Chemie, Siedetemperatur der Alkane?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Das hängt damit zusammen, wie polar die Bindung und wie asymmetrisch das Molekül ist.

Wenn Elemente eine ähnliche Elektronegativität haben, ist ihre Bindung weitgehend apolar, die Ladung der Elektronenhülle ist mehr oder minder gleichmäßig verteilt, sodass nur kleinere Fluktuationen zu sog. Van-er-Waals-Kräften zwischen ihnen führen, die aber nicht stark sind.

Ist die Elektronegativität sehr unterschiedlich, so ist die Bindung polar, das Atom des elektronegativeren Elements ist tendentiell negativ und das andere positiv geladen.

Das führt natürlich nur dann zu einem ausgeprägten Dipolmoment, wenn das Molekül sehr asymmetrisch ist und nicht z.B. ein elektronegativeres gleichmäßig von weniger elektronegativen Atomen ungeben ist.

Bei Wasser kommt beides zusammen und führt zu recht starken intermolekularen Anziehungskräften.

Madonna01 28.02.2017, 16:16

Vielen Dank! :)

0
PWolff 28.02.2017, 16:43

Beim Wasser kommt die Möglichkeit dazu, je Molekül Wasserstoffbrückenbindungen mit bis zu 4 anderen Wassermolekülen aufzubauen. Wasserstoffbrückenbindungen sind noch einmal stärker als "gewöhnliche" polare Anlagerungen.

0
SlowPhil 28.02.2017, 19:05

Die Wasserstoffbrücken sind ja - meines Wissens - durch die Polarität und Asymmetrie der Moleküle möglich.

0

Was möchtest Du wissen?