Chemie professionell?

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4 Antworten

ich habe das letze mal vor 4 jahren einen verwendet, und dann auch nur um eine glaskappilare herzustellen.
für die standart erhitzungsverfahren ist ein brenner viel zu ungenau.

Für sowas gibt es wasser oder öl bäder, heitzpilze, oder Magnetrührer.
versuch mal mit nem brenner auf 120,5°C einzustellen.

in vielen Laboratorien gillt ein brenner auch als potentielle Gefahr. und man sucht vor der Verwendung immer nach alternativen.

selbst für einige hochtemperaturverfahren verwendet man eher einen muffelofen.

dennoch ist er nicht komplett antiquert, aber er wird immer seltener.

Ich stimme dir da voll zu! Ich frage mich echt in was für Laboratorien die anderen Antwortgeber hier forschen. Bei uns haben die meisten Labore nicht einmal mehr einen Gasanschluss. Wozu auch, wenn nebenan 10L Lösungsmittel stehen, ist der Brenner eh ein unnötiges Sicherheitsrisiko.

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@mgausmann

jap genau, die Gasanschlüsse sind alle zurück gebaut und abgeriegelt. wer mit offener flamme arbeitet, braucht ne Gas Kartusche und muss erstmal ne Gefährdungsbeurteilung für den jeweiligen versuch schreiben.

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Die sind immer noch in Gebrauch, sogar in der klassischen Form, wie du sie vermutlich aus der Schule kennst. Übrigens nicht nur in chemischen, sondern auch in mikrobiologischen und anderen Laboratorien.

Inzwischen gibt es bei den Brennern aber auch Ausführungen mit Gaskartusche (man braucht also weder Gasleitung noch Schlauch) und auch solche mit Pedalbedienung (beim Tritt auf das Pedal strömt das Gas und es wird dabei elektronisch gezündet, was natürlich Gas spart und unnötige Hitzeentwicklung vermeidet)

Nein, das ist schlichtweg falsch. Man verwendet sie höchstens in der Mikrobiologie, aber nicht zum Erhitzen, sondern um im Umkreis des Brenners zu pipettieren, damit die Proben nicht von Mikroorganismen aus der Luft kontaminiert werden. Aber das auch nur als Improvisation zur sterilbank.

Anders wird der Bunsenbrenner eigentlich kaum in der Forschung eingesetzt. Viele Laboratorien haben mittlerweile nicht einmal mehr einen Gasanschluss.

Man erhitzt mit Ölbädern+Magnetrührern, selten mit Heizpilzen oder mit speziellen Geräten wie z.B. Muffelofen, Röhrenofen o.ä. für höhere Temperaturen.

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@mgausmann

Dann habe ich wohl mein Berufsleben als Mediziner und Naturwissenschaftler in den falschen Laboratorien verbracht.....

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@HerrRaabe

war jetzt schon in verschiedenen Chemielaboren,(Forschung/Entwicklung/Produktion) dort habe ich nie Brenner gesehen. auch einige biolabore hab ich schon gesehen, wenn auch nicht so ausführlich. aber selbst da waren keine Brenner zu sehen.

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Ja wird es :D ich Persönlich würde zwar HHO gas brenner nehmen :D aber jedem Das seine, ich hab erstmal die schnauze voll von dem zeug... (bin ja auch Elektriker)

Nein die benutzen zum Erhitzen von Wasser Teilchenbeschleuniger und einen mechanischen Roboterarm aus Titan und Osmium.

Ich meine damit eher die Alternative. Den "Elektroherd" oder wie es sich da nennt. 

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Es werden immer noch Brenner und Stative genutzt. Meist Propan oder Butan.

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@Teamkamikaze

Von was für Laboratorien sprecht ihr hier? Abgesehen vielleicht vom ersten Semester des Grundstudiums verwendet man sowas nicht mehr.

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