Chip – Motortuning ja oder nein?

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6 Antworten

Von diesen Boxen halte ich persönlich nichts, ich hatte schon zwei getestet (in verschiedenen Fahrzeugen). Die machen nichts anderes, als dem Motorsteuergerät einen falschen Wert zu liefern, worauf der Einsprutzdruck erhöht wird. Wenn der Einsprtzstrahl auf den Kolbenboden trifft, dann kann das Einbrennungen bringen. Ein vernünftiges Tuning geht über ein anderen Motorkennfeld, das geht mit solchen boxen nicht, dazu müßte man einen anderen Chip ins Steuergerät setzen oder eine andere Motorsteuersoftware per OBD aufspielen. Ich habe auch einen Geländewagen mit 2,5l Common Rail Motor. Bei mir wurde eine andere Software per OBD ausgespielt, dabei wurden dann an mehrenen Parametern gedreht, Einspritzdruck und einspritzdaer, sowie Ladedruck. Ich war danach auf einem Leistungsprüfstand und an der angegebenen Leistung fehlten gerade mal 2 PS. Ich habe jetzt kein merkliches Turboloch mehr und der Wagen zieht viel elastischer durch, ich kann auch mit großem Wohnwagen bei 80 im 5. Gang beschleunigen, das Teil geht vom Drehmoment wie Sau. Ich habe das jetzt seit 65tkm drin (110 tkm gesamt). Der Verbrauch ist geringfügig heruntergegangen, das hängt baer trotzdem noch von der Fahrweise und der Verwendung ab. Auf jeden Fall solltest du Dch mit dem Thema 2-Takt Öl in Diesel mal auseinander setzen, dadurch schmierst Du die empfindlichen Teile wie Einspritzinjektoren und Hochdruckpumpe. Wenn Du mehr dazu wissen willst, schreib mich an.

Ich persönlich habe noch keine dieser Chips bzw Boxen genutzt aber Freunde die es genutzt haben finden dass es sich lohnt. Zum einen wegen dem niedrigeren Spritverbrauch wonach du gefragt hast zum anderen aber auch dass die Beschleunigung noch besser ist. Sollte man sich für das Chiptunung entscheiden, sollte man darauf achten dass der Motor nicht älter als 7 Jahre ist da die Motorlaufdauer durch falsches Chiptuning erheblich verringert wird und sich das dann nicht rentiert. Ebenso ist darauf zu achten, dass man nicht zu viel PS mehr dabei herausholt weil diese dann nicht den Motor in seiner maximalen Leistung ausreizen sondern überreizen und er zu schnell kaputt geht. Als letzten Punkt möchte ich noch ansprechen, dass man Chips nutzen sollte auf die es Garantie gibt. Bei Motorschäden die durch das Tuning entstehen ist man dann abgesichert. Ich persönlich bin aber allgemein dazu geneigt das Chiptuning auf Grund der Erfahrungen meiner Freunde zu empfehlen. In meinen Motor werde ich es aber nicht einbauen da mir 200 PS reichen und der Motor meines lieben Alfas bald 11 Jahre alt ist.

Ich hoffe meine Antwort kann Interessierten weiterhelfen


Mit lieben Grüßen

daisuke7865

Die Angaben stimmen meist von den tuningherstellern was den Chip angeht so hab ich bei meinem BMW 525 d e60 von 170ps auf 220ps und von ca. 8l verbrauch auf nur noch 6,8l aber wenn du an eine seriöse Firma gerätst sagen sie diemr normal gleich das dass nur mit Fahrzeugen unter 100tkm gemacht werden sollte. Alle Motoren die da drüber liegen sind sehr anfällig für Schäden insbesondere bei tdi Motoren der turbolader. Und ein chiptuning sollte nicht 50-300€ kosten weil dann ist es keine seriöse firma rechne eher mit 500-800€ weil dann wird eine verbesserte Software aufgespielt und zuvor ein Backup von der alten gemacht. Also wenn was ist kannste hinrennen und er spielt wieder deine originale auf. Grüße Matze

Mir würde die völlig entfallende Herstellergarantie Sorgen machen.

Ich sehe, dass der Chipanbieter eine Motorgarantie gibt - der ich intuitiv nicht ganz über den Weg traue, außerdem gilt sie ja nicht für die Teile, die weiter "hinten" am Antriebsstrang sind und von denen der Autohersteller behaupten kann, dass sie infolge der veränderten Motorcharakteristik zerlegt worden seien.

Die , meiner Meinung nach, bessere Alternative ist die sogenannte Motoroptimierung. Bringt in der Regel bessere Werte insgesammt und ist auch billiger. Hier braucht man keinen "Chip", sondern es wird nur eine "Feinabstimmung" aller Parameter per Software auf das Steuergerät aufgespielt.

Machen bei uns im Betrieb alle Mechaniker. Je nach Motor bringt das ca. 10-15% mehr Leistung , bessere Elastizität bei gleichbleibenden oder sogar weniger Verbrauch.

Die Lebensdauer leidet nicht darunter, sondern erhöht sich sogar. Der Grund ist relativ einfach......durch diesen Eingriff wird nur die optimale Leistung , die von Grund auf im Motor steckt , aktiviert.

Motore werden in der Regel vom Werk aus leistungsmäßig etwas "zurückgeschraubt...der Grund hierfür liegt daran, das der Motor für verschiedene Einsatzbediengungen vorgesehen ist und dabei ein gewisser Komromis eingegangen werden muß. Und dieser Kompromis wird eben durch diese Optimierung gezielt umgangen.

Ja man kann damit wirklich sparen. Allerdings sollte man berücksichtigen das sich die Lebensdauer des Motors durch den evtl. erhöhten Einspritzdruck und die veränderten Zündpunkte verkürzen kann. Gerade wenn man gerne auch mal Vollgas gibt sind z.B. Zylinderschäden nicht auszuschließen.

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