Chemische zusammensetzung durch Spektralfarbe eines Sterns?

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1 Antwort

Hallo, durch Energie zufuhr springen die Elektronen von Ihren energetischen Schalen um denen sie üblicherweise um ihren Atomkernkreisen in eine energetisch höhere Ebene. dieser Zustand kann aber durch die Anziehungskrafte des Atomkerns nicht beliebig lange gehalten werden und die Elektronen fallen zurück auf ihr angestammten energetischen Platz. Da aber Energie nicht gewonnen aber auch nicht verloren gehen kann, wandelt sich die zuvor vom Elektron auf genommene Energie um in eine elektromagnetische Strahlung, die als Licht einer bestimmten Frequenz vom Atom wieder abgesandt wird. Diese Frequenz entspricht bei einem Element immer dem gleichen Wert und kann durch ein Spektrometer gemessen werden. Wenn man zum Beispiel ein Kobaldsalz in eine nicht leuchtende Brennerflamme hält, sieht man eine blau-violette Flammenfärbung. Diese Flammenfärbung kann man mit einem Spektrometer bestimmen. Immer wenn man nun ein blaues Licht dieser gemessenenen Wellenlänge anderswo Nachweisen kann, kann man sich sicher sein, dass das Element Kobalt erhitzt wird. Bei einem Stern schaut man sich die verschiedenen Wellenlängen an die von diesem Stern ausgesandt werden. Moderne Spektrometer messen dabei sowohl sichtbare Strahlung als auch unsichtbare Strahlung (Röntgenstrahlung, Radiostrahlung ect.). die Gemessenen Frequenzen vergleicht man mit bekannten Frequenzen der uns bekannten Elementen und kann daraus ersehen woraus der Stern besteht. Bei Messung der Strahlungsintensität, kann man die Verhältnisse der Elemente untereinander ausrechnen und dadurch aussagen treffen wie zum Beispiel der stern besteht zu 30% aus Wasserstoff. Die schwarzen Striche im Spektrum sind fehlende Frequenzen. Wenn keine Strahlung einer bestimmten Frequenz (fehlendes Element) in das Spektrometer trifft, zeigt dieses Gerät auch kein farbigen Balken an. Man sieht dann bloss einen schwarzen Strich.

Meine Antwort war jetzt etwas stark zusammengefasst aber ich hoffe ich konnte Dir helfen.

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Kommentar von Franz1957
04.12.2013, 02:38

Achtung: Was Du beschrieben hast, beschreibt z.B. das Licht von "kalten" Quellen wie Neonröhren oder kosmischen Gasnebeln. Bei Sternen ist es anders.

Das Licht eines Sterns ist thermische Strahlung, es entsteht durch Wärme, genau wie das Licht glühender Grillkohlen oder das einer Glühbirne. Aus der Verteilung seiner Wellenlängen erkennt man die Temperatur des Sterns. Siehe: Plancksches Strahlungsgesetz. Je heißer der Stern, um so kurzwelliger ist im Durchschnitt sein Licht.

Die Elemente, die der Stern enthält, machen sich durch die schwarzen Linien bemerkbar. Die schwarzen Linien zeigen nicht an, daß die btr. Elemente fehlen, sondern daß sie vorhanden sind und ihre Frequenzen aus der thermischen Strahlung absorbieren (verschucken).

So wurde z.B. das Helium entdeckt: Im Sonnenspektrum fanden sich die schwarzen Linien dieses bis dahin noch nicht beobachteten Elements und zeigten, daß es auf der Sonne existiert.

Ich hoffe, ich konnte Euch beiden helfen. :-)

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Kommentar von willi55
04.12.2013, 20:39

Klnonni liegt leider falsch...

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