Chihuahua nicht an Leine. Was kann man machen?

12 Antworten

Chihuahua nicht an Leine. Was kann man machen?

  1. Mit den Haltern reden.
  2. Mir selbst Gedanken über mein eigenes Versagen machen und zuerst mich weiterbilden und dann meinen (unerzogenen!) Hund trainieren.

Natürlich ist das Reden mit den Nachbarn die erste Möglichkeit: Es ist ein Gebot der Fairness, dass man aufeinander Rücksicht nimmt.

Doch ist deine Lady ziemlich unerzogen, wenn sie sich derart benimmt. In einem gesunden Rudel ist es nicht ihr Job, sich um den kleinen Kläffer zu kümmern.

Und wie @Bernie74, @barbarinaholba, @Fuchssprung und @Naninja schon schrieben: Es ist DEIN JOB. Also übernimm ihn auch! Sonst muss deine Lady notgedrungen einspringen und dein Versagen auszubügeln versuchen.

Sie klefft natürlich zurück.

Überhaupt nicht "natürlich".

Natürlich ist es, wenn sie akzeptiert, dass du die Situation klärst ... und DASS du die Situation klärst, bevor sie dir dabei helfen muss. (Denn das ist es, was sie tatsächlich macht: Sie hilft dir. Sie unterstützt dich. Und je weniger du machst, desto mehr muss sie machen.)

Wir akzeptieren dass die beiden sich nicht verstehen.

Okay, aber warum muss es eskalieren? Wenn deine Lady diesen Winzling als "potenzielle Gefahr" betrachtet, hast DU VERSAGT. 

Von Anfang an hat der kleine den Macker markiert und sie angeklefft und aufs übelste zur Schnecke gemacht.

Ja, viele kleine Hunde haben einen Napoleon-Komplex. Und? Ist das ein Grund für dich, durch Nachlässigkeit und Fehlverhalten deinem Hund so viel Stress zu bereiten?

Das ist ein Kampf sie zurück zu halten damit die dem Chihuahua nix tut und bis der Herr dann endlich mal unten ist und den Hund auf den Arm nehmen kann dauert es meist sehr lange. 

Logisch. Dein Hund ist verzweifelt und denkt: "Warum unternimmt LisavE98 denn nichts? Muss ich mich echt um alles allein kümmern?"

Das "Zurückhalten" sorgt bei deiner Hündin letztlich nur für noch mehr Stress; sie schaukelt sich regelrecht auf. Sie MUSS das tun, denn durch das Zurückhalten zeigst du ihr: "Oh! Mein! Gott! Wir werden vertrieben. Widerstand lohnt sich nicht mehr." ... Logisch, dass deine Hündin keinen Bock darauf hat. Sie SIEHT, dass es offensichtlich ist, das zu euren Gunsten klären zu können. Also bemüht sie sich darum, deinen Job zu machen.

Nur wenn irgendwann mal was passiert dann ist unsere nämlich die schuldige weil sie eine belgische Schäferhündin ist und die "natürlich" meist die aggressiveren sind.

Es ist hoffentlich auch in deinen Augen ein Unterschied, ob man von einem bellenden Taschenfeuerzeug gelocht wird, oder ob der Schäferhund zuschlägt...

In diesem Sinne ist es DEINE VERDAMMTE AUFGABE, deinen Hund unter Kontrolle zu bringen. In jeder Situation. Auch in so einer leicht zu  klärenden, wie dieser hier. Tipps dazu hast du von @Naninja, @Fuchssprung und @barbarinaholba erhalten. 

(Mein DRINGENDER Rat: Konzentriere dich zunächst auf @barbarinaholbas und @Fuchssprungs Vorschläge, auch, wenn @barbarinaholbas Vorschläge ziemlich schwierig zu lesen sind. Denn was du zunächst brauchst, ist das Vertrauen deines Hundes in dich. Das fehlt offensichtlich völlig. 

Außerdem solltest du ganz allgemein am Grundvertrauen deines Hundes in dich arbeiten.)

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Genereller Tipp: Prüfe IMMER zuerst, ob du irgendwo, irgendwie oder irgendwann Fehler gemacht hast oder machst. Die allermeisten Situationen lassen sich lösen, wenn du deine eigenen Fehler behebst und sie nicht den anderen in die Schuhe zu schieben versuchst, um sie loszuwerden...

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Wie ist das jetzt genau mit Leinenpflicht ...?

Es gibt in Deutschland keine generelle Leinenpflicht. Jedoch können Bundesländer, Städte und Gemeinden Einzelvorschriften machen. Frage ggf. beim Ordnungsamt nach. Seltener wirst du etwas dazu in der Hausordnung finden.

... und wenn irgendwann mal etwas passiert wer haftet dann?

Das hängt ausschließlich von der Situation ab und lässt sich nicht allgemein beantworten. Da du die Situation aber kennst und zur Deeskalation nichts beiträgst (Ja, hier wird auch die Frage nach dem Maulkorb für deine Lady kommen! Insbesondere, wenn der Hausflur als potenzielles "Kampfgebiet" eingegrenzt wird.) , wirst du in den allermeisten Konstellationen wohl einen Anteil, wenn nicht die gesamten Kosten, übernehmen müssen.

wow, ganz schön agro deine Antwort o.O 

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@Deamonia

Ist nicht der erste Schritt zur Lösung eines Problems, das Problem zu beschreiben? Auch dann, wenn die Problem-Beschreibung nicht im emotional gewünschten Bereich liegt?

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Deine Bedenken, Gefühle und  die  Angst spürt dein Hund ,,,,

-sobald du die Leine 'zum Gassigang" anpeilst, und das ..wird sich bei deinem Schäferhund vertiefen....Er spürt genau, wie *unwohl* Du dich bereits. ..hinter deiner verschlossenen Wohnungstür fühlst. ,,,,,Bitte bedenke/überdenke das !,,,,,,,,,

Der Ch-wawa wird sich nicht ändern und die Leute auch nicht....das mußt du erstmal hinnehmen ( die denken nicht ansatzweise darüber nach, also nimm das hin und denk nicht drüber nach -zwecklos)

Damit kein Kampf entsteht ( auch nicht zw. euch  als Nachbarn ) mußt  -leider- Du jetzt was ändern......Ansonsten kommst Du und dein Hund nicht weiter...und es ist nur eine Frage der Zeit..bis dein Hund zubeisst .....Ihm platzen irgendwann die Nerven.....wenn du ,sein Frauchen, nichts an deiner Haltung änderst, Punkt!

Dein Hund will nichts weiter......"als endlich geordnete Verhältnisse  und ein ruhiges zur Treppe runtergehen"... ( er spürt, dass Du bereits * glühst. *...sobald es nach DRAUßEN GEHEN SOLL)

Ritual einführen!  

Hol zwei klitzekleine Leckerli....

Geh zur Wohnungstür.( Tür ist zu) ...Ruf ganz zart nach deinem Hundi......Kommt er...Schau ihn an...warte kurz....sag ganz sanft ' Sitz'...sitzt er...sag sanft und leise super ..und gib ihm das Leckerli..... ( nichts weiter sagen)....dann nimm Leine....warte wieder....Wenn er immer noch sitzt...Schau ihn an...sag super.!...nichts weiter sagen!....Bleibt er ruhig und sitzt immer noch....gib 2. Leckerli.....Nichts sagen....bind die Leine um...sag kein Ton....ist er immernoch lieb ..und ausgeglichen.....sag nichts...mach deine Wohnungstausch einen Spalt auf....und schliess sie wieder....sag nichts....atme ruhig.....und nimm die Leine ganz sanft ab.....geh dann einfach ohne Ton in anderen Raum... mach 5MinutenDEIN'S.; AUFRÄUMEN. ABWASCH ETC... (beobachte ihn heimlich),,,....Genau dieses Ritual machst du 3x am Tag...!   Er lernt dir zu vertrauen....Er ist geistig gefordert....und wird müde ein bisschen.....Wenn du das alles in aller Ruhe vollzogen hast....gehst du mit genau diesem Ritual beim 4.X DANN RUNTER...ALLES MUSS IDENTISCH SEIN....SOBALD IHR VOR DER Wohnungstüre steht...atme ruhig...nimm Haltung an....geh die Treppe entschlossen runter... (Dein Hundi..Ist rechts von dir..an der Wand...ganz sanft kurzgehalten und ohne Zugzwang....und ihr geht ruhig sanft und locker runter....lass dich durch nichts ablenken.....Lauf stolz nach unten....schaut Hundi zu dir...sag sanft "super",,,,1x,,,, grüß  Nachbar.......geh deines Weges...Freu dich auf die frische Luft....und zeig dein Hundi...wie stolz du bist....denk die ganze Zeit an die frische Luft....bleib stolz....und zeig Haltung...jeden verdammten Tag,,,zeig Stolz und Haltung....Hundi spürt jetzt...dass er sich auf dich verlassen kann...egal wer da kommt......Sei da...und wirklich nur für ihn da....mit deiner Haltung zeigst du ihm, wie stolz du auch auf "ihn" bist. ...Unten angekommen.....und immer noch der Gedanke an die frische Luft..im Kopf..,,reißt du die HAUSTÜR auf...atmest durch.....sagst ; "kommmmmm."   .,,und rennst los....sagst; prieieieiema"!.....rennst weiter.....immer weiter....bis euch der Atem stockt....Ihr spielt...tobt und seid glücklich...2Std.........laUfen,  rennen,spielen, abreagieren...spazieren...suchen.........

....auf dem Nachhauseweg......Stolz. ....Haltung....Vertrauen und .....Ruhige Atmung im Gepäck.....Haus betreten....Hundi links von dir, kurzleinig. ...aber locker ohne Zugzwang....Stolz. .und mit aufrechter Körperhaltung * zügig* die Treppe rauf,,,,,grüßen,  freundlich und ruhig,....atmen.!...Tür auf und ohne Worte rein,,,,,entspannen,,,,Hundi in Ruhe auf sein Plätzchen...gehen lassen,,,,,Ausruhen, entspannen, 

In Hundesprache sagt er jetzt; ,,,endlich hat Frauchen mich verstanden...........mehr wollt ich nicht"

Indem Du freundlich allem gegenüber bist....lernst Du.,....dass du *ohne den ganzen Stress*.....mit dem Kleinen Chi-wawa und den..beklagten Nachbarn,,,,sehr sehr gut diese freigesetzte  Energie für deinen Hund und dich lieber nutzt..Ja, du gewinnst dabei....weil Du dich veränderst.....denn andere tun dir diesen Gefallen nie und nimmer......Auch der kleine Chi-wawa....wird das spüren.....Er riecht sozusagen deine Haltung ..deinen Stolz und deine Gelassenheit......Hunde merken das......Du musst nur Geduld haben.....und jeden Tag das gleiche Ritual....vollziehen...Mit aller Konsequenz.....Dein Erfolg wird dich stolz machen......Aber du darfst nichts auslassen....Sei du der Botschafter für deinen belgischen Schäferhund  ...und den kleinen Chiuwawa. ...Sei freundlich..Stolz. ...und zeige Haltung....und ärgere dich....niewieder ..über deine Nachbarn...

Atme durch....und gönn' dir. mit deinem treuen FreunD. .Disziplin, Bewegung und Liebe....

Werde wieder fröhlicher.....alles andere lohnt sich nicht............und hab Geduld!

Der Ch-wawa wird sich nicht ändern und die Leute auch nicht....das mußt du erstmal hinnehmen ( die denken nicht ansatzweise darüber nach, also nimm das hin und denk nicht drüber nach -zwecklos)

Kennst du die Leute?
Solche Meinungen entstehen dadurch, dass man immer nur die negativen Sachen wahrnimmt.

Man macht nicht mal mehr den Versuch einer gütlichen Einigung.

Wenn die Leute umdenken, was durchaus möglich ist, dann ist die Erziehung des Chihuahua nur noch eine Kleinigkeit.

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@Bernerbaer

Bei 8 vorausgegangenen tollen Antworten setze ich voraus,...dass der...Fragesteller....alles gewissenhaft gelesen hat,....weil ihm das Thema sehr ernst ist....und er für sich Immerwieder etwas NEUES rauspickt,.. was ihm weiterhilft........


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@Bernerbaer

Leute, die sich keine Platte machen, ihren Chi unangeleint an einen wütenden Mali zu lassen, die werden sich nicht ändern. ;-)

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@Bernerbaer

Deine angepriesene gütige/gütlich yEinigung musst du erstmal mit dir selber ausmachen..Wenn andere nicht dazu in der Lage sind...das ist erwachsener......und habe ich zum Ausdruck gebracht.....Das unterscheidet uns von den weniger Intelligenten.---------->" den ersten....besseren Schritt zu machen ....und konstruktiv zu bleiben<--------

Lass das "Rausfetzen " eines Satzes ...Es erschreckt nur die Gemüter und hilft nicht bei der Bewältigung des eigentlichen Thema's.......Provozieren hilft nicht.....Ende der Diskussion.* Alles gut*

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Mit... den.... ganzen... Punkten.... ..ist ..es anstrengend... zu.... ...lesen!!!!

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@TheFreakz

Sieh es als "verweilen"   zwischen den Worten...1viertel Sekūndchen..., animiert zum langsameren Lesen...in einer viel zu schnelllebigen Zeit. ..heutzutage...wo alles nur noch UEBERFLOGEN WIRD.

.

Ps..MAL AUGENZWINKERN...WEGEN DEINER VIELEN SŪSSEN PŪNKTCHEN.....ABER SIEHT INTERESSANT AUS!

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Schwierig! Die Kleinen werden selbst von ihren Besitzern nicht als vollwertige Hunde angesehen und somit Rücksicht und Erziehung oft vernachlässigt. Da hilft ein Gespräch meistens mit Darlegung evtl. Folgen und zur Not Drohung mit dem Ordnungsamt.

Normal bekommt derjenige, der seinen Hund ordnungsmäßig an der Leine führt gegenüber einem unangeleinten Hund Recht. Vorausgesetzt, der angeleinte Hund gilt nicht als allgemein bissig und auffällig. Das ist so eine Zwickmühle in der sich Halter größerer Hunde immer befinden können.

Kontrolliere ob die Treppe auch wirklich frei ist und gehe erst dann raus.

Ich kenne das aus meiner Nachbarschaft. Meine Doggenhündin kann respektloses Angekeifere von kleineren Hunden nicht ausstehen. Nachbars lassen ihren Motzhund immer ohne Leine und der traut sich meine aus nächster Nähe anzupöpeln. Mir wars mal zu bunt und habe die Leine losgelassen. Meine hat sich die Lütte geschnappt. Nichts passiert. Wäre sie ein Killer, wärs schnell erledigt. Trotzdem bin ich die Dumme, da Anzeige wegen gefährlichem Hund erfolgte.... und zzgl. Vorurteile. 

Sehe es wie im Straßenverkehr - gegenseitige Rücksichtnahme.

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