Christlicher Glaube Pro?

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9 Antworten

Mir fällt dazu nur ein "Pro" ein. Es ist eine Beruhigungspille für diejenigen, die ihr Gewissen gegen menschengemachte Dogmen ausgetauscht haben und hat dann die Nebenwirkung, daß auch eine Menge christliche Überzeugungen oder das, was dafür gehalten wird, nützlich für die Allgemeinheit sind.

Doch dies trifft ebenso auf alle anderen Religionen zu.

Das Wesensmerkmal der ursprünglichen (von Jesus) gepredigten Lehre war ja, daß man seinem Gewissen und der Vernunft folgen soll und nicht mehr oder weniger unsinnigen Gesetzen und Dogmen in der Hoffnung auf ein Grundstück im Himmel oder aus Angst davor, es anders nicht zu bekommen.

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Verstehe ich das richtig, dass Du Argumente wissen möchtest, um an Gott zu glauben?

Hier ist einiges, was mich überzeugt, dass es Gott gibt:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich stelle Ihnen gleich auch noch einen Link in die Kommentare zu dieser Antwort.

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Also so richtig kann ich Dir glaube ich nicht helfen, wenn ich die Gegenargumente aus dem Text nicht kenne. Man kann nämlich auf sehr viele verschiedene Weisen gegen den christlichen Glauben argumentieren.

Zum Beispiel könnte jemand schreiben, dass so etwas wie die Existenz Gottes ja wissenschaftlich nicht beweisbar ist. Dagegen könntest Du dann verschiedenes einwenden: wie zum Beispiel, dass Gott eben kein Gegenstand der Naturwissenschaften ist, oder dass sehr wohl nachweisbar ist, dass Gläubige länger und gesünder Leben, man also argumentieren könnte, dass durchaus irgendeine Art von Wahrheit im Glauben liegen muss.

Das wäre dann zum Beispiel ein Argument, das man genau so gegen den Islam vorbringen könnte - und davon gibt es glaube ich ziemlich viele. Und ich denke, schon wenn Du Dich auf diese übertragbaren Argumente beschränkst, dürftest Du einen Großteil der Aufgabe lösen können. Ich glaube, dass es insgesamt wesentlich mehr Verbindendes als Trennendes zwischen Islam und Katholizismus gibt: Beide sind Weltreligionen, beide postulieren einen Schöpfergott, beide gehen auf das Judentum zurück, beide haben heilige Schriften, etc. pp. - und auch was die Moral angeht, sind sie sich in vielem einig.

Versuche einmal, Deine Kopf einzuschalten und diese Gegenargumente zu verstehen. Und dann überlegst Du, wie man sie auseinandernehmen könnte. Also zum Beispiel, dass in einem Argument schon die Voraussetzungen nicht stimmen, dass man irgendwelche Begriffe, die darin vorkommen, auch anders definieren kann, oder dass eine Schlussfolgerung nicht zwingend ist.

Ich glaube, es geht in der Aufgabe wesentlich mehr darum, dass man argumentieren und logisch denken kann - und nicht so sehr, dass man nun ganz viele Details über den katholischen Glauben kennt.

Also versuche es doch einfach mal: stürze Dich auf den Text und versuche, ihn zu verstehen. Und wenn Dir dann etwas nicht so gut gelingt, ist das doch auch nur eine Gelegenheit, etwas dazuzulernen!

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Das glaubt dir kein mensch. Es gibt an jeder schule ethik-unterricht. Das ist sogar pflicht. Außer du wechselst freiwillig auf ein rein katholisches internat, in welchem du aber nicht aufgenommen wirst, wenn du nicht katholisch bist. Nicht einmal evangelen werden dort aufgenommen. Und was soll das heißen "argumente gegen einen text gegen den glauben"? Welche argumente welchen textes gegen welchen glauben?

Soll das jetzt so eine propaganda werden von wegen die bösen christen zwingen die armen muslime ins christentum? Damit hier unter den ganzen geistig minderbemittelten aufschrei herrscht? Lol

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Kommentar von Gronkor
01.10.2016, 11:12

Zu meiner Schulzeit kam auch oft kein Ethikkurs zustande, so dass ich stattdessen in den Religionskurs musste. Das kann schon angehen.

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Lieber DOKTER1964,

könntest du vielleicht nochmal kurz zusammenfassen, was genau die Aufgabenstellung ist und um was für einen Text es sich handelt?

Habt ihr nur einen Text, der gegen das Christentum gerichtet ist, und müsst selber Argumente gegen die Gegenargumente finden, oder habt ihr noch einen zweiten Text, der sich auf den anderen bezieht, aus dem ihr die Argumente rausziehen sollt? Das wird leider in deiner Fragestellung nicht ganz deutlich.

Lieben Gruß!

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Kommentar von DOKTER1964
30.09.2016, 22:51

Argumente gegen die Gegenargumente.

Danke 

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Könntest du den Text hier veröffentlichen? So aus der Luft wird das niemand seriös beantworten können.

Wie kommt aber ein Moslem auf eine katholische Schule? Willst du wirklich sagen, dass so etwas deine (muslimischen) Eltern bezahlen? Und wie alt bist du denn eigentlich?

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Oh, Moslems haben sehr viel Ahnung vom Christentum! Sie wissen genau, was bei den Christen alles falsch läuft.

Argumente gegen den christlichen Glauben sollten für dich also überhaupt kein Problem sein, du hast sicher viele mehr als jeder Christ. Du wirst bei dieser Aufgabe als Bester abschneiden!

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Kommentar von Zicke52
30.09.2016, 18:55

@DOKTER1964: Sehe gerade, dass deine Frage nicht eindeutig ist. Vielleicht meinst du auch, man müsse gegen den Text eines Religionskritikers argumentieren?

Auch da ist es ganz einfach, die Argumente für Islam und Christentum sind nämlich dieselben: Gläubige glauben in der Existenz der Welt einen Beweis für die Existenz eines Schöpfers zu sehen. Die Argumente "für" den Schöpfer sind in jeder Gottesreligion die gleichen, schliesslisch gibt die Natur keinen Hinweis auf die Religion ihres Schöpfers.

Und auch andere PRO-Argumente wie die von KBB0815 lassen sich auf alle Religionen anwenden.


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dafür spricht:

- du lebst in eier grossen gemeinschaft mit anderen christen

- der glaube gibt dir eine gute orientierung was richtig oder falsch ist (10 gbote)

- glaube und gemeinschaft können in krisensituationen halt geben

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Schreibe einfach den Text von "Offb.12,9" ab...

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