1 Antwort

Das M steht für mol/l. Das wird manchmal dafür verwendet (steht für "Molarität"), ist aber "aus der Mode gekommen" und solte nicht mehr verwendet werden.

Naja, erst mal muss man sich überlegen, dass jedes mol NaOH ein Mol "Säure" neutralisieren kann. Mit dem mol "Säure" ist gemeint, dass das auf einwertige Säuren bezogen ist, wenn mehrwertige Säuren titriert werden (also z.B. Schwefelsäure H2SO3), dann muss beachtet werden, dass für jedes mol Säure zwei Mol NaOH benötigt werden.Bei deinem Besipiel mit HCl ist das ja aber kein Problem. Dann geht man einfach so her: Man titriert in die Probe mit unbekanntem HCL-Anteil langsam NaOH und misst dabei ständig die Konzentration. Am Ende erhält man das gezeigte Diagramm. Dann schaut man, bei welcher Zugabe von NaOH der Wendepunkt liegt, im Beispiel war das bei 30ml. Damit ergibt sich ganz allgemein, wenn die Säure n Protonen abgeben kann:

n(Säure)* n= n(NaOH)= V(NaOH)* c(NaOH)

Da hier n=1 ist gilt also:

n(HCl)=V(NaOH)* c(NaOH)= 30ml* 0,2 mol/l=6mmol

Noch ein Hinweis: In der Graphik sieht es ein weig so aus, als ob sie nicht nach dem endepunkt, sondern nach dem Wert ph=7 schauen (wobei das hier zusammenfällt, Erklärung siehe später). Dasist nciht ganz korrekt: Schließlih geht es nicht um den pH-WErt, sondern um dieselbe Stoffmenge von Säure und Base. Und die sind am Wendepunkt gleich. Nun kann folgendes passieren: Angenommen du titriertst eine schwache Säure mit einer starken Base. Dann entsteht ja die korrespondierende Base der Säure. Und da die Säure schwach ist, ist diese Base stark. D.h.: Am Äquivalenzpunkt (also am Wendepunkt, wenn eine zur Säure äquivalente Menge Base drin ist), heben sich zwar die Titrirbase und die Säure auf, aber da die korrespondierende Base da ist, ist der pH größer als 7. Bei starken Säuren macht das natürlich nicht viel aus, da dann auch die korrespondierende Base schwach ist und de pH dann trotzdem nahe bei 7 liegt.

ahh danke! :) aber was ich nicht verstehe ist:

n(Säure)* n= n(NaOH)= V(NaOH)* c(NaOH)

genauso bei der aufgabe: Zur Neutralisation von 20ml Natronlauge werden 25ml Salzsäure der Konzentration c(HCl) = 0,1mol/l verbraucht.

n (Probelösung; NaOH) = n (Probelösung; OH-) = n(Maßlösung; H+(aq)) = n (Maßlösung; HCl)

= c (Maßlösung; HCl) * V (Maßlösung; Salzsäure)

  1. wie kommt man auf die Gleichung? Wieso ist das alles "das Gleiche" ?
  2. wie kommt man von der ersten Gleichung auf die zweite?
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@paulschn

Ich fang mal mit der zweiten Frage an. Dir sollte klar sein, dass das n die Stoffmenge bezeichnet und das die Stoffmenge wiederum der Anzahl der Teilchen entspricht. Jetzt schreben wir mal kurz die Raktionsgleichung hin:

OH- + H+ --> H2O

Das heißt ja nun einfach: Ein Teilchen OH- reagiert mit einem Teilchen H+. und weil die OH- vom NaOH kommen und die H+ vom HCl kann man auch einfach sagen: Ein Teilchen NaOH reagiert mit einem Teilchen HCl (man lässt dann einfach die "Zwischenschritte" bei der sich die Stoofe lösen weg). Und wenn ein Teilchen NaOH mit einem Teilchen HCl reagiert, bedeudet das nunmal, dass eben auch ein mol NaHO mit einem mol HCl reagiert. Jetz weiß man zwar nicht, wie groß die Stoffmenge von NaOH ist, aber man weiß (indirekt), wie groß die Stoffmenge der Salzsäure ist, die man bis zum Äquivalenzpunkt zugeben musste. Und wegen dem gerade gesagten weiß man dann auch, dass die (unbekannte) Stoffmenge von NaOH genauso groß ist wie die (indirekt bekannte) Stoffmenge von Salzsäure, also:

n(NaOH)=n(HCl)

So, jetzt noch das "indirekt bekannt": Man weiß natürlich nicht im Voraus die Stoffmenge, die man an HCl dazugeben hat, sondern man weiß welches Volumen und welche Konzentration. aber damit kann man ja die Stoffmenge berechnen, weil die Stoffmenge von HCl dem Volumen der zugebenen Maßlösung von HCl multipliziert mit der HCl-Konzentration der Maßlösung ist. also:

n(HCl)=V(HCl)* c(HCl)

Und damit:

n(NaOH)=V(HCl)* c(HCl)

Und beim anderen Beispiel ist das nicht anders. Es werden nur noch die Anzahl an übertragbaren Protonen berücksichtigt, und außerdem sind die Rollen von HCl und NaOH vertauscht, sodass eben gilt (mit z= Anzahl der abgebbaren Protonen)

n(Säure)* n= n(NaOH)= V(NaOH)* c(NaOH)

DieHerleitung ist aber genau gleich wie eben.

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@arrgh

okay jetzt hab ichs versanden :) ;D soo, aber noch ne letzte frage zu der gleichen aufgabe wie eben (Zur Neutralisation von 20ml Natronlauge werden 25ml Salzsäure der Konzentration c(HCl) = 0,1mol/l verbraucht.)

Da steht im Buch

m(Probelösung; Natriumhydroxid) = n (Probelösung; NaOH) * M(NaOH)

und dann wird für M(NaOH) 40 g/mol eingesetzt: = 0,0025mol (Berechneter Wert) * 40 g/mol

wie kommt man auf die 40 g/mol ??

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@paulschn

Na die Molare Masse von atrimhydroxid: ;olare Masse von einmal Natrium + Molare Masse von einmal Sauestoff plus Molare Masse von eineml Wasserstoff. Und die gibts aus dem Periodensystem. Erlaube mir eine Frage zu stellen: Mit welchem Hintergrund gerätsst du da an diese Aufgaben? Ich hab das eindeutige Gefühl, dass das Thema "chemisches Rechnen" völlig an dir virebigegenagen ist. Eigentlich sind das die absoluten chemischen Grundlagen (die man auch beinahe als erstes in Chemie lernt), an denen du grade scheiterst. Ich würde dir DRINGEND empfehlen, unbedingt das alles nochmal genau anzuscheuen, und zwar so, dass du es auch wirklich verstehst!!!. Aber dir muss klar sein, für was M, m n, c und so weiter stehen und in welcher Bezihung die Zueinander stehen. Und mit "klar sein" meine ich nicht nur auswendiglernen, sondern wirklich verstehen. Das ist ja wirklich nicht viel und es ist auch ziemlich leicht, aber wenn du das nicht lernst, wirst du leider ziemlich oft wegen den einfachsten Sachen "auf die Schnauze fallen" und in Klassenarbeiten einen Haufen Punkte versxchenken, die du dir jetzt mit wenig Aufwand sicher könntest. Am besten setzt du dich mal mit jemandem aus der Klasse zusammen und dann geht ihr deine Probleme an (Da ist in wenigen Stunden schon zielich viel erreicht).

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