Chemie-Unterricht... Sandwasser

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7 Antworten

Sand ist Siliziumdioxid, das war es nicht was in das Wasser gekippt wurde.

Diesen Taschenspielertrick macht man mit Zeolithen, Handelsname Molekularsieb. Das sind hochporöse Kügelchen, die eine hohe Adsorptionseigenschaft zu Wasser haben. Deshalb wird Molekularsieb als Trocknungsmittel eingesetzt. Kommt nun ein solches Zeolith mit viel Wasser in Berührung, dann wird das Zeolith heiß und gibt die Wärmen an das Wasser ab. Es braucht von 85° C zum Siedepunkt nicht sehr viel und das Wasser siedet.

Nach dem Versuch muss man das Molekularsieb abfiltrieren und im einem Trockenschrank auf ca. 350° erhitzen, dann kann man es wieder einsetzen und die nächste Klasse verblüffen

Ich könnte mir was in Richtung Siedepunktserniedrigung durch Verunreinigungen vorstellen. Allerdings bezweifle ich da genau wie meine Vorredner, dass es sich um Sand handelte, zumindest kein Quarz.

Hat sich der "Sand" gelöst? Dann könnte es auch durch Lösungsenthalpie zu einer Aufheizung gekommen sein.

Sand kann vielleicht Bläschen erzeugen, weil die Luft zwischen den Körnern beim Verteilen im Wasser frei wird. Auch die im Wasser gelöste Luft kann so etwas schneller entweichen, aber das sind alles nur vorübergehend kommende kleine Bläschen. So wie du das beschreibst, muss das Zeolith oder aktives Aluminiumoxid gewesen sein, was eine grosse Adsorptionswärme freisetzt.

Wenn du den Versuch nicht besser beschreiben kannst, machen wir hier nur Ratespielchen.

es war endionisertes Wasser und weisser Sand vom Strand...

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Bist du dir sicher dass es nicht kleine Siedesteinchen waren ?

Diese Siedesteinchen werden dazu verwendet, dass das Wasser kontrolliert siedet..

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@Quaerit98

Ein Siedesteinchen sorgt aber dafür, dass man Wasser auch über 100°C erhitzen kann... ;)

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@AaronKl
Ein Siedesteinchen sorgt aber dafür, dass man Wasser auch über 100°C erhitzen kann

Im Gegenteil!

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Siedesteinchen erhitzen das Wasser aber nicht von selbst.

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@FK1954

Wurde das Wasser denn nicht die ganze Zeit während dem Versuch erhitzt?

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Das kann kein Sand gewesen sein. Der Trick könnte aber mit Molekularsieben funktionieren.

Waren es vielleicht kleine Kügelchen?

Deine Versuchsbeschreibung ist etwas grob. Wie viel welcher Sand? Was für Wasser?

endionisiertes Wasser, feiner weisslicher Sand ( vom Strand)

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ich bezweifle stark, dass es sand war. frag doch deinen lehrer

nein, es war wirklich Sand! ich habe seit mehreren Jahren Chemie und Chemie Praktikum... das werde ich wohl unterscheiden können!!!

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