlässig falsch, das tut mir sehr leid für dich.

Das Einsteigen wie das Aussteigen in solche Medikamente sollte sehr langsam erfolgen. Am besten beginnt man mit Tropfen  die jeden 2. Tag erhöht werden und ermittelt die Dosierung so. Das Aussteigen erfolgt noch langsamer über viele Wochen.

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