Christentum lernen und verstehen, was muss ich tun?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bibel + Koran + Thora sind weitaus zuviel. Wenn Du alle drei gelesen hast, bist Du anstaltsreif.

Da alle uralten Religionen falsch sind, wäre es lohnender, sich mit dem Atheismus zu befassen. Sehr leicht lesbar ist

https://www.amazon.de/Religionen-ausgedient-%C3%BCberfl%C3%BCssig-kritische-Betrachtung/dp/3741814261/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1483456242&sr=8-1&keywords=religionen+ausgedient+und+%C3%BCberfl%C3%BCssig

Der Atheismus ist auch eine uralte Religion. Er ist sogar älter als alle anderen Religionen. Er müsste demnach auch "falsch" sein.

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@Anthropos

@ Anthropos

Das Gerede, daß der Atheismus auch nur "eine Religion" sei, ist abwegig, völliger Unsinn. Es wird - wie soll es anders sein- von Glaubensmissionaren propagiert um den eigenen Unsinn zu schützen.

Dem Atheismus fehlen praktisch alle Religionsmerkmale. Vor allem Priester Kirchen, Gebete, Opfer, heiliges Buch usw. usw.

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@Anthropos

Hmm... also ich habe mich recht viel mit alten Hochkulturen befasst, ich kenne keine einzige atheistische Hochkultur.

Weder bei den Sumerern, Ägyptern, noch bei den Inka, Maya, Azteken usw. ist mir eine atheistische Aussage untergekommen.

Mag sein, dass ich da mal was übersehen hatte. Aber der heutige Atheismus ist eine moderne Erscheinung. Und er tritt vorwiegend dort auf, wo die Menschen (zufällig) auch Laktose verdauen können: im europäischen oder Europa-beeinflussten Kulturraum.

Anderswo kennt man den Atheismus kaum. 

Oder man stelle sich vor, man trifft im Amazonas-Urwald einen bisher unentdeckten Indianerstamm. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen atheistisch sind?

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Danke für den Link. Atheismus/Evolutionstheorie war das nächste was ich lernen / wissen wollte. Ich schau mal wie das Buch so ist. Hast du vielleicht andere gute Bücher über die Evolutionstheorie, dem Atheismus?

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@Internetzugriff

Besonders empfehle ich:

Kubitza - Der Jesuswahn

Deschner - Der gefälschte Glaube

Deschner - Und dreimal krähte der Hahn

Wiwiorra - Der Jesusschwindel

Wiviorra - Der Gottesbetrug

Most - Die Gottespest

Kubitza - Der Dogmenwahn

Hamed Samad - Mohamed, eine Abrechnung

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@Internetzugriff

Zum Thema Evolution hab ich ein Lieblingsbuch, es nennt sich Der Fisch in uns von Neil Shubin.

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@MeliS1998

EvTh 3 Jesus sprach: „Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, das Königreich ist im Himmel, so werden die Vögel des Himmels euch vorangehen. Wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden die Fische euch vorangehen.

Aber das Königreich ist in euch, und es ist außerhalb von euch. Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, daß ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch nicht erkennt, dann seid ihr in der Armut, und ihr seid die Armut.“

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@Scriptorium

@ Scriptorium

Wozu sollen solche salbungsvollen irrationalen Sprüche gut sein, zumal sie nichts mit der Frage zu tun haben?

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Hallo Internetzugriff,

es ist in der Tat das Beste, wenn Du Dir eine Bibel besorgst, um das echte und ursprüngliche Christentum kennenzulernen. Sehr genaue und wortgetreue Bibeln sind z.B. die "Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift" oder die "Elberfelder-Übersetzung".

In diesem Zusammenhang ist es sicher interessant, einmal kennenzulernen, wie die ersten Christen ihren Glauben praktiziert haben. Daran kann man erkennen, wie heute viele Glaubensgemeinschaften von dem ursprünglichen Glauben abgerückt sind.

In der New Catholic Encyclopedia (Band  3, Seite 694) beispielsweise wird über die ersten Christen gesagt: „Die urchristliche Gemeinschaft, die zunächst nur als eine weitere Sekte innerhalb des jüdischen Umfelds betrachtet wurde, erwies sich als einzigartig sowohl in ihrer theologischen Lehre als auch besonders im Eifer ihrer Mitglieder, die als Zeugen Christi dienten, und zwar ‚in ganz Judäa und Samaria und selbst bis zu den Enden der Erde‘ (Apostelgeschichte 1,8)."

Das Besondere an den ersten Christen war, dass sie das ernst nahmen, was sie Jesus gelehrt hatte. Jesus nannte ein Haupterkennungsmerkmal für seine Nachfolger, als er sagte: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:35). Es gibt viele biblische und außerbiblische Berichte, die von einer außergewöhnlichen Liebe unter den ersten Christen berichten. Zum Beispiel stand man sich in Notzeiten bei und jeder gab bereitwillig von seinem Besitz. Man war sogar bereit, füreinander zu sterben.

Über die Unverdorbenheit und Reinheit in dieser frühen Kirche wurde auch folgendes gesagt:

„Als die christliche Kirche noch rein war, kannte sie so etwas wie Intoleranz nicht und hat sich deshalb nie der Verfolgung schuldig gemacht...Erst als das Christentum die anerkannte Reichsreligion geworden war und die Geistlichen zu Reichtum und Ehren gekommen waren, erreichte das gräßliche Unheil der Verfolgung ein gigantisches Ausmaß und übte es seinen verderblichen Einfluß auf den Evangeliumsglauben aus" (Cyclopaedia of Biblical, Theological, and Ecclesiastical Literature von M’Clintock und Strong)

„Die ersten Christen dienten nicht im Heer. Roland Bainton schrieb, daß ‚vom Ende der neutestamentlichen Zeit an bis in die Dekade von 170—180 n.  Chr. überhaupt nichts darauf schließen läßt, daß Christen im Heer dienten‘. .  .  (Zeitschrift „The Christian Century“ ).

„Die Christen [empfinden sich] hier auf Erden als Pilger und Paröken [Fremdlinge]; sie wandeln im Glauben und nicht im Schauen, und ihre ganze Lebensweise ist weltflüchtig und allein durch das jenseitige Reich, dem sie zueilen, bestimmt“ (Der Historiker Adolf von Harnack in seinem Buch Die Mission und Ausbreitung des Christentums in den ersten drei Jahrhunderten (1902), Seite 185).

„Die Christen weigerten sich, gewisse Pflichten, die den römischen Bürgern oblagen, zu erfüllen. Die Christen .  .  . [betrachteten] es als eine Verletzung des Glaubens  .  .  ., Militärdienst zu leisten. Sie lehnten es ab, ein politisches Amt zu bekleiden. Sie lehnten es ab, den Kaiser göttlich zu verehren.“ (On the Road to Civilization—A World History von Heckel und Sigman, 1937, Seite 237, 238).


Doch leider setzte schon bald eine Entwicklung ein, die dazu führte, dass die ursprünglichen Lehren und Verhaltensweisen der ersten Christen mehr und mehr verlorengingen. So warnte beispielsweise der Apostel Paulus: "Ich weiß, dass nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden,   und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen" (Apostelgeschichte 20:29,30). An anderer Stelle schrieb Paulus von einem "Abfall", der einsetzten würde (siehe 2. Thessalonicher 2:3). Mit der unverfälschten und reinen Lehre schwand auch die Liebe immer mehr. Im Laufe der Jahrhunderte erschien nach und nach ein abtrünniges und verweltlichtes Christentum auf der Weltbühne, das mit den Christen des ersten Jahrhunderts nicht mehr viel gemeinsam hatte. Im Namen dieser entstellten Form des Christentums wurden dann die abscheulichsten Greultaten vollbracht und der bis dahin wohl dunkelste Abschnitt der Weltgeschichte begann. Von der christlichen Nächstenliebe war in dieser Zeit nicht mehr viel zu sehen. Sollte das das Ende des wahren Christentums sein? Ganz sicher nicht!

Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte gab es immer Einzelne, die sich ernsthaft um die reine christliche Lehre bemühten. Unter ihnen waren etliche mutige Männer und Frauen, die ihr Leben riskierten, um Bibeln in die Sprache des Volkes zu übersetzen und zu verbreiten. In unserer Zeit gibt es inzwischen sogar Millionen von Menschen, die genau die ursprüngliche christliche Lehre praktizieren, wozu auch das Ausleben der Nächstenliebe gehört. Über Ländergrenzen hinweg zeigen diese Menschen selbstlos Interesse an jedem Einzelnen und setzten ihre ganze Zeit und Kraft für sie ein. Auch untereinander zeigen sie in großen wie in kleinen Dingen die echte und wahre Liebe, die uns der Herr Jesus Christus vorgelebt hat. In einer finsteren Zeit wie dieser entsprechen echte Christen dem, was Jesus einmal über ihre Aufgabe in der Welt sagte: "Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt kann nicht verborgen sein, wenn sie auf einem Berg liegt. Man zündet eine Lampe an und stellt sie nicht unter das Maßgefäß, sondern auf den Leuchter, und sie leuchtet allen, die im Haus sind. Ebenso lasst euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure vortrefflichen Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen" (Matthäus 5:14-16).

LG Philipp


Wenn es dir um eine gute und etwas einfachere Lesbarkeit geht, sind Bibel-Übersetzungen wie die "Hoffnung für alle" oder die "Gute Nachricht" zu empfehlen.

Möchtest du eine Bibel, die möglichst genau übersetzt ist, sind entweder die "Revidierte Elberfelder" oder die "Schlachter 2000" empfehlenswert.

Auf http://www.bibleserver.com kannst du verschiedene Übersetzungen miteinander vergleichen und natürlich auch komplett durchlesen.

Falls du dich für die Schlachter entscheiden solltest, kann ich  die MacArthur-Studienbibel mit der Übersetzung Schlachter 2000 und mit Bibelkommentar zur gesamten Bibel empfehlen. Ich benutze sie häufig und mir gefällt diese Ausgabe sehr gut. Gleiches gilt für die Ryrie-Studienbibel, die den Kommentar von Ryrie zum Text der Elberfelder beinhaltet.

Was du machen kannst, um den Glauben an den Gott zu finden bzw. zu stärken:

  • In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römerbrief.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei http://www.sermon-online.de
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • Eine christliche Kirche/ Gemeinde besuchen, die eine bibeltreue (auf die Bibel ausgerichtete) Verkündigung hat und in der es dir gefällt und du dich wohlfühlst.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, ihn zu finden, sein Wort (die Bibel) zu verstehen und seinen Willen für dein Leben herauszufinden und zu leben.

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LG srovorake4

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