Chlorophylle a und b werden im Herbst doch abgebaut oder?

7 Antworten

Die gelb-rötliche und malerische Färbung, die vor dem endgültigen Absterben der Blätter entsteht und das eigenwillige Herbstflair ausmacht, begründet sich in dem chemischen Abbau des grünen Farbstoffes Chlorophyll. Dieser dient der Fotosynthese, d.h. er wandelt die Energie des Sonnenlichtes und Luft und Wasser in Zucker um. Nebenbei produziert der Baum bei der Fotosynthese den für Menschen lebensnotwendigen Sauerstoff. Vom Zucker ernährt sich der Baum oder der Busch. Da die Natur stets bestrebt ist, sparsam mit Rohstoffen, Substanzen und nützlichen Dingen umzugehen, wird das Chlorophyll im Herbst – bevor die Blätter mit dem wichtigen grünen Farbstoff abgeworfen und damit verloren wären –ins Holz des Baumes eingelagert, um es im Frühjahr erneut zu verwenden. Das Grün wird also aus den Blättern in die Äste und den Stamm gezogen. Oftmals kann man deshalb an Blättern auch eine Teilfärbung beobachten. Im Inneren sind noch Teile des Grünes vorhanden, während die Astnahen Stellen bereits rötlich-gelb sind.

Ausführlich zum nachlesen unter: http://baeume-hecken-straeucher.suite101.de/article.cfm/wichtigefaktenueberdenherbst

Die Pflanze baut Chlorophyll ab, bevor sie die nichtfrostfesten Blätter abwirft und damit rettet sich den lebenswichtigen Stickstoff für´s nächste Jahr, in dem dieser im Stamm gespeichert wird, um dann schneller die Fotosynthese beginnen zu können! ;-)

Kurz, knackig und vor allem: korrekt! DH.

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