Chemiestudium in Hessen/Rheinlandpfalz?

4 Antworten

Ich kann dir nichts zum Studienort sagen, aber generell zum Studium:

Chemie ist kein schweres Studienfach, wie oft gesagt wird, es ist ein anspruchsvolles Fach. Der Unterschied? Du musst kein Einstein sein, um alles zu verstehen, du musst lediglich viel Zeit und Fleiß investieren. Du musst viel Stoff auswendig lernen, ihn aber auch verstanden haben.

Du wirst lange und viel im Labor stehen, ja nach Uni auch gerne mal die gesamten Semesterferien. Du solltest also Spaß an der praktischen Arbeit haben, aber das findest du schnell selber raus. Zu den Praktika gehört in der Regel auch das lästige Schreiben von Protokollen. Davon wirst du ziemlich viele in den unterschiedlichsten Variationen schreiben müssen. Mit der Zeit hast du dort aber auch den Dreh raus, sodass es nicht mehr ganz so lange dauert.

In den ersten Semestern wirst du vornehmlich auf Klausuren treffen, in den späteren Semestern vornehmlich auf mündliche Prüfungen. Mit letzteren haben vor allem die Leute Probleme, die den Stoff nur auswendig gelernt haben, aber null verstanden.

Mathe und Physik solltest du auch einigermaßen mögen. Diese spielen in dem Studiengang eine wichtige Nebenrolle, vor allem in der physikalischen und theoretischen Chemie oder in den Grundvorlesungen Mathe und Physik.

Generell sind die Themen in den Semestern bunt gemischt, so dass es nicht zu eintönig ist.

Ob dir das Studium Spaß macht, solltest du auch relativ schnell feststellen.

http://www.meineuni.de/top/lehre/naturwissenschaften-mathematik/chemie/chemie/

Hier findest du viele Meinungen und Rezensionen. Für den Bachelor ist es denk ich unerheblich wo du studierst. Für anschließenden Master und Promotion wird es dann langsam wichtiger, inwiefern die Forschung an der jeweiligen Uni gut aufgestellt ist bzgl. deiner Vorlieben.

Ich selbst habe in Heidelberg Chemie studiert (ist ja nur knapp außerhalb deines Bereichs) und kann diesen Studienort prinzipiell schon empfehlen. Man wird exzellent und sehr praxisnah ausgebildet mit Fokus auf Organischer Chemie und praktischer Laborarbeit. Das hat natürlich zur Folge, dass es dort vergleichsweise nochmal zeitaufwendiger ist und die Physikalische Chemie etwas vernachlässigt wird (was man so hört von anderen Unis). Das Niveau soll laut Professoren, die vorher auch woanders waren, relativ hoch sein. Die Forschung ist recht gut aufgestellt, aber auch das hängt etwas vom Fachbereich ab. Der Master in Heidelberg ist relativ entspannt, während im Bachelor viele aufgrund von zu viel Zeitaufwand nach Karlsruhe gewechselt sind.

Nochmal: Ich denke es ist für den Bachelor und eigentlich auch noch den Master erst einmal egal, an welcher Uni man ihn macht. Ich würde da vermutlich, wenn ich nochmal studieren würde, nach der Stadt gehen. Da ist Heidelberg natürlich auch sehr schön. 

Wie sähe denn dein Traumberuf nach der Promotion aus?

Du wirst ja mindestens 8 Jahre an der Uni verbringen.


Chemiestudium Fachrichtungen?

Und zwar beabsichtige ich Chemie zu studieren, mich reizen zwei Fachrichtungen: Elektrochemie (habe Physik auch immer gemocht und gekonnt) und Lebensmittelchemie. Die Universitäten in meiner Umgebung bieten diese Fachrichtungen nicht an. Nun zu meinen Fragen: sollte ich ermal allgemein ein Chemiestudium absolvieren, also den Bachelor machen ? Denn ich habe auf der Seite der Uni Ilmenau etwas zu einem Masterstudiengang in Elektrochemie und Galvanotechnik gefunden. Sind diese "Fachrichtungen" immer Masterstudiengänge ? Und könnte ich den Bachelorabschluss erst bei einer Uni in meiner Nähe machen und mich dann entscheiden ? Sind jetzt ein paar mehr Fragen geworden, aber ;) hoffe ihr könnt mir helfen !

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hi, ich habe vorhin so einen orientierungstest gemacht, was für ein studiengang für mich passen würde wenn ich mein abi habe. ich habe bei den ergebnissen keine uni gefunden. dort stand immer nur hochschule oder fachhochschule. was ist der unterschied daran? ich hab nämlich mal gehört, dass fachhochschule schlechter ist als uni, weil man weniger verdient und an das gebunden ist was man studiert hat. stimmt das?

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Wenn man sich neu bewirbt, während eines Studiums, wird man dann exmatrikuliert?

Hey!

Ich studiere gerade an einer Uni und habe mich heute einfach mal neu beworben an einer Hochschule für einen Studiengang, den ich damals ursprünglich machen wollte, aber nicht angenommen wurde. Ich wollte es mal versuchen, aber man muss ja auch angeben, ob man schon studiert hat und wo und wie lange.

Meine Frage: Wenn man sich während eines Studiums wo anders bewirbt und zB angenommen wird, wird man dann exmatrikuliert? Wird das an die Uni weitergeleitet, geht das überhaupt? Oder entscheide ich dann selbst, ob ich dann wirklich da hin will oder doch da bleibe wo ich bin?

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Was ist der erste Bildungsweg?

Ist der erste Bildungsweg nur Grundschule-Gymnasium-Uni oder zählt da alles dazu wo man sein Abi machen kann und somit aif eine Universität oder Hochschule gehen kann?

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Titration Hydroxyethylsalicylat - Koppeschaar - Reaktion?

Hallo zusammen,

für meine Klausur muss ich einige Gehaltsbestimmungen bzw. die Reaktionsgleichungen dazu aus dem AB lernen. Darunter die bromatometrische Bestimmung von Hydroxyethylsalicylat nach Ph.Eur. In meinem AB - Analytik - Buch steht dabei das Stichwort "Koppeschaar - Reaktion" - allerdings nicht, wie genau diese bei Hydroxyethylsalicylat abläuft.

Was ich bisher "weiß", ist, dass eine bestimmte Menge Bromat & Bromid zu elementarem Brom reagiert, dieses wiederum im Sauren Phenol(derivate) bromiert. Der Bromüberschuss reagiert dann mit einem Überschuss Iodid zu Iod, welches unter Zusatz von Stärkelösung mit Thiosulfat bis zur Farblosigkeit tritriert wird. (Richtig so?).

Was mir nun nicht klar ist, ist die Stöchiometrie dieser Reaktion bei Hydroxyethylsalicylat - wie oft wird dieses Molekül bromiert? Auch bei Phenol und Resorcin habe ich bisher von Tri-, Tetra- und Pentabromderivaten gelesen...

Kann mir jemand weiterhelfen?

Vielen Dank schon mal & liebe Grüße,

stracciatella

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ECTS/KP Leistungsanerkennung?

Hallo liebe Community,

da ich bei diesem ECTS/KP-System nicht so durchblicke, bitte ich euch einfach mal um eure Hilfe.

ich bekomme an der Uni Oldenburg für das Modul "Organische Chemie 1" 6 KP, für "Organische Chemie 2" und "Grundpraktikum Organische Chemie" insgesamt 12 KP.

Für die gleichen Module würde ich an der LMU München, an die ich wechseln würde, für das Modul "Organische Chemie 1" 7,5 ECTS, für "Organische Chemie 2" und "Grundpraktikum Organische Chemie" insgesamt 15 ECTS.

Scheint das realistisch, dass ich mir die Leistungen für ein späteres Studium in München anrechnen lassen kann, da ich ja für die gleichen Leistungen in Oldenburg weniger Punkte als in München bekomme? Oder wie läuft das ab?

Mit besten Grüßen

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