Chemotherapie was ist das?

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6 Antworten

Hallo,

ich versuche mal, das schon geantwortete für dich zu sortieren:

Eine Chemotherapie ist ein festgelegter Zyklus, in dem verschiedene Medikamente gegeben werden, die grundsätzlich die Zellvermehrung hemmen. Da Tumorzellen sich viel schneller teilen als andere Zellen, sind sie für die Medikamente viel empfindlicher, als die normalen Körperzellen. Die Tumorzellen sterben daher eher ab, als die anderen Körperzellen.

Aber Zellen, die sich auch schnell teilen, wie Haare, Mundschleimhaut und Darmschleimhaut, das Knochenmark wo die Abwehrzellen herkommen und noch ein paar andere, werden dadurch auch in Mitleidenschaft gezogen.
Daher kommen die typischen Nebenwirkungen der Chemotherapeutika: Haarausfall, Durchfall, Entzündungen im Mund, Immunschwäche.

Man versucht, unterschiedliche Mittel in einem Zyklus zu kombinieren, die alle auf den jeweiligen Tumor abgestimmt sind, aber unterschliedliche Nebenwirkungen haben. So werden die Nebenwirkungen abgeschwächt.

Bei deiner Mutter wird man eine Chemotherapie machen, die den Tumor erstmal verkleinern soll. Danach findet dann die OP statt. Es ist wichtig, dass möglichst wenig Krebszellen nach der OP übrig bleiben. Deshalb entnimmt man bei deiner Mutter auch so viel anderes Gewebe, da hängen überall vermutlich schon Krebszellen drin. Man versucht vor der OP, so viele wie möglich schon mal abzutöten, um die Chance zu erhöhen, dass erstmal nix wiederkommt.

Die Chemotherapien sind mittlerweile ziemlich gut abgestimmt und es gibt eine große Bandbreite an begleitender Therapie gegen Schmerzen und Übelkeit, sodass viele Patienten die Zyklen gut verkraften. Dennoch ist das sehr belastend.

An der Chemotherapie selbst sterben die Patienten nicht mehr. Aber wenn der Krebs weit fortschreitet, dann leiden die Organe irgendwann sehr. Und wenn Leber und Niere immer schlechter arbeiten, dann verträgt man die Chemotherapeutika immer schlechter. Irgendwann in einer Krebstherapie ist dann der Zeitpunkt, an dem man die Chemo beendet, weil sie mehr schaden würde als nützen.

Man sollte sich aber immer vor Augen halten, dass die meisten Patienten im fortgeschrittenen Stadium eines Krebs ohne die Chemo und ohne die Operationen nur wenige Monate leben würden. Manche nur wenige Wochen. Das ist der Grund, warum man diese Belastenden Medikamententherapien macht. Viele Patienten leben deswegen noch einige Monate, ein bis zwei Jahre oder manchmal auch viele Jahre länger.

Man kann die Chemotherapie natürlich jederzeit beenden.

Das wird eine schwere Zeit. Ich wünsche dir und deinen Eltern alles Gute. Wenn du Fragen hast, sind die Ärzte auch für dich da.

Hallo

Maxxismo hat dir schon eine sehr gute Antwort, auch recht ausführlich, geschrieben.

Ich möchte dir ergänzend ein paar Links geben. Wenn du magst schau mal rein.

http://www.krebs-kompass.de/forumdisplay.php?s=94d838a3411ab9c85ff69fac137e6491&f=14

Das würde ich dir/euch aber in jedem Fall empfehlen. Die blauen Ratgeber der deutschen Krebshilfe. Die könnt ihr euch kostenfrei zusenden lassen. Sie informarien sehr kompakt, aber gut verständlich über den Krebs, die diversen Therapien (Chemo, Bestrahlung etc.), Reha usw.

Beim Krebs-Kompass sind lauter Betroffene und Angehörige Betroffener. Da könnt ihr dann auch ganz gezielt nachfragen.

Vielleicht findet ihr auch

https://www.biokrebs.de/

interessant. Ich habe mich da sehr intensiv mit beschäftigt und zu meinen Standard-Therapien einiges eingenommen. Das müsst ihr allerdings immer selber zahlen und unbedingt mit den behandelnden Ärzten absprechen.

Lasst Euch aber auf keinen Fall auf irgendwelche obskuren Heilsversprechen ein. Es gibt jede Menge Scharlatane, die aus dem Leid anderer Gewinn erzielen wollen.

Alles Gute

LG

Hallo,

es gibt verschiedene Chemotherapien. Es ist immer ein oder mehrere Medikamente, die verabreicht werden, um die Krebszellen zu töten.

Es können Tabletten oder Infusionen (Schlauch im Arm) sein.

Chemotherapie hat oft unangenehme Nebenwirkungen, die Patienten sind schwach.

Ich wünsche deiner Mutter gute Besserung.

Danke ich hoffe sie schaffr das aber weißt du auch wie viel % diese schaffen?

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@girlspartys

Weißt du, das ist für jeden Krebs und jede Chemotherapie anders, hängt auch davon ab, wann der Krebs entdeckt wurde, wie alt der Patient ist und von vielen Punkten mehr.

Die Erkenntnisse ändern sich ständig, die Ärzte sind da spezialisiert und auf dem Laufenden, das kann man als Laie nicht wissen.

Und wirklich wissen kann man letztlich nie, wer es schafft, und wer nicht.

Gebt nicht auf, es kann auch gut ausgehen!

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Die Leute sterben nicht an der Chemotherapie, sondern an dem Krebs

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Mein Nachbar hatte Lungenkrebs und er ist an der letzten Chemotherapie gestorben... meine Mutter hat Eierstockkrebs und man hat ihr gesagt dass die Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter und ein stück von Darm entfernt werden müssen nach der Chemotherapie und nach der Operation muss noch einmal eine Chemotherapie durchgeführt werden. Bei der ersten Chemotherapie hat sie 4 Zyklen. Meine Mutter ist 52 Jahre alt und hat nur hohe Cholesterinwerte. Der Arut meinte dass sie zuerst eine Enzündung hatte und es sich weiter zu Krebs entwickelt hat. Er meinte auch dass sie Glück hatte weil sie am Anfang noch ins Krankenhaus gefahren ist

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@girlspartys

Dein Nachbar ist während der letzten Chemotherapie gestorben, aber bestimmt nicht daran, sondern am Krebs.

Natürlich versucht man bis zuletzt, die Menschen zu retten.

Du kannst leider nur warten, ob die Ärzte das Leben deiner Mutter retten können.

Ihr solltet auf jeden Fall ihr Testament machen und wissen, wo es aufbewahrt wird. Schaut nach den Urkunden von Lebensversicherungen. Hat deine Mutter einen Lebenspartner, der das mit ihr machen kann?

Natürlich wünsche ich euch, dass ihr das Testament nicht brauchen werdet, dass deine Mutter gesund wird. Aber es wäre unvernünftig, sich nicht vorzubereiten.

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Sie hatte auch vor 4 wochen eine Operation dabei wurde ihr linker Eierstock entfernt

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Ich hoffe es auch aber mein Vater ist kein Mensch für sowas

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@girlspartys

Vielleicht hast du ja einen Onkel oder eine Tante, die deinen Vater jetzt unterstützen kann bei so etwas?

Hast du auch eine Freundin, die dich jetzt in deiner Angst ein bisschen trösten kann?

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Ja eine Freundin schon aber meine Mutter will es nicht erzählen deshalb werden meine Tanten und Onkel nix erfahren

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@girlspartys

Tja, schade, dass sie es verheimlichen will, das kann auch anstrengend sein. Na mal sehen, vielleicht sagt sie es später.

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Ich weiß nicht aber sie hat auch irgenwie recht es zu verheimlichen weil sie alle aneufen würden und sie nicht in Ruhe lassen würden

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Eine Chemotheparie ist, da bekommt gewisse Medikamente in den Körper rein gepumpt. Das größte Problem bei einer Chemo ist, es zerstört nicht nur die Krebszellen, sondern macht keinen Unterschied zwischen guten und bösen Zellen.

Gibt eigentlich bessere Allternativen, z.B gab es mal eine Mutter die ihren Kind Cannabisöl wohl jeden Morgen gab, und damit einreibte. Diese Geschichte ereignete sich meines Wissen in England ab (sicher bin ich mir aber nicht).
Hier ist auch noch der Bericht: 
http://bewusst-vegan-froh.de/mutter-gibt-todkrankem-sohn-heimlich-cannabis-oe-der-krebs-ist-weg-er-wird-gesund/

Was für eine großartige Quelle!

Es gibt KEINE auch nur annähernd gleichwertige Alternative zu den gängigen schulmedizinischen Therapien. Sonst würden sie lange schon eingesetzt.

Irgendwelche Einzelfallberichte in drittklassigen Käseblattseiten verunsichern Patienten und ihre armen Angehörigen.

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@Maxxismo

Das glaub ich nicht, es gibt oder ich glaube zumindest fest daran das es natürliche Heilmittel gibt die zwar länger dauern dafür aber den Körper heilen.
Diese Chemischen Mist den man sich in den Körper rein pumpt ist nicht gesund, rede aber jetzt nur von Medikamenten.
Natürlich leistet die Medizin hervorragendes, in dem sie z.B Schmerzen lindern kann.
Aber die heutige Medizin ist auch profitgierig geworden, überall wird gespart, und auch Chemos bringen den Krankenhäuser jede Menge Gelder ein...Wer will schone Gesunde Patienten, den Gesunde Patienten sind keine guten Patienten !!!

Und wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit das einer tatsächlich von Chemos geheilt wird?? 
Außerdem ist bekannt das z.B Cannabis, gut gegen Krebs ist, aber bislang ist es ja in Deutschland verboten, ich wäre nämlich dafür das man aus rein medizinischen Zwecken diese Pflanzen nutzen darf...

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Wie alt bist du denn?

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@girlspartys

Mittlerweile gibt es ja eine Menge Erklärungen zur Chemotherapie.  Die Diagnose Krebs und das Wort Chemotherapie lösen natürlich grosse Ängste aus. Jeder kennt irgendeinen, der ebenfalls an Krebs erkrankt war oder ist und meist auch eine Chemotherapie hinter sich hat. Jeder kann dir von  den unterschiedlichsten Verläufen berichten. Einer verstirbt daran, der andere übersteht sogar mehrere Krebserkrankungen. Jeder hat die Krankheit für sich allein. Wichtig ist es, gute Ärzte zu haben, man sollte sich auch eine zweite ärztliche Meinung einholen. Das allerwichtigste ist die Familie, die das alles mit durchsteht. Es ist sehr traurig, dass du nicht wenigstens 10 Jahre älter bist. Kinder und Jugendliche sollten nicht solche Ängste um ihre Eltern haben müssen. Deine Sorgen sollten jugendgemässer sein. Gibt es jemanden an deiner Seite? Vater, Oma oder Freundin? Ich wünsche deiner Mutti und dir alles alles Gute.

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Meine Oma weiß nix davon, mein Vater nervt mich die ganze Zeit mit fragen weil ich dabei war und ja einer Freundin habe ich davon erzählt aber es hilft mir nicht weiter weil da kommt doe ganze Zeit ,,sie schafft das sie musd nur positiv denken" oder sowas weiß ich auch dass sie das muss und es nicht tut

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Meiner Oma interessiert es nicht wirklich da es wirklich extreme Probleme mit ihr gab und sie würde es jeden rum erzählen und jeder hätte dann angerufen und wir brauchen gerade Ruhe und ich kann mich gut daran erinnern als mein Vater krank war weil da hatten wkr das selbe Problem und NIE wieder deshalb sage ich das mekne Oma nix erfahren muss.

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