chronisch depressiv? Was bedeutet das?

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4 Antworten

Wenn die Depression chronifiziert ist, scheint es mir sinnvoll, das gesamte Therapiekonzept zu überprüfen. Was die Medikamente betrifft: Wurden die a) ausreichend hoch dosiert und b) über genügend lange Zeit eingenommen? Mindestens ebenso wichtig sind aber die Fragen: Ist die soziale Situation mit schuld an der Depression und wie kann man die soziale Situation verbessern?Alkohol, Drogen? Wird Sport getrieben? Regelmäßiger zügiger Spaziergang? Wenn nein, warum nicht? Gibt es kreatives Tun - Musik, Malen, Fotografie, Schreiben? Gibt es irgendwo einen Punkt, wo an das Leben aktiv herangegangen wird, anstatt nur passiv zu leiden? Die Antworten auf diese Fragen wären dann mit dem Psychiater oder Psychotherapeuten gründlich zu besprechen. Natürlich weiß ich, dass man in der Depression zu Nichts Lust hat und auch nicht kann. Aber trotzdem: Vielleicht findet sich ein Lichtblick, eine Perspektive.

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Chronisch heisst das deine Depris anhalten, wie du selbst schreibst. Depressionen sind Missempfindungen wwelche aufreten, wenn man den gegenwaertigen Zustand, das Jetzt, mit dem vergleicht, was oder wer man sein will. Da gibt es scheinbar ein grossen, bestehenden Konflikt. Die Antidepressiva helfen zuerst, und dann nicht mehr, dann erzeugen sie selbst das Problem. Du kommst dann nicht mehr los, was ja letztlich auch gewollt ist aus Sicht des Arztes. Bevor du die Sache nrichtig angehen kannst, musst du von dem Zeug entwoehnt werden und dann die Realitaet akzeptieren. Also aus der Traumwelt in das Jetzt eintreten und dich mit deinem Leben befassen. Das kannst du sicherlich, wenn du deiner dunklen Seite gegenuebertrittst. Also, Medizin absetzen, Entgiften, dann mal sehen wie das Leben so laeuft. Vielleicht gefaellt es dir dann besser. Oder du bleibst bei deinen Tabletten, aber dann wird es schwer. Aber ich glaube, dass du es schaffst. Viel Erfolg

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Hey,

chronisch bedeutet, dass du fast durchgehend depressiv bist und es schwer ist, sie wieder komplett loszuwerden..... wobei ich denke, dass eine gewisse depressive Neigung durchaus veranlagt ist und eben nicht medikamentös behandelt werden sollte....

Zumal Antidepressiva dich nicht heilen!!! Auch wenn das ärzte behaupten - die Medikamente unterdrücken lediglich die Symptome und machen abhängig......

Eine Psychotherapie ist da wesentlich sinnvoller..... das kann aber Jahre dauern!

Ich würde es mal mit Baldrian, Hopfen und Johanniskraut versuchen, auf pflanzlicher Basis...und weg von dem Chemiezeugs....

LG

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Kommentar von sammmy2
22.10.2012, 22:12

nein Antidepressiva machen nicht abhängig, wirklich nicht ... Tranquilizer also beruhigungsmittel wenn man sie länger als 2-3 wochen nimmt ... aber danke für die antwort ...

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Wie genau is deine medikatimentaion? Und wie wirkt sie sich auf dich aus? Zwischen 01.01-2011 bis jetzt?

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Kommentar von sammmy2
22.10.2012, 22:01

... das einzige was bisher geholfen hatte war 05/2007 Mirtazapin (davon habe ich leider 25 kg zugenommen und wir haben es dann deshalb abgesetzt) und seit dem hat nichts zu symptomfreiheit geführt ...seit dem 01.01.11 habe ich cipralex abgesetzt, weil es nichts gebracht hat, sertralin, weil es nicht viel gebracht hat und nun nehme ich seit 14 wochen ein MAO Hammer bei dem man keine diät einhalten muss, Moclobemid , spüre nicht unbedingt besserung ...

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