Chemie....Wasser

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4 Antworten

Es kommt drauf an wie viele (positiv plolarisierte) H Atome und freie Elektronenpaare ein Molekül hat, denn nur damit können Wasserstoffbrücken entstehen. Je mehr Wasserstoffbrücken sich ausbilden können, desto stabiler ist das Molekülgerüst und desto höher ist der Schmelz- und Siedepunkt.

Schauen wir uns Wasser Moleküle an: Sie haben 2 (pos. polar.) H- Atome und 2 freie Elektronenpaare. Ein Molekül, kann also an 4 Stellen mit anderen Wasser Molekülen H-Brücken eingehen, so dass ein Netz entsteht. Jedes H- Atom "findet" auch ein freies Elektronenpaar

Ein Ammoniakmoleküs hat 3 H- Atome und nur 1 freies Elektronenpaar, es sind also in einem Netz aus Ammoniakmolekülen nicht genügend freie Elektronenpaare vorhanden um es so stabil wie Wasser sein zu lassen.

Genauso beim Flourwasserstoff: Es hat 1 H- Atom und 3 freie Elektronenpaare, deswegen kann auch hier kein so stabiles Netz wie beim Wasser entstehen.

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Kommentar von Quandt
14.10.2011, 09:53

Cluster, nicht Netz, meine Gute! ;-)

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Hi, hängt mit der alten Scherzfrage zusammen: wieso ist Wasser naß? Weil das Wassermolekül einen Dipol bildet, an dem sich weitere Wassermoleküle anlagern zu Trauben (Clustern) von bis ca. 30 - 50 Molekülen. Daher sind diese so schwer, daß sie nicht als Gas fortwehen wie bspw. CO2, das als Molekül ja viel schwerer ist. Die Bindung nennt man Wasserstoffbrückenbindung, eine Sonderform der van der Waalsschen Bindeung. Gruß Osmond

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Das, was Skindchen sagt ist schon richtig, aber nur ein Teil der Wahrheit.

Das wahre Geheimnis ist der Winkel im Wassermolekül, die ungewöhnlichen 104,45°. Die führen zu dem aussergewöhnlichen Cluster (3-dimensionales Netz), der Dichteanomalie, dem hohen Siede/Schmelzpunkt, des Lösungsvermögens usw. ;-)

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Wasserstoffbrückenbindungen.

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Kommentar von Skindchen
13.10.2011, 18:03

Falsch, zwischen Flourwasserstoffmolekülen und Ammoniakmolekülen bilden sich auch Wasserstoffbrückenbindungen.

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