Chemie oder Physik in der Oberstufe abwählen? Interesse an einem Medizinstudium

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5 Antworten

Mein Chemielehrer (der auch Physik in meiner Schule unterrichtet) hat unserer ganzen Klasse gesagt, ich zitiere: "Glaubt mir, ihr wollt kein Physik in der Oberstufe. Niemand will Physik in der Oberstufe.". Im Endeffekt wollte er uns damit nur sagen, dass alles besser ist als Physik, zumindest für diejenigen, die eh schon Probleme in dem Fach haben und sich mit der Komplexität der Aufgaben schon jetzt schwer tut. Also: Wähle lieber das kleinere Übel und nimm Chemie. ABER vergiss nicht, ich kenne dich nicht persönlich und vielleicht fällt dir eins von beiden ja doch einfacher? Frag doch mal deine Freunde oder deinen Lehrer, die können das vielleicht besser einschätzen. :-)

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Wenn du ein halbwegs vorhandenes Grundlagenwissen in organischer Chemie (10. Klasse) hast, würde ich Chemie wählen, denn da kommt nicht mehr allzuviel neues. Wenn du ganz gut in Mathe bist, würde ich dir zu Physik raten.

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Für das Studium ist beides wichtig. Gerade in den ersten Semestern wirst Du auch an beidem zu knabbern haben. Da sind Vorkenntnisse natürlich ausgesprochen hilfreich. Erfahrungsgemäß schockt die Physik die Medizinstudenten immer etwas mehr als die Chemie, aber in Chemie muss man ja auch mehr auswendig lernen, anders in der Physik... ;-)

Spaß beiseite: Wenn Du beides machen kannst, ersparst Du Dir etwas Arbeit am Anfang Deines Studiums. Was Dir in der Oberstufe leichter fällt, sollte Dir Deine bisherige Erfahrung sagen - was machst Du denn lieber, Physik oder Chemie? Und wo bekommst Du die besseren Noten? Letztere Frage solltest Du nicht außer Acht lassen, schließlich ist Medizin NC-Fach und da ist es erst mal wichtig, dass Du viele, viele Punkte bekommst. Wenn Du den Studienplatz dann hast, kannst Du immer noch das andere Fach nachlernen.

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Kommentar von Leupmund
31.08.2013, 21:46

Noch etwas: Das Studium ist naturgemäß so ausgelegt, dass Du theoretisch weder das eine noch das andere in der Oberstufe gehabt haben musst, denn sie können ja nicht beides voraussetzen. Allerdings wird dieses fehlende Wissen sehr schnell nachgeliefert und Du musst es dann parat zu haben als hättest Du es 2 Jahre lang in der Oberstufe gelernt, ist jede Menge Arbeit - und davon gibt es aufgrund des Medizinstudiums an sich ja schon genug. Wer also vorher viel macht, hat nachher Zeit für Anderes. ;-)

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Kommentar von beamer05
01.09.2013, 03:45

Erfahrungsgemäß schockt die Physik die Medizinstudenten immer etwas mehr als die Chemie,

Ich weiß ja nicht, wie viele Medizinstudenten du befragt hast.

Aber "bei uns" galt - gestützt auch durch die entsprechenden Klausurergebnisse- Physik für Mediziner als weitgehend "geschenkt", also relativ wenig anspruchsvoll, was ich ebenso empfand; während einem Chemie in div. Varianten jahrelang nachläuft (klin. Chemie, Biochemie, Pathobiochemie, Pharmazie...) und auch die deutlich höheren Durchfallerquote hatte.

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chemie ist ein reguläres Fach, welches nicht wirklich schwerer ist als andere ( so hab ich die Erfahrung gemacht, und höre dies auch von anderen Schulen )

Physik Grundkurs ist auch noch erträglich aber schon ne Nummer mehr zu beißen als Chemie !

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Chemie ist fürs Medizinstudium essentiell. Keine Frage.

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