Chemikant und Weiterbildung [weg von Wechselschicht]?

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Guten Tag,

also bei uns im Studium haben wir zurzeit zwei Chemikantinnen, die jetzt Chemie studieren. Die haben beide vorher bei BASF gearbeitet, haben dann ihren Fachabitur gemacht und dann angefangen zu studieren.

Ich dachte, als ich mein Studium angetreten habe, dass ich wohl oder übel der älteste sein werde in mein Jahrgang. Doch dies war weit gefehlt, da viele diesen oder einen Zweitweg von irgendwoher genommen haben. Ich habe mein Studium mit 22 angefangen.

Ich habe mal gehört, dass wenn man eine Ausbildung hinter sich hat in gewissen Grenzen das Fachabitur durch die Ausbildung schon fast oder schon erreicht wäre. Ist dein Ausbildungsberuf nicht so etwas?

Ich studiere Angewandte Chemie, dass ist nun mal nicht die reine theoretische der Universität und bei uns wird sie auch an einer ehemaligen Hochschule gelehrt, ist aber eine Universität (d.h. Universitätsabschluss).

Ich kann das studieren (jedenfalls bei uns) nur empfehlen. Ich habe z.B. auch sehr große Schwierigkeiten mit Englisch gehabt, jedoch lief das bei uns so, dass Englisch sehr einfach war und man viel Chemie auf Englisch wissen musste und in den Bereich Chemieingenieurswesen oder Verfahrenstechnik. Das hat man aber alles in der Vorlesung gelernt. Ich erwarte von jeden Abiturienten, dass dieser besser ist als ich in Englisch und dennoch bin ich dort mit Bruch mit einer 1 davon gekommen.

Ich kann dir dementsprechend ein Studium empfehlen, obwohl ich denke, dass die Vorteile die ich teils genieße nur bei uns so sind.

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