China und Afrika

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4 Antworten

Hei moneyrules123, das ist ein vielschichtiges Thema: Auf der einen Seite Staaten mit Regierungen, die sozialistischen Träumen anhängen und damit China ideologisch nahesind und sich dem "Dollar-Imperialismus" widersetzen, - und auf der anderen Seite preisgünstige Investitionsangebote von China , das sich damit als Entwicklungspartner empfiehlt. Zum dritten: Die Chinesen drängen mit ihrer überbordenden Wirtschaft auf den Weltmarkt, und der ist im afrikanischen Raum noch am wenigsten erschlossen; das heißt: Da gibt´s noch ´was zu holen. Und so. Grüße!

moneyrules123 03.02.2015, 14:46

Bis jetzt die beste Antwort. Ich möchte alle Seiten kennen lernen. Das was die Medien sagen möchte ich nicht ohne weiteres hinnehmen, es gibt immer positive und negative Aspekte.

Könnte ich mich mit Ihnen näher unterhalten über das Thema?

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zehnvorzwei 05.02.2015, 14:42
@moneyrules123

hei moneyrules123, leider habe ich deinen Kommentar erst gerade eben gelesen, ´tschuldigung. Gern bin ich zur Unterhaltung bereit, doch denke, dass ich mein Pulver weitgehend verschossen habe, um noch tiefer ins Thema einsteigen zu können Es kommt also auf einen Versuch an, und zwar per du. Grüße!.

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Du weißt aber schon, daß Afrika ein Kontinent und kein Land/Staat ist? Wenn du der Schache genauer auf den Grund gehen willst, mußt du dich mit China und dem jeweiligen Land in Afrika befassen. Die chinesischen Interessen und Einflußwünsche sind so vielfältig wie die afrikanischen Länder.

China leistet keine Entwicklungshilfe. China kauft sich ein wo`s geht. China sorgt für Infrastruktur, baut Straßen, Häfen etc. wofür manche afrkanischen Länder kein Geld und kein Knowhow haben. Dafür bekommen sie Schürf- und sonstige Rechte. Z.B. Anbauflächen. Mit Entwicklungshilfe hat das nix zu tun.

dsufguewfg 03.02.2015, 14:19
Du weißt aber schon, daß Afrika ein Kontinent und kein Land/Staat ist?

Danke für die Aufklärung.

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Bitterkraut 03.02.2015, 15:52
@moneyrules123

und wenn du Rechschreibpolizei spielen willst, solltest du erst mal aus dem Glashaus rauskommen.

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moneyrules123 03.02.2015, 14:42

Ein geben und nehmen. was soll daran schlecht sein? immerhin kurbelt so etwas die wirtschaft an, es werden grundlagen geschafft.

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Bitterkraut 03.02.2015, 15:50
@moneyrules123

Es ist kein Geben und Nehmen. die chinesichen Firmen schaffen z.B. keine Arbeitsplätze, weil sie ihre billigen Arbeiter mitbringen, die kurbeln keine Wirtschaft an. Es geht schon in in Richtung Einflußnahme und Ausbeutung von Ressourcen.

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Es sind keine diplomatischen Hintergreünde, vielmehr sind es ökonomische Hintergründe. China bietet offensichtlicvh bessere Handels, - und Investitionskonditionen, als dies die imperialistischen Staaten (USA, D, F, GB, Japan) vermögen. Diese sich selbst bezeichendenden "Wertestaaten" sind offensichtlich so sehr proftitorientiert, dass sie eben nicht attrativ genug für afrikanische Staaten sind !

Bitterkraut 03.02.2015, 22:44

China kauft sich überall ein, das ist ja gar nicht Imperialistisch, nein, das ist ganz lieb gemeint. Die wollen nur helfen...

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Saatgut 04.02.2015, 02:06
@Bitterkraut

Nein ist nicht imperialistisch, denn dazu müßte China sich massiv in die inneren Angelgenheiten seiner Handelspartner einmischen, was jedoch nicht der Fall ist.

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Diese Beziehung ist, soweit ich weiß, eine wirtschaftpolitische Beziehung mit diplomatischen Hintergründen.>

Etwas seltsame Formulierung! Besser, aber auch nicht viel richtiger, wäre es andersrum!

Aber welchen Vorteil hat Afrika? U. a. die:

billigere Preise für nicht unbedingt schlechteres Knowhow;

fleißige Arbeitsbienen, die kein 5-Sterne-Hotel oder ein Luxus-Klo zum Überleben brauchen, und deren Gewerkschaft bei einem 10-Std-Arbeitstag noch nicht nervös wird.

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