Christliche Traditionen

6 Antworten

hei lilula, da zukommen noch das Bußsakrament (vor der Erstkommunion geht man erstmals zum Beichten), ferner Trauung sowie Krankensalbung (früher: letzte Ölung) - Tischgebete (besonders vor und nach dem Mittagessen) Gebete beim Aufwachen und beim Einschlafen. Im Lauf des Jahres feiert man christliche Fest wie Weihnachten, Ostern sowie Fronleichnam (Teilnahme an der Prozession), Christi Himmelfahrt, oft das Fest des Kirchenpatrons u.s.w. Grüße!

Also wenn du mit der Geburt anfängst könnte man dazu sagen, dass das Leben von Gott geschenkt ist. Also sobald eine Frau schwanger wird ist Gottes Hand mit im Spiel. Das heißt, jeder Mensch auf dieser Welt ist von Gott gewollt! Wir sind niemals zufällig entstanden und auch wenn uns scheinbar niemand mehr liebt, ist Gott immer noch da, der uns geschaffen hat, weil er wollte, dass wir leben.

Weitere Etappen im katholischen Glauben sind die sieben Sakramente.

Daszu gehören die Taufe, die Erstkommunion, die Firmung, die Priesterweihe, die Beichte, die Ehe und die Totensalbung.

Die Taufe ist die Aufnahme in die Gemeinde. Diese wird bei den Katholiken schon im Kleinkindalter durchgeführt, weil man durch die Taufe ein Christ wird. Das bedeutet, dass man schon als kleines Kind in die Gemeinschaft mit Jesus tritt und gesegnet aufwächst.

Die Erstkommunion ist der erste Empfang von der heiligen Eucharistie. Das heißt, dass du zum ersten Mal den Leib Christi entgegennehmen darfst. Das ist eine große Feier, die aber in der Regel auch noch von den Eltern bestimmt wird. Die Kinder sind meistens in der 4. Klasse. Auf jeden Fall noch Kinder und keine Jugendlichen.

Die Firmung ist die Feier, bei der der Jugendliche (circa ab einem Alter von 14 Jahren) selbst entscheiden sollen, ob sie der Kirche weiterhin angehören wollen. Sie entscheiden sich bewusst für den Glauben und ein Leben nach Gottes Willen. Bei der Firmung wird der heilige Geist gespendet.

Die Priesterweihe ist die Weihe zum Prister. Klar :D Diese bekommen nur Männer. In der evangelischen Kirche gibt es keine Priesterweihe, soweit ich weiß. Es gibt drei Weihestufen. Die erste ist die Diakonweihe. Die zweite die Priesterweihe und die dritte die Bischofsweihe. Priester haben durch die Weihe die Vollmacht bekommen, Sakramente zu spenden. Also alle, die ich hier aufzähle. Sobald man die zweite Stufe der Weihe gespendet bekommen hat und somit zunächst einmal zum Kaplan gemacht wird, lebt man nach den drei evangelischen Räten (genauso wie es die Ordensbrüder und -schwestern machen). Das heißt, sie leben ehelos (enthaltsam und zölibater), in Armut (bedeutet die Ablehnung der materiellen Welt und Konzentration auf den Geist) und gehorsam (natürlich nur Gott gegenüber, dass bedeutet aber auch, dass man sich in der katholischen Kirche den Dogmen annimmt und höhergestellte Kleriker als solche achtet).

Die Beichte ist das Sakrament der Vergebung. Die erste heilige Beichte findet vor der Erstkommunion statt. Danach sollte man mindestens einmal im Jahr zur Beichte gehen, aber eigentlich immer dann, wenn man sich schwerer Sünden bewusst ist. Die Beichte ist ein Gespräch mit Gott, in dem du deine Sünden vor ihn trägst, sie bereust, versprichst, sie in Zukunft zu unterlassen und um Vergebung von Gott zu erbitten. Diese Vergebung ist nur durch Jesus ermöglicht worden, der am Kreuz dafür starb. Daher hat die Beichte, genauso wie die Kommunion einen besonderen Stellenwert im christlichen Glauben.

Die Ehe ist das Versprechen vor Gott, dass man mit einem anderen Menschen bis zu seinem Tod zusammenlebt, sich liebt, sich unterstützt und offen ist für Nachkommen, die Gott einem schenkt (dazu gehört auch die Ablehnung von Verhütungsmitteln). Die Ehe ist unauflöslich, wenn sie einmal gültig vor Gott geschlossen ist. Wer heiratet, kann nicht die Pristerweihe erhalten und umgekehrt ist es so, dass wer die Priesterweihe erhalten hat nicht heiraten kann (außer in der orthodoxen Kirche, dort kann man heiraten, bevor man zum Priester wird, kann dann allerdings nicht mehr Bischof werden). Daher sind die Ehe und die Priesterweihe vergleichbar. Die Ehe ist der Bund mit einem Menschen. Und die Priesterweihe ist der Bund mit Gott und die Einwilligung dazu, dass man sich der Gemeinde schenkt und nicht nur einer Person.

Die Totensalbung ist die letzte Segnung vor dem Tod. Dazu gibt es oft auch noch einmal die heilige Kommunion die dann "Wegzehrung" genannt wird. Vor dem Tod wird dem Menschen, wenn er dies will, auch noch einmal die Beichte abgenommen und der Priester spricht die Absolution über ihn aus, damit er sündenfrei vor Gott treten kann, wenn er stirbt.

Also ich hoffe, dass war ein "kleiner" Überblick. Ich könnte dir allerdings noch einen Haufen mehr dazu erzählen. Falls du also Interesse daran hast, schreib mich einfach an und frag :)

Liebe Grüße!

Ich bin Baptist. Also weder das eine noch das andere aber theologisch schon relativ dicht an der reformierten Lehre. Interessanter sind die biblischen Grunderfahrungen eines Christen.

Diese sind Glaube, Buße, Lebensübergabe, Wiedergeburt (nicht: Reinkarnation) und Taufe.

Infos dazu gibt es unter www.gottliebtsie.de Egal ob Katholik oder Baptist oder Reformierter oder Lutheraner etc. Es ist immer dasselbe, was zum Christen macht.

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