Chemie Protokoll über Titration?

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Hallo ellianni,

ich will Dein Problem etwas ausführlicher erläutern, damit Du auch alles verstehst.

In der Anlage habe ich "Dein" Titrationsproblem (blaue Kurve) und zum Vergleich eine Titration von Salzsäure mit Nagtronlauge (violette Kurve) simuliert.

Voraussetzung: Beide Säuren und die Natronlauge haben hier die Konzentration c = 0,1 mol/L. Das Ausgangsvolumen der beiden Säuren ist jeweils V = 10 mL.

a) Im Vergleich zur Salzsäure beginnt die Titration der Essigsäure bei einem größeren pH, wenn die Ausgangskonzentrationen der Säuren gleich sind. Der Grund ist, dass die Essigsäure eine schwächere Säure ist.

b) Die Äquivalenzpunkte (Wendepunkte der Titrationskurven) sind bei der Zugabe von jeweils V(NaOH) = 10 mL erreicht. Dann sind die Säuren neutralisiert.

c) Erstaunlicherweise (für Dich) liegen die Äquivalenzpunkte (= Wendepunkte der Titrationskurven) der beiden Titrationen nicht beim gleichen pH. Bei der Titration der Salzsäure ist Äquivalenzpunkt = Neutralpunkt. Dabei ist der Neutralpunkt immer der pH = 7. Hier ist die Lösung neutral.

Bei der Essigsäure liegt der Äquivalenzpunkt im alkalischen Bereich bei etwa pH = 8,7. Warum das so ist, wirst Du wahrscheinlich im Chemieunterricht erst etwas später erfahren.

d) Nun zu den Indikatoren. Ich habe drei verschiedene eingezeichnet. Wichtig ist: Nur der Indikator ist für eine bestimmte Titration geeignet, wenn er nur im Steilstück der Titrationskurve seinen gesamten Umschlagsbereich hat.

Frage an Dich: Welcher Indikator ist für welche Titration geeignet?

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