Christentum beitreten?

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24 Antworten

Hi, Sophia.

Es ist wirklich beachtenswert, dass du dich aufrichtig für das Christentum interessierst.

Mit 16 Jahren bist du vor allem bei weitem nicht zu alt, um deine eigene Meinung über Sachen zu bilden, sondern eigentlich als Jugendliche genau im richtigen Alter für so etwas.

Aber um mal deine Frage zu beantworten:

Es gibt natürlich die Möglichkeit, sich im Internet über das Christentum zu informieren und zu lesen, was andere darüber sagen oder was sie davon halten.

Allerdings wäre meine Empfehlung, erst mal selbst die Bibel zu lesen, damit du direkt erfährst, was genau in der Bibel steht und was nicht. Am Besten fängst du mit einem Evangelium an und ließt anschließend einen der elementaren Briefe, wobei ich dir den Römerbrief empfehlen kann.

Somit kannst du dir ganz vorurteilsfrei deine eigene Meinung bilden.

Falls du keine Bibel zuhause hast, kannst du die Online-Bibel nutzen, z.B. die auf bibleserver.com

Falls du Fragen zu bestimmten Stellen oder Themen hast, kannst du natürlich jederzeit auf Foren oder ähnliches zurückgreifen. Hier kann ich dir die Seite gotquestions.org/deutsch empfehlen, weil dort sehr bibelbasiert und ausführlich auf einzelne Fragen eingegangen wird.

Und wenn du am Kontakt und Austausch mit anderen Christen interessiert bist, dann kann ich dir nur empfehlen, am Sonntag mal eine Kirche/ Gemeinde zu besuchen. Am besten aber nicht nur eine Konfession, sondern viele verschiedene, u.a. auch Freikirchen, damit du nicht nur einzelne Prägungen erlebst, sondern mitbekommst, wie verschieden Christen ihren Glauben leben und die Bibel verstehen können.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Bei Fragen kannst du mich natürlich jederzeit gerne anschreiben.

Gruß,

counsellor :-)

Eustachio 17.02.2015, 12:39

Kleine Ergänzung: man kann zwar "die Bibel lesen", doch besser ist es, IN der Bibel zu lesen.

Und: Glaube allein genügt nicht. Man braucht die Gemeinschaft, das menschliche Gegenüber, sonst fängt man an, sich irgend was zurecht zu glauben.

Und es ist etwas Wunderbares, auf Menschen zu treffen, die "auch so drauf sind wie ich".

Und welche Konfession soll es sein? Römisch katholisch? Altkatholisch? Evangelisch-lutherisch? Evangelisch reformiert? Altlutherisch? Baptisten? Methodisten? Freie Gemeinde? Orthodox?

Entdecke die Möglichkeiten!

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Im Prinzip ist die Taufe die Aufnahme in die christliche Gemeinde. Du solltest Dich einfach mal in katholischen und evangelischen Gemeinden informieren, besuch die Gottesdienste und sprich mit den Leuten. Dann kannst Du Dir Deine eigene Meinung bilden und entscheiden, ob Du Dich taufen lassen möchtest und ob es katholisch oder evangelisch sein soll.

Hallo Sophia, ich finde es sehr beeindruckend, dass Du Dir über den Glauben so viele Gedanken machst, obwohl Du nicht religiös erzogen wurdest. Wenn man sich näher mit dem christlichen Glauben beschäftigt, dann merkt man schnell, dass man diesem nicht einfach wie einem Verein beitreten kann. Christlich zu sein ist nicht bloß ein Etikett. Die Grundsätze des Christentums sollten alle Bereiche des Lebens durchdringen. Als Jesus Christus die ersten seiner Jünger berief, sagte er zu Ihnen: "Am nächsten Tag wollte er nach Galilạ̈a aufbrechen. Da fand Jesus Philịppus und sagte zu ihm: „Folge mir nach" (Matthäus 1:43) Dieser Aufruf ergeht heute immer noch und die Nachfolge Christi bedeutet genau die Lebensweise nachzuahmen, die uns Christus vorgelebt hat.

Um also ein Christ im eigentlichen Sinne sein zu können, musst Du Dich zuvor eingehend mit dem Leben und der Person Christi beschäftigt haben. Erst, wenn Du Dir über alle Konsequenzen, die dieser Schritt mit sich bringt, im klaren bist, solltest Du Dich zur Nachfolge Jesu Christi entschließen. Interessant ist eine Veranschaulichung Jesu Christi. durch die er zum Ausdruck bringen wollte, was jemand tun muss, bevor er sich für den christlichen Lebensweg entscheidet. Jesus sagte: " Zum Beispiel: Wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuerst nieder und berechnet die Kosten, um zu sehen, ob er genug habe, ihn zu vollenden?  Sonst könnte er den Grund dazu legen, aber nicht imstande sein, ihn zu Ende zu bringen, und alle Zuschauenden könnten anfangen, ihn zu verspotten und zu sagen: ‚Dieser Mensch fing an zu bauen, konnte [es] aber nicht zu Ende bringen.‘ (Lukas 14:28-30) Die "Kosten berechnen" würde also einschließen, sich genau zu überlegen, ob man bereit ist, die Bürde und die Verantwortung, die der christliche Glaube mit sich bringt, tragen zu wollen.

Wie ich jedoch Deiner Frage entnehme, hast Du Deine Entscheidung bereits gefällt. Vor Dir tun sich eine große Vielzahl christlicher Kirchen und Gruppierungen auf. Welcher willst Du Dich zuwenden? Findet sich wohl der christliche Glaube in allen diesen verschiedenartigen Glaubensrichtungen? Wie könntest Du herausfinden, wer die "Richtigen" sind?

Nun jede dieser Glaubensrichtungen behauptet von sich, christlich zu sein. Reicht es jedoch, dies nur von sich zu behaupten? Gibt es eine Möglichkeit, festzustellen, wie eine Religion sein muss, damit sie die Merkmale des Christentums aufweist? Ja, das kann man! Die Bibel gibt Kriterien vor. Welche Kriterien sind das?

Hier einige Beispiele:

  • Stützen sich sämtliche Lehren auf die Bibel? Dass dies ein wichtiges Kriterium ist, zeigt folgender Bibeltext: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit,  damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk." (2. Timotheus 3:16,17) Das bedeutet, dass eine Glaubensgemeinschaft, die von sich behauptet, christlich zu sein, sämtliche Lehren anhand der Bibel belegen kann.

  • Echter christlicher Glaube spricht nicht nur von Jesus Christus, sondern folgt auch seinem Beispiel. Wodurch zeichnete sich Jesu Leben hauptsächlich aus? Nun, während seiner 3 1/2 jährigen Tätigkeit auf Erden bestand seine hauptsächliche Aufgabe im Verkündigen des Evangeliums. Somit müsste sich eine Kirche, die behauptet christlich zu sein, durch ebenso eifriges Verkünden der biblischen Botschaft auszeichnen. Jesu Beispiel zu folgen, schließt auch ein, sich an die Grundsätze und Werte zu halten, die Jesus vertrat. Dazu ist es erforderlich, sich anhand der Bibel mit Jesu Leben und Wirken zu beschäftigen (siehe die Berichte der vier Evangelien Matthäus, Markus, Lukas und Johannes).

  • Ein sehr wichtiges Kriterium, mit dem wahres Christentum steht oder fällt, ist die Liebe untereinander, denn Jesus sagte gemäß Johannes 13:35: "Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“ Diese Art Liebe kennt weder Rassenvorurteile, noch gesellschaftliche und nationale Schranken und vereint die Gläubigen zu einer weltweiten Bruderschaft. In der Konsequenz bedeutet dies auch, dass die Beteiligung an jeglichen kriegerischen Auseinandersetzungen oder gewaltsamen Konflikten ausgeschlossen ist.

  • Echte Nachfolger Jesu Christi dürfen auch kein Teil der Welt sein (siehe Johannes 15:19). Das bedeutet, dass sich ein Christ völlig neutral verhält, wenn es um politische Angelegenheiten jedweder Art geht. Ihr Leben dreht sich auch nicht in der Hauptsache um die Befriedigung materieller Wünsche (siehe 1. Johannes 2:15-17).

Fortsetzung...

Philipp59 10.02.2015, 19:20

Fortsetzung...

  • Christen zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie anderen von Gottes Königreich erzählen. Das dies zu den Merkmalen wahren christlichen Glaubens zählt, zeigte Jesus mit den Worten:"Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24:14)

Dies sind nur einige Kriterien, anhand derer Du entscheiden könntest, welcher Glaubensgemeinschaft Du Dich anschließen möchtest. Es geht also nicht darum, nur irgendeiner christlichen Kirche beizutreten, sondern der richtigen! Jesus zeigte nämlich in aller Deutlichkeit, dass es auch "falsche Christen" geben würde, die zwar das Etikett "christlich" tragen, doch Ihre Handlungsweise beweist eher das Gegenteil, denn Jesus sagte gemäß Matthäus 7:21-23:"Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.  Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämờnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘  Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit."

Ich hoffe, dass diese Gedanken für Dich eine Orientierung sind und Dir dabei helfen, eine gute Entscheidung treffen zu können! Alles Gute!

Liebe Grüße

Philipp

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Bitte lese erst mal online Bibel. Ich schreibe extra so oberflächlich denn Du wirst auf diese Weise feststellen dass es viele verschiedene Ausgaben gibt. Das liegt schlicht einerseits daran dass Übersetzung notwendig ist denn die Überlieferungen wurden nicht in Deutsch verfasst. - Logisch. - Andererseits liegt es aber auch daran dass es innerhalb des Christentums sehr viele verschiedene Glaubensrichtungen gibt. Die Frage steht also zunächst mal im Raum: Welcher größeren Glaubensrichtung möchtest Du denn angehören? Ich denke da an Kopten, Ortodoxe, Katholiken, Altkatholiken, Evangelische als sehr grobe Unterscheidung. Teilweise sind die Unterschiede durchaus sehr groß. Nimm Dir ruhig Zeit für diese Entscheidung. Nutze ruhig die "Bibel in gerechter Sprache" parallel um die Überlieferungen besser verstehen zu können.

Wenn Du Dich dann für eine Richtung entschieden hast dann schaue nach wo Du anrufen kannst, teile Dein Bedürfnis mit und lasse Dir dann erklären wie die Gemeinschaft darauf antwortet. In der Regel nimmst Du zunächst mal an Erwachsenenunterricht teil.Danach folgt dann der Beitritt - falls die Gemeinschaft bzw. eine sie vertretende Person davon überzeugt wurde dass Du glaubst und Du noch willst. Je nachdem ob diese Gemeinschaft zum Konkordat gehört zahlst Du dann Kirchensteuer oder nicht.

Natürlich ist Glaube zunächst mal eine Angelegenheit zwischen Deinem persönlichen Schöpfergott und Dir. Für viele Menschen ist es aber durchaus aus mancherlei Gründen äußerst sinnvoll Teil einer Gemeinschaft zu sein. In einer Gemeinschaft kann der eigene Glaube durch Austausch vertieft werden, manche Riten welche den spirituellen Aspekt von Glauben abdecken lassen sich in der Regel besser in Gemeinschaft ausführen.... . Ob Du einer Gemeinschaft beitreten willst oder nicht ist einzig und alleine Deine persönliche Entscheidung. Uns hier steht nicht zu Dir da reinzuschreiben. Und heute ist eine Warnung vor irgendwelcher Abzocke auch nicht mehr nötig denn die Glaubensgemeinschaften haben tatsächlich eine Einführungszeit vorgeschaltet.

Christentum beitreten?

Nun mal langsam mit den Jungen Pferden!! Das wichtigste bei deiner Frage ist eigentlich, Glaubst du an GOTT? Wenn nicht ist all das Gedenke über Religion nutzlos. Dann kannst du genauso gut der Sekte des Heiligen Rechenschiebers beitreten (Erfundener Name).

Die nächste Frage die du dir beantworten solltest ist wem du dienen willst (im Religiösen Sinne). Gott oder der Kirche? Viele werden sagen, das ist das Gleiche, meiner Meinung nach ist das aber Falsch. Da die Kirche viele Verbote erlassen hat und Regeln die mit der Ursprünglichen Religion nichts zu tun haben und zu oft die eigenen Regeln Gebrochen haben

Jedoch habe ich von Tag zu Tag immer mehr das Bedürfniss etwas über den Christentum erfahren zu wollen.

Wieso das Christentum? Was ist so besonders daran? Wenn würde ich mich mit verschiedenen Religionen Befassen, jedoch ist es schwer unverfälschte Infos zu bekommen. Die Bibel lesen bringt dir nichts da es dort von vielen Sachen verschiedene Versionen gibt, sprich man ist am ende so schlau wie vorher. Zudem wurden viele dinge in der Vergangenheit geändert und sind zum teil in der Personen Konstellation nie Passiert. Beim Islam gibt es andere Probleme, da sind es mehr die Imame (Priester) die den Inhalt des Koran Verzerren und dessen Bedeutung dem anpassen was sie vermitteln wollen.

Die einen behaupten ich müsste mich taufen lassen und die anderen behaupten nur mein Glaube an Gotr alleine reicht aus um Christ zu sein.Was stimmt denn nun?

Das kommt ganz darauf an wenn du fragst. Je nach Glaubensrichtung wirst du im Christentum andere antworten hören. In einem sind sich aber alle einig, du darfst Kirchen Steuer zahlen. Sprich anders als Jesus es gepredigt hat ist das Christentum nicht umsonst.

Um es in einen Satz zu Bringen. Wenn du an Gott glaubst, dann wird er es merken, egal ob du einer Kirche beitrittst oder nicht.

Ich habe mir das gut überlegt und möchte einfach mehr über Gott und dem Christentum erfahren.

Dan siehe auf N24 und n-tv Reportagen, Lies auf Wikipedia über Religionen, gehe in Büchereien,.... . Denn anders als bei den Religionsanhängern bekommst du da eine Neutrale Sicht auf die Religionen. Sobald du einen Gläubigen fragst ist diese Sicht der Religion voreingenommen.

helmutwk 03.02.2015, 12:59
Da die Kirche viele Verbote erlassen hat und Regeln die mit der Ursprünglichen Religion nichts zu tun haben

Kleiner Hinweis: es gibt mehr als eine Kirche. Manche Kirchen haben sich genau deshalb gegründet, weil sie unbiblisches Verhalten der "Mutterkirche" korrigieren wollten. Somit gibt es Kirchen, bei denen dein Vorwurf schlicht ungerecht ist.

Zudem wurden viele dinge in der Vergangenheit geändert und sind zum teil in der Personen Konstellation nie Passiert.

Es gibt eine Wissenschaft der Textkritik, die sich mit alten Handschriften und der "Textgeschichte" von literarischen Werken befasst, also gerade auch Textänderungen untersucht. Die neutestamentliche Textkritik, die wegen der Masse der alten Handschriften ein Feld für sich ist, ist zum Schluss gekommen, dass absichtliche Änderungen die große Ausnahme darstellen (und sich auch so gut wie nie durchgesetzt haben) und die Textgeschichte des NTs im Wesentlichen eine Geschichte von Abschreibfehlern ist.

Moderne Bibelübersetzungen berücksichtigen die Ergebnisse der modernen Textkritik und nehmen den wissenschaftlich rekonstruierten Text, der für alle praktischen Zwecke mit dem Original identisch ist. Ältere Ausgaben (aber auch die "Schlachterbibel") beruhen auf dem "Textus receptus", der vor der Textlritik als maßgeblich galt und in 1.Jh 5,7-8 eine Textänderung enthält, die entweder darin bestand, dass ein Abschreiber einen Kommentar als Korrektur interpretierte und so den Kommentar in den Text einfügte, oder (wie schon Luther vermutete) eien absichtliche Textänderung darstellt. An keiner anderen Stelle ist der Text des NTs absichtlich geändert worden.

In einem sind sich aber alle einig, du darfst Kirchen Steuer zahlen.

Quatsch. Freikirchen (im engeren Sinn) sind sich darüber einig, dass sie keine Kirchensteuern einziehen.

Dan siehe auf N24 und n-tv Reportagen,

Ach, daher kommen deine Fehlinfos. Die Reportagen da sind zuweilen seltsam. Egal ob es ums Christentum oder Reichsflugscheibe geht ...

Und dass Nichtreligiöse neutraler sind als Religiöse, kannst du meiner Großmutter erzählen. Objektivität ist einen Sache des Charakters (im Einzelfall evtl. auch eine des Informationsstands), da gibt es auf beiden Seiten so ne und solche.

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PlueschTiger 03.02.2015, 13:40
@helmutwk

Freikirchen (im engeren Sinn) sind sich darüber einig, dass sie keine Kirchensteuern einziehen.

Das mag sein, aber es gibt auch genug Kirchen die gern die Hand aufhalten. (Katholiken x%, Mormonen 10%, .....). Wenn man sich also in vielen eher uneinig ist, was Geld angeht da herrscht zumindest eine Gewisse Einigkeit.

Und dass Nichtreligiöse neutraler sind als Religiöse, kannst du meiner Großmutter erzählen.

Den Kommentar gebe ich gern Zurück. Das ist sogar Allgemein so, nicht nur bei Religiösen. Wer will den Schon gern hören das, das woran man geglaubt hat gelogen ist, oder den Untersuchungen nicht standhält. Wenn Menschen so offen währen gäbe es auch innerhalb der Religionen weniger Streit. Ich sage nicht das N24 und co Perfekt sind.

Kleiner Hinweis: es gibt mehr als eine Kirche. Manche Kirchen haben sich genau deshalb gegründet, weil sie unbiblisches Verhalten der "Mutterkirche" korrigieren wollten. Somit gibt es Kirchen, bei denen dein Vorwurf schlicht ungerecht ist.

Und genau das ist das Problem. Bibel und Mehr als eine Christliche (Katholisch, Evangelisch, Lutherisch, Orthodoxe, Protestantisch und dann noch in anderen Ländern herrschende Mischformen). Menschen haben entschieden was in der Bibel steht, was Gottes Wille sein soll, was Richtig oder falsch ist und was die Wahrheit ist. Das was für Mich als einziges wirklich Gottes Wille ist sind die 10 Gebote alles andere ist nur hören sagen und befangene Auswahl.

......... haben) und die Textgeschichte des NTs im Wesentlichen eine Geschichte von Abschreibfehlern ist.

Moderne Bibelübersetzungen berücksichtigen die Ergebnisse der modernen Textkritik und nehmen den wissenschaftlich rekonstruierten Text, der für alle praktischen Zwecke .......

Das ist ja alles gut und schön, ändert bei der Bibel zum Beispiel aber nichts. Vieles ist je nach Evangelium widersprüchlich, zudem ist der Großteil der Bibel eine Ansammlung von Briefen die aber nicht Gottes Wort sind. Als ich erfahren habe (auf einem Katholischen Sender), wie die Bibel aufgebaut ist, dachte ich, ich werd nicht mehr. Die Bibel ist eine Mischung aus Roman, Biografie, Horror und nicht zu vergessen Propaganda.

Verstehe mich nicht Falsch, ich habe kein Problem mit Religionen. Aber ich bin Kirchen Gegenüber sehr Kritisch, da dort der Faktor Mensch dazu kommt. Und manche Menschen halten sich für Heiliger und Gläubiger als der Papst.

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helmutwk 03.02.2015, 14:56
@PlueschTiger

Das mag sein, aber es gibt auch genug Kirchen die gern die Hand aufhalten.

Irgendwie muss sich ne Kirche ja finanzieren. Die Heizung für den Gottesdienstraum muss ja irgendwie bezahlt werden, beispielsweise. Oder wenn Bibeln verschenkt werden, hat da auch jemand Geld dafür gespendet, das das möglich ist.

Wer will den Schon gern hören das, das woran man geglaubt hat gelogen ist, oder den Untersuchungen nicht standhält.

Wer will schon gerne hören, dass das prima Argument gegen den Glauben falsch ist ... Ich habe gesagt, dass sich in der Hinsicht beide Seiten nicht viel nehmen.

Menschen haben entschieden was in der Bibel steht,

Der Witz ist: es gibt keine formelle Entscheidung (außer du nimmst die Beschlüsse des Konzils von Trient, die jedenfalls für das NT nur bestätigten, was schon über 1000 Jahre lang Konsens war) - irgendwann schlief die Diskussion über den Kanon ein, weil sich praktisch alle einig waren. Und beim AT ist auch nicht klar, wer das denn entschieden hat, die "Synode von Jamnia" wars wohl eher nicht.

Vieles ist je nach Evangelium widersprüchlich

Weniger als du denkst. Jesus war vermutlich ca. 3 Jahre unterwegs, die Evangelien berichten nicht extensiv darüber, sondern nennen verschiedene Ereignisse. Manches erklärt sich daraus, dass das einen dies, ein anderes das erzählt. So einen Frage wie "was ist das wichtigste Gebot?" ist beispielsweise Jesus mit Sicherheit mehr als einmal gestellt worden ...

Widersprüche könne auch scheinbar sein.

zudem ist der Großteil der Bibel eine Ansammlung von Briefen die aber nicht Gottes Wort sind

Sehen Christen aber anders.

1.Kor 2,13 Davon reden wir nicht in Worten, wie sie menschliche Weisheit lehrt, sondern in Worten, die der Geist Gottes eingibt. Von dem, was Gott uns durch seinen Geist offenbart, reden wir so, wie sein Geist es uns lehrt.

2.Tim 3,16 Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen

Heb 1,1 In der Vergangenheit hat Gott in vielfältigster Weise durch die Propheten zu unseren Vorfahren gesprochen.

Auch Briefe von Menschen können Gottes Wort sein, wenn sie von Seinem Geist inspiriert sind. Und Christen glauben, dass dies auf die Bücher der Bibel zutrifft.

Und manche Menschen halten sich für Heiliger und Gläubiger als der Papst.

Das ist bei Nichtkatholiken doch normal, oder? tknw

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PlueschTiger 04.02.2015, 12:34
@helmutwk

Du bestätigst das was ich sage und ich nehme mal an du bist selbst Christ. Jedoch nicht mit dem was du argumentierst bestätigst du meine Aussagen, sondern mit der Art wie du kommentierst. Zudem nimmst du dir nicht mal die Zeit meine Antworten richtig zu lesen und zu verstehen. Du drehst dir meine Worte wie du sie gerade haben willst.

Wer will schon gerne hören, dass das prima Argument gegen den Glauben falsch ist ... Ich habe gesagt, dass sich in der Hinsicht beide Seiten nicht viel nehmen.

Es geht hier nicht um den Glauben oder um Religion. Es geht um Kirchen. Für mich sind Kirche und Glauben Zwei verschiedene dinge.

Der Witz ist: es gibt keine formelle Entscheidung

Als das Christentum offizielle Religion im Römischen Reich wurde haben, so weit ich weiß, Religionsobere die Bibel geschaffen wie wir sie heute kennen und dort wurde entschieden was hineinkommt. Welche Evangelien es, ihrer Meinung nach, wert sind hinein zu kommen und welche nicht. Warum also hat man Evangelien die die Frau in Besseres licht stellen weggelassen? Warum hat man aus Maria eine Prostituierte gemacht? Warum wurde die Erbsünde den Frauen auferlegt obwohl sie beide Geschlechter betraf?

Das ist bei Nichtkatholiken doch normal, oder? tknw

Das ist doch jetzt nicht dein ernst oder? Du siehst das dein ganzes Leben Lang im Fernsehen und nicht nur bei anderen Religionen. Zudem ist das was du kommentiert hast wohl schwer möglich. Denn ein ungläubiger hat keinen Glauben und kann somit sich nicht heiliger als der Papst vorkommen.

Auch Briefe von Menschen können Gottes Wort sein, wenn sie von Seinem Geist inspiriert sind.

In welchen der Gebote steht das? Woher will man bei Briefen wissen ob sie von seinem Geist inspiriert sind? Nicht mal die Kirche und Vatikan selbst ist vom Göttlichen geist inspiriert. Als vor einigen hundert Jahren eine Gruppe von Bischöfen eine Änderung der Regeln der Kirche und Vatikan, zurück zu den werten von Jesus anstrebten, bekamen sie den Zorn der Kirche und des Vatikans zu Spüren. Sie wollten wieder eine Kirche der Menschen und der Nächsten liebe werden und nicht weiter nur den Königen und dem Geld dienen. Das bekannteste Beispiel ist Luther.

Irgendwie muss sich ne Kirche ja finanzieren. Die Heizung für den Gottesdienstraum muss ja irgendwie bezahlt werden, beispielsweise.

Das ist Richtig, jedoch ist eine Steuer das eine und eine Spende das andere. Eine Steuer ist Pflicht und in keinem Der Gebote und wohl auch nicht in der Bibel steht das man um Christ zu sein Kirchensteuer zahlen muss. Das währe ein Widerspruch in sich und eine Beleidigung Gottes. Zudem Bezahlt der deutsche Staat über 500.000.000 (500 Millionen) € an die Kirche für Bischofs und Priester Gehälter, zusätzlich zu dem was die Kirchensteuer bringt. Früher waren Kirchen zudem 24 Stunden am Tag offen, für gläubige. Heute kommt man nur zu den Öffnungszeiten rein, oder beim Gottesdienst.

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helmutwk 04.02.2015, 13:49
@PlueschTiger

Es geht um Kirchen. Für mich sind Kirche und Glauben Zwei verschiedene dinge.

Nun, aber wie willst du das trennen? Eine Kirche ist eine Gemeinschaft von (christlich) Glaubenden. Und die kann sehr unterschiedlich aussehen, Jesus hat ja selber gesagt, dass er dabei ist, wenn sich zwei oder drei in Seinem Namen versammeln. Damit ist auch ein Hauskreis von "out-of-church"-Christen eine Kirche im Sinn der Bibel (außer da werden sektiererische Gedanken gepflegt, die deutlich der Bibel widersprechen). Gerade in Ländern, wo Christen nicht uneingeschränkt glauben dürfen (z.B. China), haben "Hauskirchen" mehr Mitglieder bzw. Teilnehmer als die offiziellen Kirchen.

Als das Christentum offizielle Religion im Römischen Reich wurde haben, so weit ich weiß, Religionsobere die Bibel geschaffen wie wir sie heute kennen

Das ist jetzt aber sehr vergröbert. Darüber, welche Bücher genauso wie die Bücher des ATs im Gottesdienst verlesen werden dürfen, haben Christen seit ca. 150 n.Chr. diskutiert. Die Diskussion begann damit, dass Markion nur das Lukasevangelium und 10 Paulusbriefe als "kanonisch" anerkannte, die Gegenposition dazu, die implizit schon vorher bestand, war:

  • alle 4 Evangelien sind kanonisch (nicht aber all die später entstandenen Machwerke)
  • Alle 14 Paulusbrief (einschließlich Hebräer) sind kanonisch
  • Die Apostelgeschichte und weitere Bücher sind kanonisch

Über die Frage, was die "weiteren" Bücher alle sind, wurde durchaus kontrovers diskutiert, und da der Hebräerbrief zwar zur Sammlung der Paulusbriefe gehörte (die es wohl schon vor Markion gab), aber offensichtlich nicht von Paulus geschrieben ist, war der etwas später auch umstritten. Die Diskussion schlief dann Ende des 4.Jh. ein, weil sich praktisch alle einig waren.

Welche Evangelien es, ihrer Meinung nach, wert sind hinein zu kommen und welche nicht.

Diejenigen, die aus dem 1.Jh. stammen. Also die, die in der Bibel stehen, was (wie gesagt) schon ca. 150 Jahre vor Konstantin entschieden wurde.

Warum hat man aus Maria eine Prostituierte gemacht?

Vorurteile, nehme ich an. In meiner Kirche wird Maria aus Magdala nicht als Prostituierte bezeichnet. Obwohl ich jetzt nicht ausschließen kann, dass in einem Bibelkreis bei uns mal jemand so was sagt, nicht alle Gläubigen sind über alles gut informiert. Nur von der Kanzel wird so was bestimmt nicht gesagt.

Denn ein ungläubiger hat keinen Glauben und kann somit sich nicht heiliger als der Papst vorkommen.

Ich rede von Gläubigen in anderen Kirchen als der rkk. Und mein Satz war mehr auf die Formulierung "gläubiger als der Papst" bezogen.

Ob Leiter anderer Kirrchen als meiner (sei es der Papst der rkk, der Papst der Kopten, der Erzbischof von Canterbury, der Metropolit von Moskau, der Ratsvorsitzende der EKD oder sonst wer) nun heiliger oder weniger heiliger als unser Präses ist, weiß ich nicht, das muss Gott entscheiden.

Aber dass sich jemand für gläubiger hält als das Oberhaupt einer Kirche, deren Glauben er für fehlerhaft hält, ist doch normal, oder? Nicht dass das jeder Nichtkatholik tut, aber erstaunlich ist so was doch nicht.

In welchen der Gebote steht das? Woher will man bei Briefen wissen ob sie von seinem Geist inspiriert sind?

Wie kommst du auf "Gebot"? Ergibt doch keinen Sinn.

Das ist eine Glaubensfrage, über die mehrere Jahrhunderte diskutiert wurde, siehe oben. Und Christen fast jeder Konfession sind sich darin einig, nur einige orientalische Kirchen wie z.B. die, die die Peschitta benutzen, haben da eine andere (etwas) Meinung.

Aber ein paar Bibelstellen helfen vielleicht:

2.Pt 3,15 Begreift doch: Unser Herr zögert nur aus Geduld, damit ihr gerettet werdet! Genau das hat euch auch unser lieber Bruder Paulus geschrieben, dem Gott viel Weisheit gegeben hat. 16 Er sagt das in allen seinen Briefen, wenn er über dieses Thema schreibt. Es gibt in ihnen allerdings einige schwierige Stellen. Die werden von unverständigen Leuten missdeutet, die im Glauben nicht gefestigt sind. Aber so verfahren diese Leute ja auch mit den übrigen Heiligen Schriften. Sie verurteilen sich damit selbst zum Untergang.

Demnach sind die Paulusbriefe Heilige Schrift.

1.Tim 5,18 In den Heiligen Schriften heißt es: »Einem Rind, das zum Dreschen eingespannt wird, darfst du das Maul nicht zubinden.« Es heißt auch: »Wer arbeitet, hat ein Anrecht auf seinen Lohn.«

Das erste Zitat stammt aus dem AT, das zweite aus Lk 10,7. Demnach ist das Lukasevangelium Heilige Schrift.

Das ist Richtig, jedoch ist eine Steuer das eine und eine Spende das andere.

Wenn du gegen die Kirchensteuer bist, kannst du einer Kirche beitreten, die keine einzieht. Hab ich auch gemacht, wenn auch die Steuer nicht der wichtigste Grund für mich war, zu wechseln.

Historisch ist die Kirchensteuer der Ausgleich für enteignete Grundstücke, deren Einnahmen damit nicht mehr der Kirche zuflossen.

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helmutwk 04.02.2015, 13:58
@PlueschTiger

Fortsetzung

Ich hatte nicht mehr genug Zeichen übrig, also:

Früher waren Kirchen zudem 24 Stunden am Tag offen, für gläubige. Heute kommt man nur zu den Öffnungszeiten rein, oder beim Gottesdienst.

Das hängt damit zusammen, dass Kirchen ausgeraubt oder von "Vandalen" beschädigt wurden. Weshalb in vielen Städten Leute nur noch unter "Aufsicht" rein dürfen. Wenn niemand da ist, der aufpassen kann, bleibt die Kirche zu.

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PlueschTiger 05.02.2015, 11:13
@helmutwk
Nun, aber wie willst du das trennen?

Schwer zu sagen, aber ich versuche es. Die Religion (egal welche) ist Rein, ist Gott? Die Kirche und der Vatikan dagegen sind von uns geschaffen worden und wie die Kirche selbst behauptet ist der Mensch nicht frei von Einflüsterungen des Teufels. Und die Vergangenheit und Gegenwart haben leider zu Oft gezeigt das die Kirche zu Oft die Regeln Gottes gebrochen haben und Menschen aus Habgier und angeblichen Religiösen Gründen getötet haben (Hexen, Religionskriege). Ich sage es mal so, Gott und Jesus sind Opfer ihrer eigenen Gläubigen geworden, genauso wie Mohamet und Allah. Wie du selbst sagtest, wurde Maria wohl aus Vorurteilen zur Prostituierte gemacht, was zeigt das der Mensch nicht unfehlbar ist.

nun heiliger oder weniger heiliger als unser Präses ist, weiß ich nicht, das muss Gott entscheiden. ...

Für mich ist das Heilig Sprechen von Gläubigen wie Bischöfen oder Päpsten irgendwie Anmaßung. Wie du sagst das muss Gott entscheiden, den auch der Papst ist nur ein Mensch und nicht Gott. Und Menschen machen Fehler oder können Korrumpiert werden, auch der Gläubigste ist davor nicht geschützt.

Aber dass sich jemand für gläubiger hält als das Oberhaupt einer Kirche, deren Glauben er für fehlerhaft hält, ist doch normal, oder?

Wenn man es nicht nur auf glauben bezieht, ja.

Was für mich die Kirche zu nichts anderem macht als ein Unternehmen, ist die Tatsache das sie über die Jahrhunderte, rigoros, gegen Anhänger vorgegangen ist die sie wieder zu dem Machen wollten was sie zu Zeiten Jesu war. Eine Religion der Menschen, der Armen, der Nächstenliebe und Gleichberechtigung von Mann und Frau und Tier. denn wir sind alle Gottes Geschöpfe.

Das hängt damit zusammen, dass Kirchen ausgeraubt oder von "Vandalen" beschädigt wurden.

Das verstehe ich ja, aber jeder Gläubige würde doch auch bereit sein seine Kirche zu bewachen oder nicht? Mann müsste halt nur Gläubige finden und abstellen die dazu bereit sind.

Wie kommst du auf "Gebot"? Ergibt doch keinen Sinn.

Es gibt kein gebot was sagt. Alles was Menschen oder gläubige sagen ist wahr. Daher muss man auch damit rechnen das Dinge die in Briefen stehen auch verfälscht sind oder Gelogen und sei es nur aus Vorurteilen, wie du es sagtest. gerade die Geschichte hat gezeigt das auch Priester und Kirchen angehörige es trotz verbot (10 Gebote) Lügen und vertuschen (Kindesmissbräuche, etc.).

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helmutwk 06.02.2015, 20:32
@PlueschTiger
Die Religion (egal welche) ist Rein, ist Gott?

Nicht egal welche. Ob das Ziel darin bestehen sollte, sich im Nirwana aufzulösen, oder ob wir unsere "Seele" für die Ewigkeit retten sollen, ist nicht egal.

Die Kirche und der Vatikan dagegen sind von uns geschaffen worden

Der Vatikan ist bestimmt nicht von "uns" geschaffen worden. Ich war nie katholisch.

Gott und Jesus sind Opfer ihrer eigenen Gläubigen geworden

Es hat aber immer auch wajhre Gläubige gegeben, die anders waren. Die sind auch von Inquisition & Co. verfolgt worden.

Über die Fehler der katholischen Kirche müssen wir uns nicht weiter austauschen. Wende dich doch lieber einer Kirche zu, die sich aufrichtig bemüht, nach der Bibel zu leben.

Es gibt kein gebot was sagt. Alles was Menschen oder gläubige sagen ist wahr.

Nö natürlich nicht.

Aber die Bibel ist für uns die verlässliche Grundlage für Glauben und Leben.

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Christentum beitreten?

Das Christentum ist kein Klub, dem du beitreten könntest. Beitreten kannst du nur einer Kirche. Es gibt viele Kirchen, z.T. hat das rein organisatorische Gründe (die hannoveranische "Landeskirche" ist genauso lutherisch wie die ev.-lutherische Kirche Bayerns), z.T. historische (bei Freien evangelischen Gemeinden und evangelisch-freikirchlichen Gemeinden sind inzwischen die Unterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden dieser "Bünde" größer als zwischen den beiden Organisatoren), aber natürlich gibt es auch Beispiele für deutliche Inhaltliche Unterschiede.

Die einen behaupten ich müsste mich taufen lassen und die anderen behaupten nur mein Glaube an Gotr alleine reicht aus um Christ zu sein.

Wenn es darum geht, ob du ein gerettetes Gotteskind bist, dann ist natürlich der Glaube ausschlaggebend. Aber nahezu alle Kirchen werden darauf bestehen, dass ihre Mitglieder auch getauft sind.

Am besten kommst du in Kontakt zu einer christlichen Gemeinde, schnupperst da rein, fragst nach Bibelgesprächskreisen oder "Glaubenskursen" (wenn es so was da nicht gibt, ist es wohl besser, woanders hinzugehen). Bei praktisch allen Kirchen kannst du als "Besucher" im Gottesdienst sitzen, die die Predigt anhören, und wenn ein Lied gesungen wird, dessen Inhalt du nicht selber für dich sagen kannst (z.B. "Ich liebe nur Jesus...") oder das Glaubensbekenntnis gesprochen wird, musst du nicht mitmachen.

Kirchen und Gemeinden sind unterschiedlich, also wenn du eine Enttäuschung erlebst, einfach woanders probieren.

Außerdem wäre ich sehe froh,wenn ihr mir Foren auflisten könntet,in dem alles rund um den Christentum geht

www.jesus.de Foren, Nachrichten aus "Kirche und Gesellschaft", ein paar verhältnismäßig "neutrale" (nicht konfessionsgebundene) Infos über den christlichen Glauben ...

helmutwk 03.02.2015, 12:03

Infos aus erster Hand findest du in der Bibel. Fang am besten da an:

http://www.bibelserver.de//text/GNB/Joh

Gut ist auch, das, was gesagt wird, an der Bibel zu prüfen. Als "Anfänger" kannst du natürlich nur erkennen, ob Stellen aus dem Zusammenhang gerissen werden. Wenn es um ein komplexes Thema geht, wo Stellen aus verschiedenen Teilen der Bibel alle mitbedacht werden müssen, kannst du durch eine einseitige Auswahl von Bibelstellen leicht "über den Tisch gezogen" werden. So was machen Zeugen Jehovas gern: beeindruckende Listen von Bibelstellen, die alle deren Standpunkt zu stützen scheinen, wenn es da nicht noch andere Stellen geben würde, die nicht aufgeführt werden ...

Wenn du Angst hast, in eine Sekte geraten zu sein, kannst du auch in einem christlichen Forum nachfragen.

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Liebe SophiaCarb,

mutige Entscheidung! Es gibt leider nicht ein "Christentum" sondern Katholiken, Protestanten, Freikirchen, Menoniten und tausend andere christliche Richtungen, z.B auch Zeugen Jehovas, für die du dich entscheiden kannst. am "klarsten" definiert sind da wirklich die Katholiken und die Protestanten. In deiner Stadt gibt es bestimmt verschiedene Kirchen, die dir gerne weiterhelfen, schau einfach überall mal vorbei, denn jede hat ihre eigene Auffassung vom "richtigen" christlichen Glauben.

Und ja, wenn du dich für eine Kirche entscheidest, musst du dich taufen lassen, nur wenn du für dich "allein glaubst" kommst du ohne aus. Beachte aber, dass die Taufe als Versprechen an Gott ein wichtiger Bestandteil aller christlichen Richtungen ist.

Viel Erfolg von einer ex-Katholikin, Lkramann

helmutwk 03.02.2015, 12:27
Katholiken, Protestanten, Freikirchen, Menoniten und tausend andere christliche Richtungen

"Freikirche" beschreibt einen Organisationsform (vereinfacht: völlig vom Staat getrennt), die inhaltlich unterschiedlich gefüllt werden kann,. Im weiteren Sinn ist die altkatholische Kirche auch eine Freikirche, aber natürlich, wie der Name sagt, katholisch.

Im engeren Sinn sind Freikirchen die, die nur Freiwillige aufnehmen, also z.B. keine Säuglinge taufen. Die sind fast alle protestantisch bzw. evangelisch (mir fällt keine Ausnahme ein).

Mennoniten sind eine Freikirche.

"Tausend Richtungen" stimmt nur, wenn jede Kirche auch als Richtung betrachtet wird. Wer meint, dass die Grünen in Berlin und die Grünen in Brandenburg zwei verschiedene politische Richtungen sind, mag auch von tausenden von Richtungen im Christentum sprechen. Sonst sollte besser mindestens eine Null gestrichen werden ;)

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Wenn ich den Großteil der Antworten hier lese, wird mir wirklich schlecht, sorry, dass ich so deutlich bin. Jemand hat den Wunsch CHRISTIN zu werden, finde ich super toll und gratuliere zu der Entscheidung, die offensichtlich gereift ist. Der Großteil der Antworten und Empfehlungen sind fragwürdig, da sie von scheinbar konservativen Strömungen geprägt sind. Wer mit Bibelzitaten "um sich wirft", wird niemanden bewegen können, sich zum Christentum zu bekennen. Das schreckt meiner Meinung nach eher ab. Hier geht es nicht darum, welche Konfession oder Kirche die beste ist, hier will sich jemand über das Christentum informieren. Bibellesen ohne Anleitung und Hintergrundinformation feinde ich schwierig. Auch gläubige Christen stoßen hier immer wieder an Grenzen und es gelingt ihnen nur über den Austausch und Gespräche, den Sinn FÜR SICH SELBST zu erkennen.
Jeder Glaubensweg ist individuell. Am Anfang tut man sich vielleicht leichter, sich an Personen und ihren Glaubenswegen zu orientieren. Interessante Biographien wie die von Edith Stein (Jüdin-Atheistin-Katholikin), Dietrich Bonnhöfer, die des Martin von Tours etc.

Geh zu einer Gemeinde, in der du jemand kennst, der aktiv ist. Sie oder er soll erzählen, was toll ist, Christ zu sein. Hier ein Link der kath. Kirche als einer der vielen Möglichkeiten, sich online zu informieren. Und nein, ich will niemanden missionieren, keine Angst. http://www.katechumenat.de/

Der Glaubensweg endet nicht mit dem Eintritt in eine Kirche oder mit der Taufe, hier beginnt er erst richtig. Du musst nicht alles wissen, bevor du dich zu Jesus Christus bekennen kannst. In Dir hat der Heilige Geist schon gewirkt, da bin ich mir sicher!

Dir alles Gute und Gottes Segen auf Deinem Weg!

Wir Menschen müssen uns durch den Glauben an das Evangelium Jesu Christi identifizieren, sonst nichts. Das setzt voraus, daß wir einsehen, Erlösung (Vergebung der Sünden) bitter nötig zu haben und unbedingt zu brauchen. Wer sich vor Gott nicht als Verlorener sieht, wird den Glauben meist immer versuchen zu politisieren und auszuhöhlen und als etwas sehen, was er nicht ist - zum Beispiel eine Religion! Gott ist nicht tolerant wenn es um die Wahrheit geht und die steht in Johannes 14,6: ''Jesus Christus spricht: ICH bin der Weg, die Wahrheit und das Leben niemand kommt zum Vater außer durch MICH!''

Hey ;) Voll cool dass du dich für den christlichen Glauben interessierst :D Christ zu werden ist in erster Linie eine Sache zwischen dir und Gott. Du musst ihn annehmen und ihn in dein Herz lassen. Dann bist du Christ. Das ist ganz einfach. Oder doch nicht ? Wenn du dir nicht sicher bist wie das gehen soll, dann schau doch mal in einer Gemeinde oder Kirche in deiner Umgebung vorbei und sprich mal mit dem Pastor oder Pfarrer. Die können dann mit dir beten und sich einfach mal mit dir unterhalten ;) Und keine Sorge man wird da auch zu nichts gezwungen was man nicht will oder nicht versteht. Trau dich ein Leben mit Jesus zu leben. Das ist die beste, wichtigste und wunderbarste Entscheidung die man treffen kann. Wenn du magst kannst du dir ja auch eine Bibel zulegen, darin kannst du viele coole Geschichten lesen, mehr über Jesus und ein Leben mit ihm erfahren und vieles mehr. Da die Sprache der Bibel manchmal ein bisschen unverständlich ist kannst du dir für den Anfang ja auch eine "Volxbibel" kaufen. Die ist speziell für Jugendliche gemacht ;) Ich wünsch dir alles alles Gute und viel Mut den Schritt zu machen mit Jesus zu gehen :D Es wird sich lohnen !!!! Lg Marylise

ich denke mal es gibt genügend Infos im Internet zum Thema Glauben und Christentum. Leih dir doch mal ne Bibel aus, um Hintergrundwissen zu bekommen.

Richtig ist, zu einer christlichen Religionsgemeinschaft tritt man bei durch die Taufe. Bevor du das tust, infomiere dich erst mal gründlich darüber. Es gibt auch in jeder Kirchengemeinschaft treffen, bei denen darüber geredet wird.

Offensichtlich hast du wirklich kaum Kenntnisse über die christliche Religion...

Ich rate dir deshalb, schreib mal dorthin http://www.gottkennen.de/gott-erleben/ich-habe-eine-frage/

Dort wird dir kompetent weitergeholfen. Auch die Seite an sich ist sicher sehr informativ für dich!

Schoggi1 02.02.2015, 16:45

Ich habe auch mal dort eine Frage gestellt, und das witzigste dabei war, dass sich dann herausstellte dass ich die Person kannte die mir geantwortet hat ;D lol

Das war aber auf der schweizer Seite...

Aber kann ich wirklich auch nur empfehlen! coole seite!

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Hallo,

ich freue mich über dein Interesse am christlichen Glauben. Dein Interresse, das du spürst, ist Gott, der dich zu sich ruft:

''Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.'' (Johannes 6,44)

Christ sein bedeutet Glauben in Gemeinschaft. Die Kirche, also die Gemeinschaft der Getauften, ist die Gemeinschaft, die Gott geschaffen hat. Durch die Taufe wirst du in diese Gemeinschaft aufgenommen.

''Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.'' (Markus 16,15-16)

Ich würde dir empfehlen, dich an eine Kirche zu wenden. Dort wird man dich sicherlich freudig aufnehmen.

Bei weiteren Fragen kannst du mich gerne anschreiben.

Laudetur Jesus Christus!

RKATHOLIK

Moin,

da bist du nicht allein. Als ich 16 war hatte ich mit Religion nichts am Hut und hatte ganz andere Sachen im Kopf.

  • Was stimmt denn nun? wie?

Durch das Sakrament der Taufe kommst du in den Kreis der Gläubigen. Die Taufe ist hier sinnbildlich eine Tür, die man durchschreitet. Das "allein aus Glaube" hast du wohl von einem evangelisch Geprägten aufgeschnappt. Google mal "die vier solas"

  • Lesen bildet!

Ich kann dir nur empfehlen zu lesen. Schnapp dir eine Bibelübersetzung und fange an. Das selbstständige Lesen schützt dich nämlich vor Leuten, die dir einen Bären aufbinden wollen.

  • Foren?

Klassische Foren halte ich persönlich für nicht zielführend. Jeder kann da sein Bockmist publizieren. Wenn du Fragen hast ist diese Seite meiner Meinung anders, weil durch die Kommentarfunktion mögliche Fehlantworten schneller durch übersichtliche Strukturierung als solche erkannt werden. Und im besten Fall explizite Fragen auch explizit beantwortet werden... Grade wenn es um Bibelstellen geht, sind hier einige sehr bewandert.

  • Was ist nun zu tun?

An deiner Stelle würde ich die Bibel lesen und mir dann überlegen, ob ich mich taufen lassen möchte. Dann solltest du dir mal überlegen welche Konfession für dich die richtige ist. Du kannst die unterschiedlichen Gemeinden dafür jederzeit besuchen, um zu gucken was zu dir passt und wohinter du stehen kannst. Das muss nicht von heute auf Morgen passieren. Das ist ein Prozess. Falls du Religionsunterricht hast, dann würde ich den Lehrer mit Fragen löchern.

Alles Gute auf deinem Weg.

earnest 02.02.2015, 14:57

Wenn das keine Fake-Frage war, finde ich dies eine be-denkenswerte und hilf-reiche Auskunft.

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helmutwk 03.02.2015, 12:06

Durch das Sakrament der Taufe kommst du in den Kreis der Gläubigen.

Erst mal in den Kreis der Kirchenmitglieder, wobei ja die meisten Kirchen ihre Taufen gegenseitig anerkennen. Nur ob alle Getauften auch wirklich glauben, darf bezweifelt werden.

Die Rolle von Glaube und Taufe wird z.B. in dieser Bibelstelle beschrieben:

Mk 16,16 Wer zum Glauben kommt und sich taufen lässt, wird gerettet. Wer nicht glaubt, den wird Gott verurteilen

Ohne Glauben nützt auch die beste Taufe nix.

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xschwedex 03.02.2015, 16:11
@helmutwk

Richtig... Glaube sehe ich als Voraussetzung, jedenfalls der Mündigen

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Der Glaube allein reicht aus, um Christ zu sein und errettet zu werden. Ein paar Bibelstellen dazu, die das verdeutlichen:

"Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben" Johannes 1,12

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes." 1. Johannes 5,13

"Wenn wir unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. " 1. Johannes 1,9

"Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn." 1. Korinther 1,9

"Ohne Glauben ist´s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt." Hebräer 11,6

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

Was du machen kannst, um den Glauben an den Gott zu stärken:

  • In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römerbrief.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Sehr interessant und empfehlenswert ist diese Seite: http://www.gottesbotschaft.de/?pg=3048
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei Sermon-online .de
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • Eine christliche Kirche/ Gemeinde besuchen, die eine bibeltreue (auf die Bibel ausgerichtete) Verkündigung hat und in der es dir gefällt und du dich wohlfühlst.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, ihn zu finden, sein Wort (die Bibel) zu verstehen und seinen Willen für dein Leben herauszufinden und zu leben.

Dann solltest Du Dich zuerst über die verschiedenen Auslegungen informieren. Hierzulande gibt es 2 große. Katholiken und Protestanten.

Du gehst doch noch zur Schule, oder? Dann spreche doch einfach mal mit dem Religionslehrer(n) deiner Schule darüber.

Was für eine Frage. - So wie du sie gestellt hast, könnte man meinen, du verwechselst den christlichen Glauben mit dem Beitritt zu einem Verein, mit dem man gleichzeitig Mitgliedschaft und Glauben erwerben kann. Das wäre jedoch eine große Täuschung.

Wenn dich der Inhalt der christlichen Religion interessiert, dann solltest du vielleicht ganz einfach mit dem Grundstein dieser Religion beginnen - der Bibel. Dort solltest du mit dem Lesen eines der 4 Evangelien - am besten dem Johannes-Evangelium beginnen. Parallel kannst du dann auch im Internet völlig unverbindlich die sonntäglichen Gottesdienste verfolgen - meiner Meinung nach am besten die der Arche, Hamburg - Sendezeit sonntags 10:00 Uhr unter Anixe. (www.arche-gemeinde.de) Ganz wichtig scheint mir allerdings auch, dass du dich im Gebet an Gott wendest, auch wenn du ihn noch nicht kennst - er kennt dich und ihn bittest dir durch seinen Heiligen Geist sein Wort aufzuschließen und dich auf deiner Suche nach der Wahrheit zu führen.

Des weiteren würde ich dann an deiner Stelle sonntags auch wechselweise deine örtlichen Kirchengemeinden aufsuchen, egal zunächst, ob evangelisch, katholisch oder freikirchlich. um so auch andere Christen kennen zu lernen. Wenn dann der "Funke" des Evangeliums irgendwann auf dich übergesprungen ist und das wird er bei ehrlicher Suche, dann solltest du dich fragen, in welcher der bisher erkundeten Gemeinschaften es dir am besten gefällt und, in welcher du glaubst die bibeltreuesten Predigten und Handlungsweisen der Gemeindemitglieder zu erleben. Dort bist du dann für deinen weiteren Weg gut aufgehoben. Ich wünsche dir bei deiner Suche viel Erfolg!

Wenn dir ein Wissen über diese Religion z.Z. wichtig ist, dann mußt du doch nicht gleich einer solchen beitreten. Infos über einen jeweils spezifischen Glauben bekommst du doch auch ohne Kirchenbeitritt en masse geliefert.

Du kannst zwar Mitglied in einer Kirche / Gemeinde werden, aber nicht 'dem Christentum beitreten'.

Wenn du dich erst einmal informieren willst, dann frage nach einer Gemeinde in deiner Gegend. Ich weiß nicht, woher du kommst, deshalb kann ich dir auch keine vermitteln. Als Forum kann ich dir das hier empfehlen:

http://www.jesus.de/

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