Christlichen Eltern sagen, dass ich nicht an Gott glaube?

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13 Antworten

Vielleicht gehören Deine Eltern einer Kirche an, aber christlich, so wie es Jesus laut der Bibel gelehrt hat oder haben soll, steht im starken Kontrast zu irgendeiner Strenge. Man nehme nur mal den Korintherbrief Kapitel 13, wo deutlich wird, wie man sich als Christ eigentlich verhalten sollte. Eben das vermisse ich, bei dem, was Du über Deine Eltern andeutest.

Mit dem vollendeten 14. Lebensjahr kann man auch ohne Einverständnis der Eltern aus einer Religion austreten, in eine Religion eintreten oder auch von einer in eine andere konvertieren.

Wie genau das geregelt ist, weiß ich nicht, denn ich bin erst im Alter von 34 Jahren von einer in eine andere christliche Konfession konvertiert. Ich bin da einfach aus einer ausgetreten, indem ich beim Amtsgericht meinen Austritt aus der evangelischen Kirche erklärt habe und mich in einer anderen Kirche, die mit dem Netzwerk der RKK nichts zu tun hat, habe taufen lassen. Genau genommen fand die Taufe in der angedeuteten anderen Kirche ein paar Jahre davor statt, aber ich hatte erst später daran gedacht, aus der evangelischen Kirche auszutreten.

Je nach Bundesland bzw. Region ist es unterschiedlich, ob man beim Amtsgericht oder beim Standesamt seinen Austritt erklärt und ob bzw. wie viel die Bearbeitungsgebühr kostet. Klar ist jedoch, dass man den Austritt beim für den eigenen Wohnsitz zuständigen Amtsgericht bzw. Standesamt erklärt. Wo man dafür hin muss und wie viel das eventuell kostet, kann man bei der Information des örtlichen Rathauses erfahren.

In Kor 13, 7 z. B.

"...(die Liebe) erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles."

Und deswegen (Zitat JTKirk):

Wo man dafür hin muss und wie viel das eventuell kostet, kann man bei der Information des örtlichen Rathauses erfahren.

Lass Dir also vorrechnen, woran Du zu glauben hast!

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@666Phoenix

Lass Dir also vorrechnen, woran Du zu glauben hast!

Erstens stellt sich mir die Frage, ob das an mich gerichtet ist, oder an den Fragesteller? Und zweitens stellt sich mir die Frage, was Du damit aussagen willst. 

Immerhin hat der zitierte Vers aus dem Korintherbrief nichts damit zu tun, wo und wie man seinen Austritt aus der Kirche erklären kann, bzw. wo und wie man erfahren kann, wie man dies tun kann - wahrscheinlich hat Deine Aussage damit ebenso wenig zu tun. 

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@JTKirk2000

JTKirk

Der Hintergrund meiner Antwort ist: der Glaube an irgendeinen Gott folgt zum größten Teil sehr materiellen und pekuniären Interessen!

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Vielen Dank für das Sternchen. :)

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Von gesetzlicher seite sieht es so aus:

Du kannst dir ab 14 Jahren aussuchen, ob du einer Religion angehören willst, oder nicht. Deine Eltern können also nicht bestimmen, was du glauben sollst.

Sie können dir natürlich Diverses verbieten, allerdings können Eltern nicht beliebig alles verbieten. Zum Beispiel können sie dir keine legale Musik verbieten. Verbote sind streng genommen nur zulässig, wenn sie als erzieherische Maßnahme dienen und das verbotene das Kindeswohl gefährden würde.

Jugend bedeutet eben allzu oft auch Rebellion, das ist schon lange so. Lass sie doch ausrasten, was soll da passieren? Mit 18 kannst du ausziehen.

Die alternative wäre, das Christenspiel noch mit zu spielen, bis du 18 bist.

Ich empfehle dir allerdings zu deinem Atheismus zu stehen. Bevor du aber damit raus rückst, lies hier mal eine Weile lang mit, denn hier gibt es viele gute Argumente gegen den Götterglauben, besonders den Christlichen. So hast du was in der Hand, falls man auf dich einredet. Du kannst dann komplett ruhig und gelassen bleiben, während du alle religiösen Fehlschlüsse widerlegst.

Ruhe zu bewahren wird dir ohnehin helfen. Wenn dein Gegenüber ausrastet, ist nichts effektiver, als einfach nicht darauf einzugehen und ruhig zu bleiben, denn wer sich nicht beherrschen kann, hat sich nicht unter Kontrolle, macht Fehler, handelt irrational. Zudem haben Leute die ausrasten einer Person die ruhig und sachlich bleibt, nichts entgegenzusetzen. Ihre Aggressionen, die ohnehin nur einschüchtern und dadurch gefügig machen sollen, laufen ins Leere.

Übe also ruhig zu bleiben, denn Gläubige regen sich oft sehr schnell auf, wenn man ihren Glauben in Frage stellt.

bei Bedarf liefere ich dir ein paar Links.


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Christliche Glaube Plakat!?

Naja, ab 14 ist man religionsmündig, das bedeutet, du kannst selbst über deine Religionszugehörigkeit entscheiden.

Da du wohl allerdings noch zwei Jahre bei deinen Eltern wohnen wirst, ist es eine Überlegung wert, um des Friedens Willen, sie nicht unbedingt mit deinem Atheismus zu konfrontieren. Es wird genug Zeit sein.

Ich finde es ganz wichtig, daß du deinen Eltern reinen Wein einschenkst, selbst wenn dann der Haussegen schief hängt. Illusionen bringen euch nicht weiter.

mit 14 kannste bereits aus der Kirche austreten also worauf wartest du

Erzähle es ihnen!

Wenn sie selbst tatsächlich Christen sind, sollte ihre Liebe zu Dir diese "Bewährungsprobe" aushalten!

Wenn nicht, dann sind sie keine Christen!

Mit 16 bist Du bereits seit zwei Jahren religionsmündig und brauchst Deine Eltern gar nicht mehr zu fragen, an welcher Stelle Du auf Fragebögen ein Kreuz bei der Frage "Konfessionszugehörigkeit" setzen sollst!

Bist natürlich noch wirtschaftlich abhängig von ihnen. Also solltest Du eine Entscheidung "für" oder "gegen" Gott, wie die Mehrheit der Christen, von einem gewissen Nutzen des Glaubens für den Moment abhängig machen.

Ich weiß nicht, was Dein Kommentar gegenüber meiner Antwort sollte, aber vom Sinn her schreibst Du das gleiche, worauf ich auch hinaus wollte, denn die von mir nahegelegte Schriftstelle bezog sich auf die Eltern des/der Fragestellers/Fragestellerin und die Anspielung darauf, wo man den Kirchenaustritt erklären kann und so weiter auf den/die Fragesteller/in selbst.

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@JTKirk2000

JTKirk, ich bemängele ja nicht den Inhalt Deiner Antwort. Die war aber keine auf die Frage! 

Denn der Fragesteller hat offenbar Gewissensbisse, ob und wie er seinen Eltern beibringen soll, dass er der offensichtlich langjährigen, durch innige Familienbande entstandenen Sippentradition entkommen kann, ohne seine Sippe zu ärgern.

Und da sollte man doch über die bürokratische Möglichkeit, aus der Kirche auszutreten, hinausgehen.

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@666Phoenix

JTKirk, ich bemängele ja nicht den Inhalt Deiner Antwort. Die war aber keine auf die Frage! 

Im Gegenteil. Meine Antwort geht auf verschiedene Dinge der Fragebeschreibung ein.

Denn der Fragesteller hat offenbar Gewissensbisse, ob und wie er seinen Eltern beibringen soll, dass er der offensichtlich langjährigen, durch innige Familienbande entstandenen Sippentradition entkommen kann, ohne seine Sippe zu ärgern.

Das ist Deine Interpretation dazu.

Und da sollte man doch über die bürokratische Möglichkeit, aus der Kirche auszutreten, hinausgehen.

Ach, sollte man nicht jeden Aspekt der Frage entsprechend beantworten? Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit dahingehend in meiner Antwort, aber dass meine Antwort an der Frage vorbei geht, stimmt keineswegs.

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@JTKirk2000

zu deinem letzten satz: deine antwort geht nicht vorbei, ist aber sehr oberflächlich.

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@666Phoenix

deine antwort geht nicht vorbei, ist aber sehr oberflächlich.

Im Gegensatz zu Deiner Antwort, ist in meiner Antwort aber ein Hinweis zu dem, was in der Bibel über den Kern des Christseins betrifft. Es ist eine Sache, einem Christen mitzuteilen, dass es wichtig ist Liebe, Geduld und so weiter zu ertragen, es ist aber eine wesentlich effektivere Angelegenheit, wenn man gleich mit einer entsprechenden Schriftstelle aus der Bibel punkten kann. Eben letzteres fehlt nicht in meiner, sondern in Deiner Antwort.

Den anderen Aspekt der Frage, am Ende der Fragebeschreibung, beantworte ich auch in meiner Frage und zwar so, wie man es zumindest für Deutschland möglichst allgemeingültig beantworten kann.

Von daher sehe ich nicht, wie man von Oberflächlichkeit in Bezug auf meine Antwort "reden" kann. Anderenfalls würde mir in Bezug auf diese Kritik, dass meine Antwort oberflächlich sei, in Anbetracht auf Deine Antwort nur einfallen: "Das schreibt der Richtige."

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Ich bin 16 

Mit 14 haben deine Eltern kein religiöses Bestimmungsrecht mehr.

Geh hin und sage "Ich glaube nicht an Gott". Fertig aus. Sie können dich ja wohl kaum dazu zwingen.

Aus rein rechtlicher Sicht hast du Recht. Aber wenn die Eltern wegen jeder Kleinigkeit sofort hysterisch werden, besteht die Gefahr, dass die in ihrem Religionswahn komplett austicken und ihrem Kind was antun. Natürlich kann man dann rechtlich gegen die Eltern vorgehen, aber der Schaden (Schläge, Misshandlungen, evtl sogar Exorzismus - solchen Spinnern fällt immer was ein) wäre dann schon entstanden....

Da müsste man wirklich abwägen und evtl lügt man halt die Eltern an und macht einen auf gläubig, bis man Volljährig ist, sofern man nicht schon vorher irgendwie ausziehen kann. Hardcore-Religiosis sind leider viel zu oft zu allem bereit, um ihre Kinder "rechtzuleiten"...

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@ilinalta

Das ist mir bewusst. Dieses Risiko würde ICH (aus meiner  Position heraus) eingehen. Notfalls mit Hilfe vom Jugendamt.

Klingt ziemlich vereinfacht ja. Ich weiß, dass da religiöse Fanatiker eher negativ auf das Kind einwirken würden.

Die Situiation ist schwierig und ich bin froh, dass ich solch fanatische Eltern nicht hatte und neutral und frei von Religion aufwachsen konnte

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Du kannst selber ab 16 ohne Eltern aus der Kirche austreten. Ich würde austreten und es ihnen dann sagen.

Wenn deine Eltern das sagen wird es wahrscheinlich stimmen! - Die kennen doch ihr Söhnchen und seine Einstellung.  

Also füge dich oder ändere dich!
 

Schade, dass du unserem ewigen Schöpfer nicht glaubst, aber du hast  viele Beispiele (Ps.53,1-2).

Es gibt auch sehr viele "Gläubige" (Offb.17,1-6), welche den falschen Weg gehen (Offb.12,9), weil sie vom "Gott dieser Welt" (2.Kor.11,14) irregeführt werden (2.Kor.4,4).

Dir aber steht aber auch noch die Gelegenheit offen, am Schluss unseren ewigen Schöpfer kennenzulernen (Offb.20,5).

PS: Du solltest aber deinen Eltern gehorchen, weil du dann die Segnungen Gottes ererben kannst (Eph.6,2).

Es ist dein Leben, glaube an das was du möchtest, keiner kann dich zu einem Glauben zwingen. Wenn du getauft und konfirmiert wurdest kannst du aus der Kirche austreten. Dann gehörst du keiner Religion an

Die christliche Spinnerei ist zwar weit unschädlicher als die islamische, da die nicht gewalttätig ist. Spinnerei ist sie trotzdem.

Elter, die um die 50 sind, kann man religiös kaum mehr umdrehen. Ich rate nicht dazu, dauernd voll auf Konfrontation zu gehen, denn Du brauchst Deine Eltern noch. Daher aller Christlichkeit unauffällig aus dem Weg gehen, nicht dauernd streiten. Und schauen, daß man ab 18 schnell rauskommt aus dem Elternhaus, z.B. in eine Berufsausbildung.

Ab 14 bist du voll Religionsmündig.

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