Christliche Schriften außer der Bibel?

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22 Antworten

Les den YOUCAT und den DOCAT.

Das sind ziehmlich gute Christliche Bücher, die die Soziallehre der kath. Kirche und so was erklären. Aber sie sind nicht so einfach formuliert :|

http://youcat.org/publications/

:D

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Versuch doch mal selbst zu denken. Du wirst doch nicht ernsthaft sagen, dass du gierig nach Regeln bist, die dir sagen wie du dich jeden Tag zu verhalten hast. Nimm ein paar Grundregeln wenn du schon meinst dass das sein muss und für den Rest kombiniere selbst nach den Regeln der Logik

Wobei, Logik und Religöse Regeln, na ja...

Woher bekommst du denn außerdem die Garantie dass das nun stimmt, schließlich stimmt ja nur das was in der Bibel steht wenn du protestantisch bist, bzw. wenn du katholisch bist noch was Papst und Konzil die sagen. Viele Schriften in der Nähe des Christentums widersprechsn diesem ja teilweise.

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Es gibt viele Schriften von bedeutenden Leuten, die sich mit dem Wesen des christlichen Glaubens beschäftigen, z.B. Franz von Assisi oder Martin Luther.

Der Ansatz von Jesus Christus ist völlig anders, als der von Juden oder Muslimen. Jesus macht absichtlich keine detaillierten Vorschriften, sondern er gibt zwei allgemein gehaltene Gebote (Liebe Gott und liebe deine Mitmenschen wie dich selbst (Mt. 22,37-40)) und fordert uns damit heraus, selbst nachzudenken und eigenverantwortlich zu handeln. Paulus greift das im 1. Korintherbrief auf in 1.Kor. 6,12 und in 1.Kor 10,23 ff.

Jesus wendet sich in Mt. 11,28-30 ausdrücklich gegen "Gesetzeslehrer" und "Vorschriftenmacher" (siehe Link).

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Matth%C3%A4us11%2C28

Im Grunde genommen ist Jesus damit der erste "Aufklärer", rund 1800 Jahre vor Immanuel Kant.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beantwortung_der_Frage:_Was_ist_Aufkl%C3%A4rung%3F

"Hirn einschalten, selber denken und eigenverantwortlich handeln" - das ist Grundlage sowohl des Christentums als auch der Aufklärung.

Deshalb gilt: Christen sind freie Menschen! (frei von Bevormundung und frei von kleinlichen Vorschriften).

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Frei zu sein ist nicht unbedingt die bequemste Lebensweise. Als die Israeliten aus der Sklaverei freigekommen waren, dauerte es nicht lange, bis sie Schläge und Leistungsterror vergessen hatten und sich nach den "Fleischtöpfen" Ägyptens zurück sehnten, siehe 2. Mose 16,3.

Bei den Christen waren auch bald etliche bereit, auf Vorschriftenmacher zu hören und sich Regeln auferlegen zu lassen, von denen im NT nichts steht. Paulus schrieb ihnen (Galater 5,1):

Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

Da Du von "ungeheurer Auswahl" schreibst: Vielen Regeln zu gehorchen ist das genaue Gegenteil davon. Und gerade dieses Gegenteil von Auswahl scheint es zu sein, wonach viele suchen. Unablässig fragen hier Leute an, was für Christen alles tabu sein könnte. Wer die Jesusnachfolge als ein System einzuhaltender Vorschriften mißversteht, der schaut immer noch durch die Brille des Heidentums. Angst vor der Freiheit ist Heidenangst.

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http://www.bibleserver.com/text/LUT/2.Mose16,3

http://www.bibleserver.com/text/LUT/Galater5,1

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als einzig wahre Grundlage für den Glauben als etwas
wenig,

Was willst du noch ?

weil es so ungenau über wirkliche alltägliche 
Lebensregeln spricht.

Du möchtest also Vorschriften, Regeln, Vorgaben usw.
Es ist doch gerade das "Prinzip" der Botschaft Jesu, daß es diese so nicht gibt.
Du mußt mit deinem Gewissen jeweils selbst entscheiden, was gerecht ist.
Es ist nur eine Orientierung (Bergpredigt, Gleichnisse u.a.) gegeben welche im Liebesgebot zusammengefaßt ist.
Klar ist dies schwieriger statt sein Verhalten anhand  von Vorgaben abzuhaken.
Nach dem "Neuen Bund" (Jeremia 31,31-34 oder Hebr.8,1-13) wird nur noch das "Gesetz des Herzens" vorgegeben.
daraus:

10 Das wird der Bund sein, - spricht der Herr: Ich lege meine Gesetze in ihr Inneres hinein und schreibe sie ihnen in ihr Herz.
Und Jesu hat nur im Sinne dieses "Neuen Bundes" gelehrt und dafür sein Leben gegeben. (s. z.Bsp. Luk.22,20)

Ansonsten gibt es unzählige Schriften christl. Autoren (z.Bsp. der Kirchenlehrer) und die "Gebote der Kirche" usw., wenn du unbedingt scharf darauf bist.
Auch die vielen anderen Konfessionen und Sekten können dich damit bedienen, wenn es denn sein muß.
Diese ganzen (Vor-) Schriften wurden wohl notwendig, weil die meisten Menschen, genau wie du, angeleitet werden wollen, wo es lang geht.
Die Intention Jesu war dies jedenfalls nicht.
Jesus: "..die Wahrheit (=Erkenntnis) wird euch frei machen".

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Warum willst du dein leben bestimmen lassen? Warum wünschst du dir mehr Regeln? Die Bibel zwängt einen doch schon in ein recht enges Regelwerk.
Fang lieber an selbst nachzudenken, statt dich an Schriften zu orientieren die von Menschen geschrieben wurden die nicht einmal wussten, wohin die Sonne nachts verschwindet.

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Auf das alte Testament, die Psalmen und die Bücher der Propheten, sowie die Sprüche Salomos und das Hohelied.

Da hast du einiges zu lesen und es steht alles im Kontext zum neuen Testament.

Als "Christ" sollte man sein Fundament kennen und nicht nach weiteren Schriften suchen.

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Auf keine, die Bibel reicht völlig aus...

Jesus hat sich mit dem Pharisäern und Schriftgelehrten gerade deshalb angelegt, weil diese sich auf ihre eigenen Schriften bezogen und deren Lehren als gleichwertig zum Alten Testament betrachteten. Damit versündigten sie sich und begingen große Fehler. Deshalb musste Jesus sie immer wieder zurechtweisen.

Nur die Bibel kann m. E. für sich beanspruchen: "Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt" (2. Timotheus 3,16-17).

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Die Bibel ist gar keine christliche Schrift. Das Christentum basiert im Wesentlichen auf der griechisch-römischen Philosophie (Dreifaltigkeit, Hölle usw.). Von der Bibel sind eigentlich nur die Personen erhalten geblieben und einfach vor eine christliche Kulisse gestellt worden.

Wenn du wirklich christliche Schriften lesen willst, dann musst du auf Papsthuldigungsschriften oder so zurückgreifen. 

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Lies mal das alte Testament, und versuche so Gott kennenezulernen. Versuch ihn und sein handel zu verstehen! Es ist der selbe Gott ob Neues Testament, Altes Testament oder heute.
Es gibt viele sehr gute Christliche Bücher. z.B
Neues Leben neue Identität
3 Farben der Spiritualität
Warum Gott?
Nachfolge (Dietrich Bonhöfer)
oder geh mal in ein Christlichen Bücherladen;)

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Wenn die Bibel nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist's nicht um tausend Welten, aber um dein Wort zu tun.

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beantwortet von coeleste am 15. Juni 2010

APOKRYPHEN

Das Protevangelium des Jakobus 67

Das Kindheitsevangelium des Thomas 93

Das Ebjonitenevangelium 109

Der Papyrus Egerton 2 114

Das Geheime Markusevangelium 118

Das Thomasevangelium (koptisch) 122

Das Petrusevangelium 151

Das Nikodemusevangelium 162

* 2.1.1 Papyrus Egerton 2
* 2.1.2 Geheimes Markusevangelium
* 2.1.3 Petrusevangelium
* 2.1.4 Papyrus Oxyrhynchos 840
* 2.1.5 Papyrus Oxyrhynchos 1224
* 2.1.6 Papyrus Cairensis 10 735
* 2.1.7 Fajjumfragment
* 2.1.8 Straßburger koptischer Papyrus

Ägypterevangelium:

* Griechisches Ägypterevangelium
* Koptisches Ägypterevangelium (gnostisch)

Bartholomäusevangelium
Dialog des Erlösers (gnostisch)
Diatessaron (Evangelienharmonie)
Ebionitenevangelium (judenchristlich)
Hebräerevangelium (judenchristlich)
Protevangelium des Jakobus
Judasevangelium (gnostisch)
Kindheitsevangelien:

* Arabisches Kindheitsevangelium

#

* Kindheitsevangelium nach Thomas

Evangelium des Marcion (gnostisch)
Evangelium der Maria (gnostisch)
Matthiasevangelium
Nazaräerevangelium (judenchristlich)
Nikodemusevangelium
Philippusevangelium (gnostisch)
Pseudo-Matthäus-Evangelium
Thomasevangelium (gnostisch)
Evangelium der Wahrheit (gnostisch)

EVANGELIUM DER ESSENER

EVANGELIUM DES JAKOBUS

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Schau mal im Parvis verlag.

Mein Favorit ist "Der Gottmensch" von Maria Valtorta (12.Bände) - in denen das Leben Maria und Jesu von ihnen selbst erzählt und erklärt wird - natürlich in Übereinstimmung mit den Evangelien.

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Wenn du gute christliche Literatur suchst, dann empfehle ich dir den CSV Verlag
Gottes Wort lässt sich allerdings nicht ersetzen. lg

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Ich mag gerne Kuchen, aber nur die Rosinen darin, nicht den Kuchen darum.

Mach dir klar, was du glauben willst, anschließend suchst du dir die Texte, die dazu passen.

Inzwischen gibt es ja das Dritte Testament, auch Internet genannt.

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Ob Judentum, Christentum oder Islam! Faktisch gesehen geht es bei allen drei um Botschaften von Gott.

Um sich Religiös sein Horizont zu erweitern, hat man hier die Möglichkeit von allen sich literarisch Informationen zu beschaffen!

Am Ende bleibt deine eigene Schlussfolgerung ob es dich bereichert hat oder nicht.

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Das Christentum unterscheidet sich vom Islam auch darin, dass man da selbst denken muss.

Aber an welche Bücher hast du denn gedacht - Bibelkommentare, Biographien, Unterhaltung ...

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Hier ein Link zu dem englischen Prediger Spurgeon

http://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=autoren:s:spurgeon:start

bei Glaubensstimme.de findest du auch noch viele andere Bibellehrer unter "Autoren".

http://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=autoren:w:wesley:start

John Wesley!

dann wären da noch John Bevere, Wilhelm Busch !, Reinhard Bonnke, Billy Graham, Autobiographie Keith Green, evtl Pilgerreise von John Bunyan, George Verwer, außerdem alles von Ingolf Elssel (Audio+Bücher), 

dann hier

https://www.youtube.com/user/jointhebibleproject/videos

jesus-blog.de

es gibt natürlich noch mehr, aber hier mal was....

 


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Hallo,

ich weiß nicht, welche Konfession du bist, aber im katholischen Glauben sind Schrift, Überlieferung und Lehramt die Maßgabe des Glaubens. Zu Äußerungen des Lehramtes empfehle ich den ''Katechismus der katholischen Kirche''.

Sollte deine Frage auf andere, uns erhaltene Schriften der Urchristenheit abzielen, so fallen mir spontan zum Beispiel die Didachä, die beiden Clemensbriefe, der Hirte des Hermas und die Traditio apostolica ein.

Viele Grüße

RKATHOLIK

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