Chemiefans aufgepasst!

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3 Antworten

Wenn in der Chemie eine Leitfähigkeit festgestellt wird, kann es sich nur um geladene Teilchen (Ionen) handeln. Wenn nichts leitet, dann gibt es keine beweglichen Ladungen, also keine Ionen.

Überträgt man dies auf das Experiment, dann ist klar, dass in der Lösung Ionen sein müssen. Säuren können H+ abgeben, wobei ein negativ geladener Säurerest übrig bleibt. Damit liegen zwei Ionen vor, welche den elektrischen Strom leiten können. Die Abgabe des H+ kann aber (in der Schule) nur im Zusammenwirken mit Wasser erfolgen, welches das H+ aufnimmt. Verdünnte saure Lösungen leiten also, während die Schmelze dies nicht kann, da das Wasser fehlt und auch sonst kein Stoff H+ aufnehmen kann.

In der Lösung "spaltet" sich die Zitonensäure in ein positiv geladenes Proton und das negativ geladnen Anion der Säure, das sogenannte "Citrat". Eine Lösung leitet den Strom um so besser, je mehr freie Ladungsträger wie obige Ionen vorhanden sind.

In der Schmelze gibt es keine solche "Spaltung" und somit auch keine freien Ladungsträger. Diese wären aber Vorrausstzung für eine Leitfähigkeit und daher leitet die Schmelze keinen Strom.

Dem kann ich nur recht geben

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dem ist nichts hinzuzufügen.

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Die Citronensäure (Strukturformel bei Wiki) ist eine Tricarbonsäure, die drei H+ Ionen abgeben kann, allerdings nur in einem polaren Lösungsmittel wie z.B. Wasser ( nicht als Schmelze). Stichworte zum Googeln: Polarität, Dissoziation, Dipol.

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