Chronisches Asthma bei Pony. Erfahrungen?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Alsooo...

-Wiese oder Offenstall ist SEHR GUT!Bitte weitermachen!
-Kein trockenes Heu füttern,nur lange und GRÜNDLICH eingeweicht in Wasser oder besser noch Heulage
-viel Bewegung!Damit meine ich nicht das Piny durch die Halle zu hetzten bis es nbicht mehr geht,sondern viel ausgiebiges Schritt reiten (Ausreiten,...)-das ist ein Wohltat für die Pferdelunge!
-Auf jeden Fall staub und co. vermeiden!
-Homöopathen am besten hinzuziehen,das wird allerdings nicht billig und wunder dich nicht wenn er mehrere verschiedene Mittel ausprobieren muss,nicht jedes Mittel passt zu jedem Pferd!Jedem hilft ein anderes! (ob man auch einen Homöopathen für Menschen nehmen kann kommt wohl darauf an ob er auch Pferde behandelt,in der Regel aber wohl eher nicht... ;)
- außerdem darf das Pferd NIE überfordert werden beim reiten,unser TA hat uns empfohlen immer nur so viel zu reiten wie das Pferd auch kann!
-von Cortison,Predniloson,Equipulmin usw. rate ich ab-es setzt sich im Körper ab und schadet mehr als das es hilft!

So,ich hoffe ich habe nichts vergessen...

Das sind so meine Erfahrungen,sie haben übrigens dazu beigetragen das mein Pony wieder geritten werden kann obwohl es ursprünglich todkrank war! (s. auch meine Kommentare zu Plattschnackers Antwort)

Bei weiteren Fragen wende dich ruig an mich,auch gerne über Nachrichten.
Lg,
Knubie

Danke für's Sternchen :)

0

hallo... möchte auch gerne was dazu sagen. Cortison ist als erste Maßnahmen notwendig, denke ich! Aber keine Dauerlösung. Ich hatte ein pferd mitählichen Problemen. Ihm hat ein pulver sehr viel erleichterung verschafft, das war dann unsere Dauerlösung! Bronchial von der Firma Ahlbrand! Ist nur ne Kräutermischung, hilft aber super auch bei allen anderen Atemwegserkrankungen.... Ansonsten wurde auch schon alles gesagt, was du beachten solltest!

lg

Unser Schimmel war 5 Jahre als bei ihm beginnende Dämpfigkeit festgestellt wurde. Der TA schüttelte den Kopf und meinte, dass es keinen Sinn hat, ihn schon ab dem Alter mit Mittel voll zu stopfen. Zumal die Dosis wegen Medikamentenresistenz immer mehr erhöht werden müßte. Er gab uns den Rat, bevor wir ihn zum Schlachter bringen, noch einen Versuch zu starten und ihn eine Weidesaison ans Meer zu bringen. Es gibt viele Bauern, die Pensionspferde auf die Weide nehmen. Er war 6 1/2 Monate dort. Der Tierarzt kam zur Nachuntersuchung, setzte das Stethoskop an und schüttelte den Kopf. Er gab ihm eine Spritze, damit er tiefer durchatmete, wieder ein Kopfschütteln. Er gab mir das Stethoskop, kein Fiepen wie bei Mäuse mehr hörbar. Mit dem Erfolg hatte er nicht gerechnet. Er wurde 24 Jahre alt. Für ein Großpferd das im Turniersport eingesetzt wurde (VS, Dressur und Springen) ein stattliches Alter

Musstet ihr ihn denn nach einiger Zeit wieder auf die Insel schicken? Oder ging das dann das ganze Leben gut?

0
@knuddeel

Wir brauchten ihn nicht mehr an die See zu bringen. Allerdings haben wir alles dafür getan, dass er mit so wenig Staub wie möglich in Berührung kam. Also Heu/Hafer naß gemacht, immer sehr gutes Stroh gekauft. Haben beim Händler einen Ballen aufschneiden lassen um zu kontrollieren, ob es für unser Pferd geeignet war. Erst dann haben wir die Partie gekauft. Staubsauger beim Putzen. Es war zwar ein klein wenig Aufwand, aber dafür war er bis knapp 20 Jahren reitbar. Danach bekam er sein Gnadenbrot, wie alle unsere Pferde.

0

Also ich kannte ein Pferd das asthma hatte. Es durfte nicht mehr geritten werden und sich kaum noch bewegen. Es wurde dann eingeschläfert, weil es ihm immer schlechter ging. Ich glaub da kann man leider nicht so viel machen.

Hallo, ich habe mal ne Frage.. und zwar habe ich ein Pony das jetzt 21 Jahre alt ist. Er leidet seit ca. 3 Jahren unter Asthma wie der TA sagte. Ich habe damals stroh gegen Flachs ersetzt und ihm anstelle von Heu nur Sillage gegeben. Allerdings hat mein Pony den Flachs gefressen und hat dementsprechend eine Kolik bekommen die so schlimm war das der TA ihn sogar einschläfern wollte..er hat es aber zum Glück noch in der letzten Sekunde gepackt... meine Schlussfolgerung daraus war, dass Pony wieder auf Stroh zu stellen. Damals als das mit dem Asthma anfing hat der TA meinem Pony cortison gespritzt und ich musste ihm auch eine Woche lang täglich cortison spritzen. Danach ging es meinem Pony wirklich gut! Seine Atmung war fast wieder ganz normal. Mein Pony hatte auch niemehr starke Luftprobleme seitdem bis jetzt. Mittwoch als es so schwül war musste ich wieder den TA rufen weil er kaum Luft bekommen hat..es war echt schlimm.. der TA hat ihm dann wieder Cortison gespritzt und meinte das ich ihn wieder kontaktieren soll wenn es meinem Pony schlechter geht.. gestern als ich im Stall war ging es ihm zwar nicht schlechter aber gut ging es ihm definitiv auch nicht. Wenn man sein Ohr an sein Maul hält hört man ihn richtig röscheln... Ich mache mir echt Sorgen... Kann ich ihm nicht irgendwas unschädlicheres auf Dauer geben als dieses blöde Cortison? Ich musste selber ein halbes Jahr mal Cortison nehmen und weiß wie schädlich es sein kann.

Das Tier ist dämpfig, hat COB, darf gar nicht stark geritten werden, muß langsam und sorgsam behandelt werden und natürlich braucht es Cortison, um die Atemwege zu öffnen.

Für Homoöpathie ist es längst zu spät - das hilft nicht (mehr).

Flitzeponys sind unrittig, rennen dem Reiter unter dem A*rsch weg - das ist weder richtig, noch gut. Mit Arbeiten wollen hat das so gar nichts zu tun!

@ Plattshnacker:

Da muss ich dir aus eignen Erfahrungen leider Unrecht geben...

Auf gar keinen Fall Kortison!!!
Unser Tierarzt hat es immer man rein in das Pony gespritzt,aber letzendlich wurde es dadurch nur noch schlimmer!Außerdem bekommt man den ganzen Schei*ß nie wieder oder nur seeehr schlecht wieder aus dem Körper...Und auf Dauer macht es nur die Leber kaputt!

Für Homöopathie ist es NIE zu spät!!!Meinem Pony war Homlopathie die letzte Möglichkeit,sie war zuletzt mehr tod als lebendig!(Sie sollte sogar eingeschläfert werden was wir nicht wollten,man merkt einfach wann es zuende geht und wann nicht...)Und jetzt kann sie wieder über die Weide (3ha!) galoppieren und 1a geritten werden,ohne Pusten,ohne Dampfrinne ohne...

Wenn irgendmöglich würde ich einen Homöopathen dazuziehen!
Aber:die sind meist nicht billig und braucht in der Regel mehrere Anläufe bis man das passende Mittel gefunden hat,nicht jedem Pferd hilft das gleiche Mittel...

Auch was das erste betrifft kann ich dir nur bedingt Recht geben: Natürlich sollte man (im Moment) nicht oder nur sehr leicht geritten werden,aber wenn man die Dämpfe halbwegs im Griff hat kann man durchaus wieder reiten (sollte man sogar,vor allem viiiiiiel Schritt)!

Und glaub' mir,ich spreche aus Erfahrung... :/

1
@Knubie

Knubie, das Cortison ist eben keine Dauerlösung (wenn Dein TA das IMMER gegeben hat, so war das stümperhaft und sollte zur Suche zu einem FACH-TA für Pferde führen), Cortison öffnet lediglich die Atemwege, damit das Tier die Lunge wieder mehr belüftet. .

Und Fakt ist, daß dieses Tier tierärztliche Hilfe benötigt und nicht so ein Laienkram!

Aber das wird ja gern gemacht, weil es BILLIG ist - die Schlachthöfe sind voll von derart unterversorgten Tieren, denen ein TA noch hätte helfen können.

0
@Knubie

Okay, danke Knubie ;) Wäre nett wenn du noch eine eigene Antwort machst ;) Dann kann ich sie später als hilfreichste Antwort auswählen? Kann man auch einen Homopathen nehmen, der für Menschen ausgebildet ist?

0
@knuddeel

Plattschnacker, der Tierarzt war ja schon da, und der sagt selber, dass eine Kortison-Behandlung langfristig nicht sinnvoll ist,...

0
@Plattschnacker

Erst einmal:
Wir haben insgesamt mehrere Tausend Euro (!) in das Pony gesteckt!Für den Tierarzt versteht sich...Diesen haben wir mittlerweile selbstverständlich gewechselt,nur damals wussten wir es eben nicht besser... Es geht uns also wirklich nicht um das Geld,wir würden ALLES (!) tun um dieses Pony zu retten!!
Was sich ja auch ausgezahlt hat...
Wieso bitte Laienkram??Habe ich jemals erwähnt das wir irgendetwas "laienhaftes" machen??Oder meinst du etwa die Homöopathie?Wenn ja:ES WAR DAS BESTE WAS WIR TUN KONNTEN!!
Vor ein paar Tagen war wieder ein TA (ein anderer,GUTER!) da,nur als Kontrollbesuch.
Das Ergebnis:
Hätten wir ihm nicht gesagt das sie dämpfig ist,hätte er es wohl nicht mal mehr bemerkt!Er war ECHT beeindruckt!
Und da wagst du es Homöopathie als"Laienkram" zu bezeichnen?!

Letzteres hast du natürlich (leider) Recht,aber da können WIR leider nicht viel dran änderen... :(

1
@knuddeel

@ Knudeel:
Da muss ich dir Recht geben!
Auch wenn es gerne verschrieben wird,es ist einfach mehr schädlich als hilfreich,ich hab's ja selbst erlebt... :/

0
@Knubie

Hätten wir ihm nicht gesagt das sie dämpfig ist,hätte er es wohl nicht mal mehr bemerkt!Er war ECHT beeindruckt!

Knubie, Dämpfigkeit geht nicht wieder weg. Ist so.

0
@Plattschnacker

Ich weiß-aber es ist trotzdem so!
Ich weiß nicht wie das möglich ist-aber:Sie hatte nur noch einen kleinen Teil des rechten Lungenflügels,sonst NICHTS!

Jetzt kann sie wie schon gesagt unter anderem quer über eine 3ha-Weide galoppieren ohne das sich ihre Atmung annähernd verändert,ihre Nüstern sind nicht mehr gebläht,es ist keine Dampfrinne mehr zu erkennen,die Flanken bwegen sich ruhig auf und ab

Und jetzt mal ganz ehrlich:Wie soll das bitte mit einem kleinen Teil des rechten Lungenflügels gehen??Die Lunge MUSS sich regeneriert haben!Ich weiß,es IST UNMÖGLICH-aber wie soll das bitte sonst gehen?!
Es ist ein fach ein Wunder...

1
@Knubie

Sie hatte nur noch einen kleinen Teil des rechten Lungenflügels,sonst NICHTS!

Ach, und das hat der TA einfach so von außen festgestellt? Ist ja lachhaft. Derartige Untersuchungen bedürfen einer Bronchoskopie/Laryngoskopie in einer Pferdeklinik.

Ne, ne - das glaube ich nicht und an Wunder glaube ich auch nicht.

Trotzdem freue ich mich natürlich, daß es dem Tier besser geht. :)

0
@Knubie

Muss auch mal meinen Senf zugeben: Auch ich habe gute Erfahrungen mit Homäopathie gemacht. Mein Pferd war/ist dämpfig und ist durch die Gabe von Schüsslersalzen symptomfrei. In den trockenen Sommermonaten kann es erneut schwierig werden, aber mit den Salzen bekomme ich das ganz schnell in den Griff. Die Cortisonspritze des Arztes half immer 1 bis 2 Wochen und dann fing er wieder an zu husten.

0
@MaxundWilli

Genauso ging es mir nämlich auch immer...
Wir verwenden Globolis aber für Schüsslersalze wäre ich auch jederzeit offen!
Aber schön zu hören das es deinem Pferd dadurch auch wieder gut geht! :D

0
@Knubie

Hallo Knubie, da gebe ich Dir Recht. Nicht jedes Pferd was dämpfig ist wird es für immer bleiben. Es kommt immer darauf an wieviel Lungengewebe zugrunde gegangen ist oder ob sich die Lunge durch eine gute Behandlung wieder regenerieren konnte. Und eine teilweise eingeschränkte Funktion kann ein guter Tierarzt auch durch Auskultation feststellen. Natürlich nicht Zentimetergenau, aber das ist auch nicht unbedingt erforderlich. Cortison für Ponys ist nicht so gut, da dadurch Hufrehe oder EMS ausgelöst werden kann. Dann lieber im Notfall etwas geben was die Bronchien weitet. Das Schwitzen kann darauf hindeuten das durch die Krankheit und die vielen Medikamente schon eine Herzschwäche entstanden ist. Außer Homöopathie u. Schüsslersalzen kann man noch mit entsprechenden Kräutern ( z.B. Thymian,fenchel,Anis, Süßholz) und mit Akupunktur die Sache in den Griff zu bekommen. Weiterhin hat sich auch die Inhalation von Meerwasser bewährt. Hier sollte man versuchen zu kombinieren, nur so kannst Du herausfinden auf was Dein Pferd am besten reagiert. Und bei den beschriebenen Symptomen BITTE!!!!!! auf keinen Fall REITEN.

0

Was möchtest Du wissen?