Cherax und Bärblinge im Auqarium?

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Ein Aquarium zu pflegen ist im Prinzip nicht schwer. Man muss sich vorher aber mit den Grundlagen befassen, d.h. ein paar Grundzüge von Wasserchemie und Wasserbiologie lernen. Außerdem gehört ein bisschen Vorplanung dazu, denn man will das Becken ja so einrichten und betrieben, dass es den Tieren möglichst gut geht. Den Rest schafft man mit gesundem Menschenverstand und wachen Augen.

Zu der geplanten Vergesellschaftung kann ich nichts sagen, weil ich Cherax Krebse nur aus Händlerbecken kenne und mich nie mit ihnen beschäftigt habe. Vermutlich handelt es sich aber um nächtliche Räuber, die einem schlafenden Fisch möglicherweise gefährlich werden könnten. Es gibt auch Krebsarten, die das Becken hemmungslos nach ihrem Geschmack umräumen und keine Pflanze leben lassen.

Grundsätzlich muss man sich jede Vergesellschaftung gut überlegen. Es ist nicht alles möglich. Verschiedene Wasserbewohner können ein sehr unterschiedliches Verhalten und sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben. Oft liegen sie so weit auseinander, dass ein Kompromiss im selben Becken unmöglich ist. Der nutzbare Lebensraum im Aquarium ist nie sehr groß. Weiträumiges Ausweichen ist nicht möglich. Deswegen müssen Konflikte schon bei der Besatzplanung ausgeschlossen werden.

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