Christentum - wie geht Beten richtig?

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13 Antworten

Es ist gut und richtig, dass du dir darüber Gedanken machst. Gewiss, dass du Gott für erwiesene Wohltaten dankst, sollte auch selbstverständlich sein.

Über das "richtige Beten" hat in der Bibel der Evangelist Matthäus geschrieben (Kapitel 6 Vers 5-15):

"5 Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, die da gerne stehen und beten in den Schulen und an den Ecken auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin.

6 Wenn aber du betest, so gehe in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich.

7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viel Worte machen.

8 Darum sollt ihr euch ihnen nicht gleichstellen. Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet.

9 Darum sollt ihr also beten:

Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. 11 Unser täglich Brot gib uns heute. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben. 13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

14 Denn so ihr den Menschen ihre Fehler vergebet, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.

15 Wo ihr aber den Menschen ihre Fehler nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Fehler auch nicht vergeben."

MfG

Arnold

DANKE danke danke für deine antwort man sieht das du dir viel mühe gegeben hast! Denkst du gott kann mir verzeihen das ich oft nur in notsituationen bete? ich versuche schon mich zu bessern und gebe mir mühe nur ich habe bis jetzt so ziemlich jede regel gebrochen :( und ich bitte gott so oft um etwas denkst du er kann mir verzeihen? ich fühle mich gerade echt schlecht und ich mache das ab jetzt nicht mehr aber denkst du er verzeiht mir? :(

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da habe ich noch etwas: "bittet so wird euch gegeben..." wieder spricht sich das irgendwie oder ist das auf etwas anderes bezogen?

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@JoanaBanana1234

Hallo Joana, Gott ist ein gütiger Gott, und wenn du um gute Dinge gebeten hast, so wird Er dir deswegen nicht böse sein! Selbst wenn du Seine Geduld mit vielen Bitten strapaziert hast, und sogar wenn du gesündigt hast, wird Er dir verzeihen. Denn du bereust es ja, und Gott ist ein reuiger Sünder lieber als 1000 Gerechte.

Wie man als Christ beten soll, hast du verstanden. Das bedeutet nicht, dass du nicht auch die eine oder andere Bitte nach dem Vater Unser äußern darfst - in Gottesdiensten ist das durchaus üblich - oder beim Gebet des Vater Unser an bestimmte Dinge denken darfst, die du dir wünscht. Du darfst das, aber du brauchst es nicht unbedingt, denn: "Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet."

Liebe Grüße :-) Arnold

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Hallo JoanaBanana1234,

beten ist eigentlich gar nicht so schwierig, denn einfach gesagt ist es eine Zwiesprache mit Gott. Natürlich sprechen wir zu Gott nicht wie zu einem Kumpel, da wir uns seiner Größe und Erhabenheit bewusst sind. Daher sollten unsere Gebet immer von Ehrfurcht und Respekt zeugen.

Die Bibel enthält einige Hinweise zum Thema Gebet, doch feste Regeln gibt es dafür nicht. Wenn unsere Gebete Gott gefallen sollen, dann wären auswendig aufgesagte Gebete eindeutig nicht das Richtige. Jesus sagte in der Bergpredigt einmal folgendes dazu: "Wenn ihr aber betet, sagt nicht immer und immer wieder dasselbe wie die Leute von den Nationen, denn sie meinen, dass sie erhört werden, weil sie viele Worte machen" (Matthäus 6:7).

Gebete sollten also immer etwas ganz Persönliches sein und aus dem Herzen kommen. Der berühmte König David schrieb einmal in einem seiner zahlreichen Psalmen: "Vertraut auf ihn zu allen Zeiten.Vor ihm schüttet euer Herz aus" (Psalm 62:8). Wenn man jemandem sein Herz ausschüttet, dann muss man nicht nach Worten ringen oder macht sich Gedanken um exakte Formulierungen. Deswegen kommt es auch beim Beten nicht darauf an, in welche Worte wir die Gedanken, die wir an Gott richten, verpacken.

In der Bibel sind viele Gebet aufgezeichnet worden, die jedoch nicht dazu dienen sollten sie auswendig zu lernen. Auch das "Vaterunser" ist nicht dazu gedacht, immer wieder aufgesagt zu werden. Es ist lediglich als eine Art Muster gedacht, das zeigt, auf was es in unseren Gebeten ankommen sollte. Das "Vaterunser" lässt z.B. deutlich werden, dass nicht persönliche Bitten im Vordergrund stehen sollten. Die ersten drei Bitten betreffen nämlich nicht unsere, sondern Gottes Interessen. Daran sollten wir denken, wenn wir unsere Bitten an Gott richten.

Die Bibel zeigt auch, dass unsere Gebete, außer aus Bitten an Gott, auch Lobpreis und Dank mit einschließen sollten. So steht in den Psalmen: "Kommt in seine Tore mit Danksagung, in seine Vorhöfe mit Lobpreis. Dankt ihm, segnet seinen Namen" (Psalm 100:4) oder: "Auch legte er ein neues Lied in meinen Mund, Lobpreis für unseren Gott (Psalm 40:3).

Es gibt also viele Möglichkeiten unsere Gebete so zu gestalten, dass sie für Gott annehmbar sind. Auch fand ich den Tipp sehr hilfreich, dass man sich vor einem Gebet Gedanken machen soll. Sonst kann es leicht passieren, dass man recht inhaltslose Gebete spricht oder oft das Gleiche sagt.

Über das Beten gibt es sicher noch vieles zu sagen, doch wenn Du diese grundsätzlichen Dinge beachtest, wird es Dir künftig sicher leichter fallen, Dich im Gebet an Gott zu wenden.

LG Philipp

Nein, es gibt keine Regeln für das Beten!

Du machst schon alles richtig mit deiner Art zu beten und insbesondere die evangelisch/protestantische Sicht der christlichen Religion beinhaltet doch den mündigen Menschen der direkt mit Gott (durch das Gebet) kommunizieren kann.

Du benötigst für deine Kommunikation mit Gott weder Regeln noch Bodenpersonal (Priester etc.) du kannst direkt beten......

aber man soll doch irgendwie immer vor dem essen beten oder sonntag in die kirche gehen und ich fühle mich oft so unglaublich schuldig wenn ich nicht in die kirche gehe weil es sich um echt echt echt große sachen handelt die gott mir erfüllt hat und ich fühle mich schlecht weil alle es mir ausreden wollen und sagen es würde ihn nicht geben und es ist sogar für mich (die beweise hat) unglaublich zu glauben das gott alles hier geschaffen hat :(

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@JoanaBanana1234

Ich bin nicht gläubig, aber ich kann/werde nicht glauben das dir dein Gott böse ist wenn du ihn nicht in der Kirche verehrst und anpreist sondern nur in deinem Herzen, denn dort ist er.

Dein Gott wird dich sehen wie du bist und wird dich danach bewerten, nicht nach den Regeln die andere fürt dich und dein Leben mit Gott aufstellen. Bisher scheint er ja mit dir sehr zufrieden zu sein..........

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Christus hat mit dem „Vater unser“ gelehrt, uns an unseren Vater im Himmel zu wenden. So möchte ich dir raten, auch dein Gebet so zu beginnen:

„Vater unser“ oder „Unser Vater im Himmel“ oder „Lieber Vater im Himmel!“

Dann kannst du mit deinen eigenen Worten vor allem immer wieder deine Dankbarkeit ausdrücken für alles, was Er dir gegeben hat und für all die Hilfe, die du durch Ihn erfahren hast.

Danach kannst du Ihn ruhig um alles bitten, was dir auf dem Herzen liegt, ob um geistigen Beistand oder die Gesundheit betreffende Hilfe.

Sprich mit deinem himmlischen Vater wie mit einer vertrauten Person und schütte Ihm dein Herz aus. Frag Ihn am besten auch, was du tun solltest und welches für dich der richtige Weg ist, so christlich zu werden, wie du es dir wünschst.

Am Ende kannst du mit den Worten schließen „ Im Namen Jesu Christi, Amen“, denn Jesus selbst hat uns gelehrt: „Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben“ (Johannes 16:23).

Ich kann dir versichern, dass ein Gebet dieser Art sehr wirksam ist und unser Vater im Himmel wirklich darauf antwortet! Du kannst es ja versuchen!

Zum Schluss möchte ich dir aber noch ans Herz legen, dir so schnell wie möglich eine Bibel zu besorgen und auch fleißig darin zu lesen, vor allem die Worte Jesu Christi im Neuen Testament. Alles Gute!

Das Vater-unser ist ein Mustergebet. Dahingehend ist es eine gute Vorlage. Zudem gibt die umgebende Textstelle an, wie man beten sollte, damit das Gebet auch seinen Sinn erfüllen kann. Darüber hinaus wird es je nach christlicher Glaubensrichtung oder auch darüber hinaus in weiteren Glaubensrichtungen unterschiedlich ausgelegt, wie man beten soll(te).

In der Bibel steht, dass man wenn man Hilfe benötigt, oder nach einer Antwort sucht, dem entsprechend darum beten kann, allerdings auch mit dem Glauben, entsprechend zu erhalten und der Bedingung, nicht daran zu zweifeln. Zudem sollte man im Einklang mit der Nächstenliebe und Entscheidungsfreiheit beten, insbesondere was die Wertschätzung der Entscheidungsfreiheit Anderer betrifft. Zudem steht in der Bibel, dass man zum Vater beten soll, aber spätestens da unterscheiden sich die verschiedenen Kirchenlehren. Und nicht zuletzt wird in einigen christlichen Glaubensrichtungen die Ansicht vertreten, dass man nicht vorgefasste Gebetstexte wie in einer Art Lippenbekenntnis nachplappern soll, sondern mit eigenen Worten beten soll. Zudem kann es auch nicht schaden, für das Gute zu danken, was einem begegnet.   

Die evangelischen Kirchen beten ja so, daß sie während des Gottesdienstes dem Pfarrer lauschen und nur beten, wenn er sie auffordert. Das Vaterunser wird dann gemeinsam gebetet und ab und zu das Glaubenbekenntnis gemeinsam gesagt. Ich war anfangs der Meinung, ich muß das auswendig lernen, aber der Pfarrer sagte mir, es gibt viele verschiedene, immer wieder werden neue geschrieben.

Die letzten sechs Monate war ich in einer Freikirche und fand deren Form des betens schön. Das habe ich für mich entdeckt. Ich zünde Kerzen an, beginne mit einem christlichen Lied. Dann laufe ich durchs Zimmer und bete so lange, bis ich das Gefühl habe ich bin alles bei Gott losgeworden. Sie sagen, man soll sich ausbeten. Gott hört geduldig zu. Aber ich gehe nicht mehr in diese Kirche, weil sie mir zu krass sind. Sieben mal die Woche gemeinsam beten brauche ich nicht.

Jeder sollte da seinen eigenen Weg finden.

Ein Prediger sagte mal: man kann auch mal ganz lang beten. Gott hört uns wirklich zu. Und ich habe auch gemerkt, meine Gebete werden erhört. Sag ihm ruhig wie es Dir geht und was Dir wichtig ist. Das Du dankbar bist für bestimmte Dinge. Bete so oft wie Du möchtest. Wenn die evangelische Kirche für Dich die richtige ist, schön. Ich bin auch evangelisch.

Mir ist aufgefallen wie unterschiedlich die Pfarrer da sind. Ich bin mit einem Pfarrer gut befreundet und liebe es mich mit ihm über die Bibel auszutauschen. Es steht so viel Wahres drin. Nur die 10 Gebote kennen heißt für mich nicht die Bibel zu kennen. Nimm Dir Zeit für die Bibel, lese sie in Ruhe. Und Du wirst viel entdecken, was Dir gefällt.

Wenn man dann im Glauben fest ist kommt eine innere Ruhe.

Mir fällt oft auf, daß viele Leute verzweifelt nach dem Sinn des Lebens suchen. Die meisten Menschen haben Dinge erlebt, die sie nur schwer verkraften. Menschliche Enttäuschungen. Besonders "naive" Menschen sagen: Therapeuten brauchen selbst Hilfe. Die Kirche ist langweilig, ich schlafe da ein. Aber das stimmt nicht.

Die Pfarrer dürfen ihre Kirche und ihre Gottesdienste selber gestalten. Es lohnt sich mehrere Kirchen und Gottesdienste zu besuchen. Ich bin in einer Kirche, die locker ist und vorbildlich. Fröhliche Musik, tolle Predigten. Ein Pfarrer, der selber ein Vorbild ist.

Find Deinen eigenen Weg. Es ist unwichtig wie oft man betet. Bete so oft wie Du das Verlangen danach hast. Beachte die 10 Gebote. Und sprich ruhig mit anderen Christen.

Beten ist wichtig und positiv. Es ist sozusagen das Handwerkszeug eines Christen was wir nicht vernachläsigen sollten. Aber es ist wie mit allem, immer eine Einstellungssache. Das heißt, daß wir unsere Beweggründe und Motivation überprüfen müssen. Das Beten ansich hat keinen Wert, denn es ist eine Handlung, die man auch ohne Glauben und Einstellung praktizieren kann. Auch Moslems, Buddhisten und Hinduisten beten und versprechen sich etwas davon. Aber wir Christen dürfen es, weil Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Johannes 14,6). Unsere Gebete sind in der Vollmacht Christi und der Wahrheit und seiner Gerechtigkeit. Ohne IHN wären es nur Luftblasen, die bis zur Zimmerdecke reichen und dann zerplatzen. Entscheidend bei unseren Gebeten ist immer der Wille Gottes - darum beten wir ja auch: ''Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden''... ! Es ist schon viele Überlegungen wert, daß einerseits Gott alles weiß was wir brauchen und erbeten wollen, und wir dennoch darum beten sollen und dürfen. Ich denke beten tut unserer Seele gut und ist nicht nur Ausdruck unseres Mangels und Verlustes den wir zu beheben versuchen, sondern eine Tat der Beziehung und ein Ausdruck der Nähe zu Gott die wir suchen dürfen.

Der Spruch: ''Not lehrt beten!'' hat seine absolute Richtigkeit. Die Bibel geht sogar noch weiter und fordert uns auf, daß wir uns einander öffnen sollen um konkret uns unsere Sünden zu bekennen Warum? Es ist denkbar logisch. Wenn ich nicht weiß was passiert ist und welchen Namen das Problem hat, kann ich auch nicht in rechter Weise beten. Ein Gebet ''aus Verdacht'' oder Unwissenheit heraus kann irgendwie nicht Gottes Wille sein. Gott ist nicht oberflächlich und wir sollen es auch nicht sein. Gebete die für alles und jeden und für niemanden gelten machen keinen Sinn. Es sind fromme Floskeln. Sicherlich kostet es Überwindung anderen Mitchristen meine Verfehlungen mitzuteilen, aber wenn es so einfach wäre ''ernstlich'' zu beten, würde die Schrift das nicht extra so betonen (Jakobus 5,16). Jemand, der nicht ernstlich betet, ist eher ein Heuchler als ein Beter nach Gottes Willen. Wir dürfen uns das Gebet etwas kosten lassen (z.B. wie David in Psalm 35,13).

Man kann nur etwas erhalten, wenn man darum bittet und eine Tür kann nur geöffnet werden, wenn man vorher anklopft. Und man kann nur etwas finden, wenn man danach sucht (Matthäus 7,7). Wenn wir als Menschen keine Probleme hätten oder immer in der Lage wären alles selbst irgendwie ''in Ordnung'' zu bringen, so wäre die Aufforderung füreinander zu beten als Christen überflüssig und ohne Nutzen. Aber so ist es nicht. Manche Christen haben es fast schon verlernt um etwas konkret zu bitten! Man argumentiert vielleicht damit, daß Gott sowieso alles weiß und sieht. Das stimmt, aber daraus zu schlußfolgern es wäre nun überflüssig Gott mit meinem Anliegen zu belangen ist total falsch. Wir haben oft nichts, weil wir nicht ernstlich und aufrichtig darum bitten oder weil wir es in übler Absicht tun (Jakobus 4,2-3).

Voraussetzung für ein ''ernstliches Gebet'' ist auch, daß ich meine Glaubensgeschwister ernst nehme wenn sie sich mir öffnen und ich soll mich nicht über sie erheben. Den Demütigen schenkt Gott Gnade und den Hochmütigen widersteht er (Sprüche 3,34). Man kann sicherlich auch für sich selbst ernstlich beten und es ist nicht unbedingt egoistisch das zu tun. Dennoch dürfen wir die biblischen Verheißungen ernst nehmen die auf gemeinsames Gebet hinweisen (Apostelgeschichte 1,14, 1. Petrus 3,7). Beten ist keine fromme Beschäftigungstherapie sondern hat ein konkretes Ziel und die Kraft der Hoffnung in sich. Warum? Weil Gott Gebete erhört (Psalm 65,2). Und selbst wenn wir manchmal nicht wissen was wir beten sollen, vertritt uns der Heilige Geist vor Gott und wird vor dem Allerheiligsten für uns konkret (Römer 8,26). Das Gebet dient der Kommunikation mit Gott. Ein wunderbares Privileg welches sich gewiß nicht in Bitten und Fürbitten erschöpft, sondern im Lob Gottes und der Danksagung weitere Möglichkeiten bietet - ganz konkret!

"Richtig" und "Falsch"  - Evangelisch gibt es nicht!! Das ist meine Meinung. Das Wichtigste, um Deinen Glauben wirkungsvoll und auch für Dich prägend leben zu lernen, ist meines Erachtens : Schließe Dich einer Gemeinde an. Glaube kann nur durch Gemeinschaft leben.

Besuche zu Gottesdienstveranstaltungen einfach mal verschiedene Gemeinden, so dass Du herausfinden kannst, welche der Einzelnen für Dich am Ansprechendsten wäre. 

Als Nächstes würde ich mir auf JEDEN FALL mal eine Bibel zulegen.

An einem Satz, den Du schriebst, stoße ich mich jedoch sehr...

"... und ich bin jetzt (so ziemlich) normal"....

Soll das heißen, dass wenn Du eine Behinderung hast, du nicht "normal" bist?  Überdenke diesen Satz bitte noch mal. 

Ich wünsche Dir ganz herzlich, Du mögest rasch eine Gemeinde finden, die Deinen Glaubensvorstellungen entspricht.

Gottes guter Segen sei mit Dir!

1.du kannst beten wie du willst

z.B. laut leise oder auch nur für dich selbst

2.du darfst beten wann du willst

du darst arbents aber du darst auch auf der arbeit oder während einer arbeit

das heist also dass du immer und überall beten kannst

3.du kannst beten was du willst

z.B. für den nächten tag für kranke oder alte menschen für Prüfungen oder wenn du selber in schwierigen Situationen  bist

dabei darfst du nicht vergessen zu danken wenn Gott dir etwas geschenkt hat oder dich an diesem tag beschützt hat oder auch jemanden geheilt hast und so weiter

"Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit." 1. Johannes 1,9

Das sollte unser 1. Gebet sein: Sündenbekenntnis

Erst dann haben wir Zugang zum Vaterherzen Gottes.

LG

Im Christentum ist "beten" gleichbedeutend mit "reden mit Gott".

"Richtig beten" heißt demnach, mit eigenen Worten vertrauensvoll Gott alles zu erzählen, was mich beschäftigt und bewegt. Das geht zu jeder Zeit und an jedem Ort (immer wenn dir etwas einfällt). Das beinhaltet danken und bitten, jubeln und klagen.

So richtig evangelisch bist du, wenn du dich am Evangelium (="die frohe Botschaft") orientierst. dazu solltest du das neue Testament gelesen haben, denn nur dann kennst du den Inhalt und den Wortlaut der "frohen Botschaft".

Also kaufe dir eine Bibel und lies darin. Ersatzweise geht das auch im Internet, z.B. hier:

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Johannes1

das beten sollte so weit als möglich von ich bitte ..... zu dein wille geschehe werden. also das leben in gottes Hände zu legen und tief und fest auf ihn vertrauen.

Hallo JoanaBanana1234,
einige  Arten, Inhalte  des Gebets, so wie sie die Bibel  nennt  habe ich Dir herausgesucht und aufgeschrieben: 

Eph 6,18 Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen

Wir können zu jeder Zeit mit unseren Gebeten zu unserem Vater im Himmel kommen. Flehen ist ein intensives Beten,  mit viel Gefühl. Wir dürfen nie vergessen, auch für andere zu beten, besonders für  unsere Glaubensbrüder

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Phil 4,6 Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden;

Mit allem, was uns bewegt sind wir bei Gott willkommen. Wenn wir aber bitten, solten wir auch "Danke" sagen.

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1Tim 2,1 Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen,

Zu   "Flehen, Gebetennn, Fürbitten, Danksagungen" kommt noch Lobpreisen als Inhalt eines Gebets hinzu.

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Hebr 5,7 Der hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod retten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen erhört 

Jesus betete gsnz intensiv zu seinem  Vater und wurde erhört wegen seiner Gottesfurcht und Gottergebenheit erhört.
Grüße, kdd

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