Chemie-Hausaufgabe: Erdöl oder Erdgas bei Brennwertheizungen?

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2 Antworten

Man muss einfach nur Äpfel mit Äpfeln vergleichen: Nicht mol sondern Masse und man muss die höherer Standardbildungsenthalpie von Nonan einbeziehen (kann man sich als schon vergebene Energie vorstellen).

Also, am besten die Standardreaktionsenthalpie (hier Verbrennungsenergie) aus den Standardbildungsenthalpien berechnen und auf die Masse beziehen:

Brennwert Methan: 890KJ/mol >>> Molmasse: 16,04 g/mol >>> Brennwert: 55.5 KJ/g

Brennwert Nonan: 6112 KJ/mol >>> Molmasse: 128,2 g/mol >>> Brennwert: 47.8 KJ/g

Also ist der rechnerische Brennwert von Methan bezogen auf Standardbedingungen tatsächlich ~16% höher.

Was Du im Internet gesehen hast bezieht sich wohl auf den "feuerungstechnischen" Brennwert. Der basiert aber nicht nur auf dem echten Brennwert (aka Standardreaktionsenthalpie bezogen auf die Masse) sondern auf dem Wirkungsgrad der jeweiligen Anlagentypen- abhängig von Vorlauftemperaturen, latentem Wärmeverlust, Abgastemperatur usw .....

Da ist es dann durchaus möglich, dass der Unterschied im Brennwert ausgeglichen wird.

Die Argumentation und die verwendeten Werte spiegeln aber oft auch eine Präferenz des Anbieters wieder (manchmal wir auch gerne mit den Bezugssystemen rummanipuliert um die genehmen Brennertypen zu favorisieren (Brennwert bezogen auf Volumen, rechnerische Standardbrennwerte nicht auf die tatsächlichen Vorlauftemperaturen/Taupunkte)

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Du kennst die Konstruktion der Brennwertheizungen.

In einem Doppelrohr wird im inneren Rohr das Abgas über Dach geführt und die Verbrennungsluft im Mantelrohr in den Brennraum gebracht. Dabei wird diese Verbrennungsluft vorgeheizt und die Energie aus dem Abgas und Kondensation des Wasseranteil gewonnen.

Schreib die einmal die Verbrennungsgleichung von Nonan sowie von Methan auf, sie geben dir die Antwort.

Nonan bringt sehr viel ,Abgas an CO2 und H2O benötigt aber auch sehr viel Luft, damit hebt sich sein Vorteil gegenüber Methan auf.

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