Chronische psychische Krankheit und Altenpflegerausbildung

2 Antworten

ehrlich: ich würde es an deiner Stelle nicht machen, weil in den Altenheimen stets unterbestzung herrscht (genau deswegen bieten sie auh jeden eine Umschulung dazu an, weil es zu viel alte Menschen gibt und zu wenig Pfleger) und die Altenpfleger sind meist überbelastet bzw. wird nicht jmd. 2. eingestellt (zu wenig Personal). Der Beruf ist wirklich hart (auch körperlich). er geht auf die psyche, wenn ständige unterbestzung herrscht und supervisionen usw. fehlen. An deiner stelle würde ich, einen anderen Pflegeberuf wählen z.B. wo du mit kleineren Gruppen arbeiten kannst und nicht so viel körperliche arbeit ist(wenn es pflege sein soll bzw. nicht komplettpflege (mit pflegeanteilen) -nur pass auf was für eine schule du besuchst! Ich kenne dich ja nicht persönlcih und von daher musst du selber wissen, wie gesundheitlich du dich fit fühlst und in wie weit du dich selber geeignet siehst! So lange du deine eigenen Probleme nihct an Bewohner/Mitschüler auslässt oder von selbstmord redest usw....ist alles in ordnung! LG Ich empfehle dir ein Praktikum z.B. 1 woche im Frühdienst und eine im Spätdienst , dann kannst du ja sehen, ob es was für dich ist oder nicht :=) LG

Umschulung zum Altenpfleger zahlen die leibend gerne :=) du musst aber selber wissen was du kannst und was nicht! Mach Praktikum ! Schule dürfte ja kein Problem sein, oder? denn da gehst du wenn du arbeitest (nach abschluss) so oder so nicht mehr hin! :=) also: Praktikum in der Praxis (praktisch). LG und viel erfolg!

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Hallo!

Ich spreche aus eigener Erfahrung und kann da nur abraten!

Ich hatte auch schwere Depressionen und war lange Zeit krank. Als es mir wieder besser ging, habe ich auch eine Ausbildung zur Altenpflegerin gemacht.

Es ist ein schöner Beruf, klar. Aber nicht, wenn man psychisch eh schon fertig ist und nur wenig belastbar ist.

Die Anfangszeit ging es bei mir gut. Ich war super motiviert und hatte Freude an der Arbeit. Mit mehr Verantwortung nahm der Stress im Job zu. Ich hatte jeden Tag Überstunden, habe mitbekommen wie Leute sterben, konnte durch den Zeitdruck nicht so viel Zeit mit den Bewohnern verbringen, wie ich gerne wollte... Ich kam nach Hause, wollte nix mehr hören und nix mehr sehen. Wollte einfach meine Ruhe haben! Durch die Schichten und dadurch die Unregelmäßigkeit (was Depressive gar nicht brauchen) war ich total überfordert. Ich hab die Ausbildung dann nach 1,5 Jahren abgebrochen, weil ich wirklich nur noch aufm Zahnfleisch daher gekommen bin. Ich hatte einen sehr starken Rückfall, aus dem ich wieder ewig gebraucht habe rauszukommen.

Du musst wissen, dieser Beruf ist schon für normale "gesunde" Leute wirklich eine extreme Belastung. Aber für psychisch Kranke ein Job mit Null Perspektive!

Such dir lieber einen Job, bei dem du nicht so viel mit Problemen anderer konfrontiert wirst (ist bei Depressionen gar nicht gut), bei dem du Regelmäßigkeit hast und bei dem es auch mal kein Problem ist einen paar Tage auszufallen (wird in Pflegeberufen absolut gar nicht gern gesehen! Viele ham sich krank zur Arbeit geschleppt, weil einfach übelster Personalmangel herrscht.

Wenn du dich nicht kaputt machen willst, du dir ein Leben mit weniger Rückfällen und psychischer Stabilität wünscht, dann entscheide dich für einen anderen Beruf!

ja, stimmt. ich bin damals für jmd. eingesprungen (Feiertag) und ich wurde an diesem Tag selbr krank und hatte Fieber, erbrechen usw.....bin dann trotzdem hin, weil niemand da war. Habe dann gearbeitet (nicht lange ) und habe bescheid gesagt, dass ich nach hause gehe, weil ich mich übergeben habe usw.....zu Hause ging es mir so schlecht und habe dann einen arzt angerufen, der kam dann. war dann 2 wochen oder so krank mit Grippe (die ging rum auch unter kollegen)usw....als ich dann wieder zur Arbeit bin wurde ich zum Gespräch gerufen (Chef) und ich wurde dann verklagt dass ich nach hause gegangen bin und eine Frau nicht BZ gemessen habe-dabei habe ich bescheid gegeben, dass ich die nicht gemessen und gespritzt habe-alle anderen ja! ich habe mich übergeben...dann wurde mir mit Kündigung gedroht, obwol ich Bescheinigung (vom Arzt udn Hausarzt vorlegte)....Chef meinte zu mir dann: "interessiert mich nicht , das sie krank waren...." nun ja, ich bin denn da freiwillig gegangen :=) Das hat man denn davon, wenn man einspringt :=) für Kollegin die krank ist seit längerem :=) und selber noch krank arbeitet :=) und ich bin wirklich eine, die auch mit schnupefen usw. zur arbeit geht oder krank zu einer schule......aber das wird dir dann im leben zum Verhängnis, denn guter wille zählt nicht bzw. dran bleiben und sich weiter bemühen, dafür wird man angeklagt, selbst dann wenn man nichts sagt und man soll sich dann rechtfertigen-furchtbar-warum man krank ist :=)LG

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Ich danke Dir für die Antwort! :-)

Nun, ich teile Deine Meinung, dass es sich um einen Beruf handelt, der psychisch sehr herausfordernd ist. Leider neige ich dazu zu glauben, dass ich alles irgendwie schaffe, bis ich dann die Quittung bekomme- weil mir alles viel zu viel wird- mit übelen auch körperlichen Symtomen. Die Frage, ob ich überhaupt noch VOLLZEITSTRESS ertrage, beschäftigt mich dann auch. Leider ist es sehr schwer eine Arbeit zu finden, die ich auf Dauer auch ohne Schaden zu nehmen bewältigen kann. Im Grunde, habe ich die A... - Karte. Gesundheitlich angeschlagen auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu müssen.

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@svenchen1

irgendetwas passendes wird es auch für dich geben. ich dachte auch immer "Pflege" sei ein Traumberuf bzw. mein Traumberuf, aber körperlich leisten-nee-wollte dann Heilerziehungspflegerin machen (wollte ich eigendlich schon mit 13), aber mittlerweile ist bei mir Sachlage durch unnormale Vorfälle auch in diesem Beruf so: Nie wieder Pflege! Zu viel erlebt- es reicht jetzt! Brauche nun was anderes, denn nun ist mir die Freude daran verloren gegangen durch unnormale Umstände an einer schule, die ein Berufsbild regelrecht mies machen und es als störend empfunden wrd, wenn jmd. schon eine Ausbildung im Bereich Pflege mitbringt usw.....! Aber egal: für mich ist das jetzt abgehackt das Thema-sollen Pädagogen und so manch andere ihren Müll ab heute auf andere kippen! Du findest sicher auch einen Weg für dich-irgendwas muss es ja geben :=) horche mal in dich! Schlimmer wäre es, wenn dir andere Steine in den Weg schmeißen aus Neid und sonstigen ekelhaften Motiven und dich fertig machen und nur an dir zu motzen haben und Geschichten erfinden! ich hoffe, dass du Hilfe beim Arbeitsamt erfährst und diese dir keine Steine in den Weg schmeißen! logisch ist, dass es einen zu viel wird, wenn man in schulen und auch privat von allen seiten nur zugemüllt wird. Wenn du aber selber deine Launen z.B. schlechte stimmung nicht an bewohner rauslässt und auch nicht an kollegen, dann steht dir nichts im Wege! Wenn du mal sagts , dass du depressionen hast, dannkann es dir passieren, dass andere daraus sonst was machen -einen elefanten-dabei hast du nur einen Satz gesagt. Lieber den Mund halten und immer lächeln" es geht mir gut", denn es gibt Menschen, die sind einfach nur FALSCH, die drücken dir dann nich ganz andere Störungen auf, die du aber eigendlich nicht hast (Grund: die haben diese störungen wohl selber)! Also halte am besten egal wo-die Klappe, denn nur ein Satz könnte ein Verhängnis werden und wenn du krank warst oder zum Arzt gehen musst, dann antworte auf deren Fragen nicht. beispiel: Ich hatte eine Hepatitis und meldete mich krank (Telefonat). Lehrerin mit blöder betonung: "Oh, was haben sie denn?" Ich: "eine Hepatitis" sie: oh, was haben sie denn für eine hepatitis?" Ich:" weiß ich nicht" Sie: "Ach, sie wissen es nicht?" ich: eine A,B, C ist es nicht". Sie: "also, dann wissen die das ja noch nicht was sie haben!" ich sag: "ggf. eine Autoimmunhepatitis". ich: " ja, die schauen halt noch, aber wie Familie Simpson so gelb bin ich noch nicht-nur die Augen". Sie:" die wissen es dann immer noch nicht was sie haben!"........letztendlich war es keine Autoimmun, sondern eine Hepatitis E, die zu diesen zeitpunkt aber noch gar nicht überprüft wurde, sondern nur eins wußten die Ärzte schon: A, B, C ist es nicht-nach Autoimmun wurde zu diesem Zeitpunkt gesucht. Raus kam dann die E! Die Lehrerin hat auch die Sätze provokant betont, aber das liegt da wohl an der schule-generell merkwürdig da gewesen-egal was man sagt: Verkehrt! Ich kann ja keine Infos geben die ich noch nicht habe, sondern nur die , die mir ein Arzt schon mitgeteilt hat weitersagen-bis hin zu den bereits untersuchten Zeitpunkt . Aber so bescheuert war das da halt immer. Was soll ich den dann immer sagen? Naja, mit solchen Leuten unterhalt ich mich künftig auch nicht mehr! Die sollen sich mal um ihre Kopfkrankheit kümmern, dann brauchen sie nicht fragen was man hat und dann so ein Mist draus machen! mehr antworten, als ich bereits weiß kann ich ja auch nicht! Du findest auch schon den passenden Beruf für dich :=) sorry, wegen den Text, aber ich empfehle ein praktikum. Praxis kann auch schön sein, wenn man richtige Menschen um sich hat (gibts nicht überall-aber die gibt es- aufrichtige Menschen):=) Und wenn nicht, dann findest du was anderes :=)

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